(openPR) Kreisberufsschule Bad Segeberg zu Gast bei MEBO - Einen Notruf live erleben - Beruf mit Zukunft
Bad Segeberg 05.09.2006 – Im Rahmen eines Exkursionstages besuchte die Berufschulklasse der Kreisberufsschule Bad Segeberg am vergangenen Freitag das ortsansässige Sicherheitsunternehmen MEBO Sicherheit. Die 14 Schüler stehen im 2. Ausbildungsjahr zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Der Betrieb selbst bildet in den Bereichen Sicherheitstechnik, Notruf-Serviceleitstelle, Sicherheitsdienst und Objektschutz aus. Die größte Anzahl der Auszubildenden arbeiten in Firmen, die über keine Notruf – und Serviceleitstelle verfügt. Somit erklärte sich MEBO gerne zu einer Betriebsbesichtigung bereit.
Es ging zunächst darum die Struktur mit den verschiedenen Bereichen der Firma zu verstehen. Der Leiter des Sicherheitsdienstes Andreas Jurgeleit beantwortete dabei gerne alle Fragen der Auszubildenden.
Anschließend ging es zur zentralen Leitstelle, das Herz der Firma. Mit großer Neugier und Interesse ging es, durch diverse videoüberwachte Sicherheitsschleusen, eine Etage höher. Hier erfuhren die Schüler zunächst, dass alle Fenster eine durchschusssichere Verglasung haben und somit selbst gegen Anschläge von außen gesichert sind. Der gesamte Außenbereich der Firma ist außerdem mit der neusten Kameratechnik ausgestattet.
In der ca. 200qm großen Leitstelle sind bis zu 8 Arbeitsplätze ständig besetzt. Die Notruf – und Serviceleitstellenfachkraft Stefan Prieß erklärte den Schülern worauf es ankommt und wie der tägliche Ablauf in einer Leitstelle aussieht. Was passiert bei einem Einbruch und wie meldet wann die Einbruchmeldeanlage, der vielen Privat – und Geschäftskunden, den Alarm. Es wurden Einblicke in einige Arbeitsabläufe gewährt und gezeigt, dass viele Außenobjekte, aus ganz Norddeutschland, rund um die Uhr videoüberwacht werden. Jede Bewegung wird aufgezeichnet und archiviert. Bei entsprechenden Bildalarmen erfolgt die vereinbarte Benachrichtigung, wie z.B. zur Polizei. In der zentralen Leitstelle gehen zudem Aufzugsnotrufe ein, auch einige Servicetelefone laufen hier auf. „Hier gibt es keine lange Weile“, so Stefan Prieß. Die Schüler konnten außerdem hautnah miterleben, was geschieht, wenn ein Hausnotruf ausgelöst wurde und welche Maßnahmen dann zu ergreifen sind.
Mit vielen überraschenden Eindrücken verließen die Schüler den Betrieb. „Diesen Beruf mit Zukunft haben sie ganz bewusst gewählt“, da waren sich alle sicher.
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