(openPR) Wenn die Partnersuche zur Kostenfalle wird.
Neue Bekanntschaften findet man heutzutage immer häufiger auf sogenannten Flirt- oder Datingportalen. Die Auswahl an solchen Plattformen ist groß. Schnell sind die persönlichen Präferenzen in ein Profil eingegeben und schon werden eine Fülle von potenziellen Partnern angezeigt. Der Rest liegt, wie sonst auch, bei den Flirtwilligen. Die meisten Plattformen bieten ein seriöses Angebot mit transparenten Kosten und Vertragsbedingungen. Einige Plattformen sind jedoch weniger seriös. Deren Kosten und Vertragsbedingungen sind nicht nur undurchschaubar und intransparent, sie verstoßen auch zum Teil gegen geltendes Recht. Zu den weniger seriösen Plattformen gehören Portale wie: Date for More, Wow Date, und LoL Date sowie Parwise und Primesingles. Diese Portale werden von den Portalbetreibern Ideo Labs GmbH und der Frontline GmbH betrieben.
Das Problem mit der Probemitgliedschaft.
Wie bei anderen Portalen können die Nutzer zunächst eine kostenlose Probemitgliedschaft abschließen. Wird diese binnen einer Frist von zwei Wochen gekündigt, soll die Mitgliedschaft beendet sein. Bei den seriösen Portalen funktioniert die Kündigung in der Regel völlig problemlos. Bei den Portalen von Ideo Labs und Frontline hingegen funktioniert die Kündigung der Probemitgliedschaft in der Regel nicht. Weder reagieren diese Portale auf E-Mail´s noch auf entsprechende Kündigungsschreiben. Die Probemitgliedschaft wandelt sich dann in eine sogenannte Premiummitgliedschaft um. Hierbei entstehen dem Nutzer Kosten in Höhe von ca. 90,00 EUR pro Monat, völlig unabhängig davon, ob der Nutzer das Angebot überhaupt annimmt. Nach einigen Tagen erfolgt dann auch die erste Abbuchung des Mitgliedsbeitrages vom Bankkonto oder der Kreditkarte. Bucht der Betreffende die Zahlung zurück, stehen schnell Mahnungen der Portale ins Haus. Zahlt der Betreffende auf die Mahnungen nicht, schaltet sich zumeist ein Inkasso-Unternehmen ein.
Die Schreiben der Inkasso-Unternehmen
Das bevorzugte Inkassounternehmen der Ideo Labs und der Frontline ist Jedermann-Inkasso. Dieses Inkassounternehmen macht die monatlichen Beiträge im Namen des jeweiligen Portalbetreibers geltend. Stellen sich die Schreiben zunächst als einfache Mahnung dar, wird der Ton schnell drastisch. Es wird mit der gerichtlichen Durchsetzung des vermeintlichen Anspruchs, auch im Wege der Zwangsvollstreckung gedroht. Aus Angst und Scham zahlen spätestens dann die meisten Nutzer die ausstehenden Beiträge. In einigen Fällen mag auch die Angst vor Enddeckung einer (vermeintlichen) Affäre die treibende Kraft sein. Allein durch Angst und Scham werden die Nutzer zur Zahlung getrieben. Das muss nicht sein!
Bewahren Sie Ruhe !
Die Forderungen von Ideo Labs und Frontline stehen auf wackeligen Beinen. Zunächst ist die Art und Weise wie die angeblichen Verträge zustande kommen grundsätzlich unzulässig. Auch die Kündigungsbedingungen und die automatische Umstellung auf eine kostenpflichtige Premiummitgliedschaft sind juristisch angreifbar. Stehen Ihnen Forderungen der Ideo Labs GmbH oder der Frontline GmbH sowie dem beauftragten Inkassounternehmen Jedermann-Inkasso im Haus, sollten Sie die Schreiben keinesfalls ignorieren. Die Forderung bezahlen sollten Sie nicht! Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens.
Nehmen Sie Ihr gutes Recht wahr!
Was wir für Sie tun können.
Die Verbraucherrechtskanzlei Werdermann / von Rüden steht Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Die erforderliche Diskretion ist für uns selbstverständlich. Der gesamte Schriftverkehr läuft ausschließlich über die Kanzlei. Sie brauchen sich um nichts mehr zu kümmern. Die Kanzlei hält Sie, wenn gewünscht, auf dem Laufenden. Im Rahmen einer kostenlosen und völlig unverbindlichen Erstberatung erhalten Sie Informationen zu Ihren rechtlichen Möglichkeiten und der empfohlenen Vorgehensweise. Vereinbaren Sie einen Termin zu einer Erstberatung.
Die Rechtsanwälte der Kanzlei Werdermann / von Rüden stehen Ihnen unter 030 / 200 590 770 sowie unter












