(openPR) Anlässlich der am 12. September 2006 beginnenden 61. Generalversammlung der Vereinten Nationen befassen sich die diplomatischen Verbündeten Taiwans mit der Sicherheitslage in Ostasien und setzen sich für eine Vertretung Taiwans in den Vereinten Nationen ein.
Vor zehn Jahren, am Vorabend der ersten direkten Präsidentenwahl in der Geschichte Taiwans, feuerte China mehrere Raketen in die Gewässer vor der taiwanischen Küste, um die Wählerinnen und Wähler einzuschüchtern. Seitdem hat Beijing kontinuierlich seinen militärischen Druck auf Taiwan gesteigert. Zur Zeit sind mehr als 800 Raketen auf den Inselstaat gerichtet, diese Zahl erhöht sich pro Jahr schätzungsweise um achtzig bis hundert Stück.
Obwohl Taiwans Demokratie bisher trotz der militärischen Bedrohung überleben konnte, sollte die internationale Gemeinschaft sich bemühen, die gegenwärtige Sicherheitslage vor weiterer Verschlechterung zu bewahren und die schwer errungene Demokratie des Inselstaates zu schützen, da Peking weiterhin nicht auf den Gebrauch von „nicht-friedlichen Mitteln“ zur Könfliktlösung verzichten will.
Chinas Militärausgaben wachsen seit siebzehn Jahren in Folge zweistellig und drohen das militärische Gleichgewicht in der Region zu kippen, was bedeutende Folgen nicht nur für Taiwan, sondern für ganz Ostasien hat. Die militärische Expansion und das hegemoniale Streben Chinas vertiefen die Befürchtungen der Anrainerstaaten.
Für die Aufrechterhaltung von Sicherheit, Frieden und Stabilität in Ostasien und den Schutz von Demokratie und Menschenrechten sollte die internationale Gemeinschaft – besonders die Vereinten Nationen – gegen steigende Spannungen in der Taiwanstraße vorbeugende und effektive Maßnahmen ergreifen.
Gestützt auf diese Überlegungen sollten die Vereinten Nationen der Verbesserung von Frieden und Stabilität in Ostasien vermehrt Aufmerksamkeit schenken und die Initiative ergreifen, indem sie Taiwan eine Stimme in der Weltgemeinschaft geben.





