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Diskussion über Standort-Verlagerung wird wichtig

03.01.201814:52 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung

(openPR) US-Präsident Trump hat sein Ziel kurz vor Weihnachten noch erreicht: Die Verabschiedung seiner Steuerreform. Dieses Werk, über dessen Auswirkungen auf die amerikanische Gesellschaft heftig gestritten wird, hat Konsequenzen über die Grenzen der USA hinaus: Die Senkung der Unternehmenssteuern von derzeit 35% auf zukünftig 21%. Sie wird zu einer Befeuerung des globalen Standort-Wettbewerbs führen.


In Verbindung mit den sicher nicht unberechtigten Befürchtungen, dass Trump die Handelsgrenzen der USA weiter abschotten und den Import von Waren erschweren wird, bedeutet die Steuerreform für Unternehmen, die auf dem amerikanischen Markt tätig sind, dass sie verstärkt über eine Verlagerung ihrer Aktivitäten von Europa in die USA nachdenken.
Wie ernst die derzeitige Situation eingeschätzt wird, zeigt die unmittelbare Reaktion Chinas: Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete am 28.12.2017, dass ausländische Unternehmen in China vorerst keine Steuern auf jene Gewinne entrichten, die sie wieder im Land investieren. Diese Entscheidung werde "das Wachstum ausländischer Investitionen fördern, die Qualität ausländischer Investitionen verbessern und ausländische Investoren dazu ermutigen, ihre Investitionen in China kontinuierlich auszuweiten", zitiert Reuters eine Mitteilung des Finanzministeriums in Peking. Die Steuerbefreiung soll rückwirkend ab 1. Januar 2017 gelten, wodurch Firmen, die in 2017 Steuern bezahlt haben, diese vermutlich rückerstattet bekommen.
Für deutsche Unternehmen ergeben sich in diesem Kontext bei der Gestaltung eines Manufacturing & Logistics Footprint vier Ansätze:
1. Für Unternehmen, die in USA verkaufen und dort vielleicht auch schon produzieren, könnte eine Ausweitung der Wertschöpfung vor Ort durchaus interessant und zukunftsweisend sein.
2. Unternehmen, die in China präsent sind und dort Wertschöpfung erbringen, müssen darüber nachdenken, wie sie ihre Investitionen zukünftig gestalten. China hat klare Vorstellungen, wie die Wertschöpfung in China zukünftig aussehen soll: E-Mobilität, Industrie 4.0 und Digitalisierung werden massiv gefördert. Mehr oder weniger große Anteile "Local Sourcing" reichen nicht mehr, um in China auf Dauer erfolgreich zu sein.
3. In Deutschland ist eine Senkung von Unternehmenssteuern nicht eher unwahrscheinlich – insbesondere angesichts der anstehenden Verhandlungen über eine „GroKo“. Und auch eine Reduzierung der Arbeitskosten ist nicht zu erwarten – sind diese doch in 2017 um 2,2% gestiegen, mit weiterer Tendenz nach oben. Die Frage, inwieweit man Produktionen oder Logistikfunktonen in Länder mit geringeren Kosten verlagert, gewinnt wieder an Bedeutung (neben der Suche nach weiteren Automatisierungsmöglichkeiten). Hier stehen die Länder in Ost-Europa, aber auch in Asien (Indien vorweg) und teilweise in Nordafrika im Fokus – und eben auch die USA als zunehmend interessante Alternative.
4. Bisher kaum beachtete Standorte werden zukünftig attraktiver. Dubai ist ein Beispiel dafür: Es verfügt über eine hervorragende Positionierung als Drehkreuz zwischen Asien und Europa mit perfektionierter Infrastruktur und möchte zukünftig mehr Wertschöpfung ins Land holen.
Die amerikanische Steuerreform wird die Diskussion in den Unternehmen über Standorte und Ausrichtung von Produktions- und Logistikfunktionen befeuern. Neue Manufacturing & Logistics Footprint Konzepte werden nötig sein, um auf die neuen Herausforderungen zu reagieren.
GEPRO begleitet Produktions- und Handelsunternehmen seit Jahren in diesem Segment. Systematisch werden dabei alternative Szenarien entwickelt und die entsprechenden Entscheidungsmodelle aufgebaut. Mit Methodenkompetenz und Erfahrung erarbeitet GEPRO entscheidungsfähige Footprints und unterstützt natürlich auch bei der Umsetzung. Weitere Informationen zu unserer Unterstützung und unser Vorgehensmodell finden Sie unter http://www.gepro.com/de/was-wir-machen/manufacturing-footprint.

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