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Charité erfolgreich in den Flächentarifvertrag überführt

(openPR) Berlin, 13. Dezember 2017. „Gemeinsam mit dem Tarifpartner ver.di haben der KAV Berlin und die Charité Universitätsmedizin Berlin in intensiven und konstruktiven Tarifverhandlungen die Weichen dafür gestellt, dass die Einführung des Flächentarifvertrages für öffentliche Krankenhaus-Unternehmen ab dem 1. Januar 2018 ohne Nachteile für die Charité-Beschäftigten erfolgt,“ fasst die Verhandlungsführerin und KAV-Geschäftsführerin Claudia Pfeiffer die erfolgreiche Überführung der Charité und deren rund 11.000 Mitarbeiter in den Flächentarifvertrag zusammen. Die Tarifeinigung wurde inhaltsgleich mit der dbb tarifunion vereinbart.



Mit dem Beitritt in den KAV Berlin ist die Charité Teil der starken Gemeinschaft öffentlicher Arbeitgeber in Berlin. Die Anwendung des öffentlichen Branchentarifvertrages war deshalb auch von Anfang der Tarifverhandlungen an erklärtes Ziel der Sozialpartner. Damit wenden ab Januar 2018 Deutschlands größte Krankenhausarbeitgeber Charité und Vivantes den TVöD an. Das auf Bundesebene von der VKA und ver.di vereinbarte Branchentarifrecht TVöD mit seiner neuen modernen Entgeltordnung ist die „Leitwährung“ für öffentliche wie private Krankenhausarbeitgeber in Deutschland. „Wir begrüßen die Bindung der Charité an den Flächentarifvertrag für Krankenhäuser ", erklärt Claudia Pfeiffer. Und weiter: „Die Charité wendet damit wie viele andere bedeutende Unternehmen unter dem Dach des KAV Berlin öffentliches Tarifrecht an. Damit erstarken sowohl das Unternehmen Charité als auch die Tariffamilie der öffentlichen Arbeitgeber in der Hauptstadt und setzen ein wichtiges Signal an die Mitarbeiter und zukünftige Kollegen.“

Um den Status Quo für die Mitarbeiter der Charité beizubehalten, wurden einige Regelungen aus den bisherigen Haustarifverträgen in einem Ergänzungstarifvertrag vereinbart, der Maßgaben zum TVöD enthält. „Damit sichern wir bislang vereinbarte und gelebte Tarifbesonderheiten an der Charité“, unterstreicht die KAV-Geschäftsführerin. Für den Ärztlichen Direktor der Charité, Prof. Dr. Ulrich Frei ist der Beitritt in den KAV Berlin und die Bindung an den bundesweit gültigen Flächentarifvertrag ein konsequenter Schritt „den Beschäftigten und dem Unternehmen valide und zukunftsfähige Tarifstrukturen zu geben.“ Und weiter: „Wir senden damit als größtes Universitätsklinikum ein wichtiges Signal: Wir sind und bleiben für unsere Mitarbeiter genauso wie für zukünftiges Personal ein attraktiver Arbeitgeber.“

Der Arbeitgeberverband KAV Berlin unterstützt sein Mitglied dabei auf diesem wichtigen Weg in öffentliches Tarifrecht. „Als Arbeitgeberverband haben wir die Charité auf ihrem Weg begleitet und gemeinsam mit unseren Tarifpartnern wichtige Weichen für die Zukunft der Charité gestellt und schwierige Fragen auf Augenhöhe gelöst,“ so Claudia Pfeiffer.

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