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Hotel nutzt dezentrale Wärmeerzeugung

13.12.2017 • 10:00 Uhr • Wissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Hotel nutzt dezentrale Wärmeerzeugung
Das BINE-Projektinfo „Neues Haustechnikkonzept für Hotel erprobt“ (© BINE Informationsdienst)
Das BINE-Projektinfo „Neues Haustechnikkonzept für Hotel erprobt“ (© BINE Informationsdienst)

(openPR) Hotels wenden viel Energie auf, um den Gästen den erwarteten Komfort zu bieten. Energiekosten machen daher fünf bis zehn Prozent des Umsatzes aus. Um hohen Komfort mit niedrigen Betriebskosten zu verbinden, setzten die Bauherren bei der Sanierung eines Münchener Hotels auf ein ungewöhnliches Konzept für die Gebäudetechnik. Das neue BINE-Projektinfo „Neues Haustechnikkonzept für Hotel erprobt“ (15/2017) stellt das Technikkonzept sowie Ergebnisse des Monitorings und einer Gästebefragung vor. Auslöser des Konzepts war die Suche nach einem energieeffizienten Legionellenschutz.



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Raumweise Mikro-Wärmepumpen reduzieren Legionellenrisiko

Das neue Technikkonzept setzt daher auf dezentrale Mikro-Wärmepumpen, die raumweise für die Gäste Wärme und Warmwasser bereitstellen. Alle Räume sind untereinander durch ein Zweileiter-Kaltwassernetz verbunden. Dieses gleicht die Wärme- und Kälteüberschüsse zwischen den Zimmern aus und dient als Wärmequelle für die Wärmepumpen. Bei einer Befragung bewerteten die Gäste den Komfort insgesamt als gut. Das neue Konzept hat sich bewährt, wie die hohen thermischen Arbeitszahlen zwischen Systemebene und Nutzenergie belegen. Um die Konkurrenzfähigkeit des Konzepts für künftige Anwendungen zu verbessern, müssen jedoch die Stromverbräuche für die Zirkulationspumpen und Lüftungsanlagen weiter reduziert werden.

Der Endenergiebedarf des Gebäudes ist aufgrund der gut gedämmten Gebäudehülle, die nahezu den Passivhausstandard erreicht, gering. Das Hotel befindet sich in einem 2011 sanierten Wohngebäude in der Münchner Innenstadt. Es bietet 43 Zimmer auf sechs Etagen verteilt.

Die Projektleitung für das Monitoring und die Unterstützung der Betriebsoptimierung lag bei der Fachhochschule Rosenheim.

Das BINE-Projektinfo ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – unter www.bine.info oder 0228 – 92379-0.

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Quelle: idw

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