(openPR) Im Rahmen der Ausbildungsinitative und wegen der nur schwer zu findenden Lehrlinge, hat sich Landrat Alfred Reisinger zusammen mit Handwerksehrenobermeister Jürgen Tanne, Regierungsrat Dr. Franz Birndorfer und Wirtschaftsreferent Erich Brunner, vor Ort selbst ein Bild über die schlechte Lehrlingssituation gemacht. Am Donnerstag den 25.07. 2013 besuchten diese unter anderem das Wellnesshotel Reibener Hof in Konzell. Denn auch dem Wellnesshotel Reibener Hof mangelt es an Auszubildenden. Derzeit hat man dort keinen einzigen Lehrling. Gerne würden Josef und Susanne Schegerer in Ihren Hotel, in den Berufen Koch und Hotelfachfrau ausbilden. Laut der Meinung von Herrn Schegerer, sind Berufe in der Gastronomie nicht mehr gefragt. Der Hotelier macht sich wenig Hoffnungen, auf neue Auszubildende. Dabei würden die Lehrlinge im Betrieb der Familie Schegerer, nach ihrer Ausbildung sogar garantiert übernommen werden. Daneben war auch die Geschichte und Entstehung des Hotels Gesprächsthema. In den 50er-Jahren wurde von der Oma des Inhabers Josef Schegerer eine Gaststätte eröffnet, sein Vater baute diese 1990 um. Mit den 19 angebauten Zimmern legte sein Vater Josef Schegerer Senior den Grundstein für die Hotellerie. Im Jahre 2010 haben Herr Josef Schegerer Junior und seine Frau Susanne das Unternehmen übernommen und sich auf den Bereich Wellness spezialisiert. Momentan beschäftigen die beiden in der Hauptsaison 28 Mitarbeiter, in der Nebensaison sind es etwa 20 Mitarbeiter. Auch über die Wichtigkeit der Internetportale für die Hotelbranche wurde gesprochen. Herr Schegerer erklärte, dass gute Bewertungen und Weiterempfehlungen auf Internetportalen wie z. B. Holidaycheck, die beste Werbung für ein Hotel sind. Auf Internetportalen kann man sich gegenseitig austauschen und seine Erfahrungen anhand einer Bewertung über die Hotels mitteilen. Wenn man ehrlich ist, fährt man selbst auch beruhigter in den Urlaub, wenn man weiß, dass bereits Freunde, oder andere Gäste in diesem Hotel waren und dort einen schönen Urlaub verbracht haben, als ob man im Ungewissen darüber ist was einem in der schönsten Zeit des Jahres erwartet. Ebenso eine große Rolle spielt die Kreativität. Die Gäste möchten immer wieder etwas neues, sagt Hotelier Josef Schegerer. Neue Investitionen und immer wieder neue Ideen haben den Umsatz und die Auslastung in den vergangenen Jahren gesteigert. Zur Zeit gibt es im Hotel Reibener Hof 28 Zimmer. Diese wurden im Jahre 2009 und 2012 umgebaut und spiegeln die moderne, extravagante Linie des Hauses wieder. Herr Schegerer begründet den Schritt so „ die Gäste wollen es hier nicht bayerisch.“ Eine der größten Investitionen im vergangenen Jahr war das „Relaxium“ mit Teebar, Fitnessraum, Liegewiese, Bio- und Außensauna, Liege- und Ruhebereich sowie dem Whirlpool im Außenbereich. Die Gäste können im Fitnessraum Kraft tanken und sich im Ruhe- und Liegebereich entspannen. Ebenfalls für das Wohlfbefinden bei den Gästen sorgt die Saunalandschaft und der neue Whirlpool. Herr Schegerer erklärt „ Je mehr Vielfalt und Räume wir unseren Gästen bieten können, desto mehr sind sie beschäftigt. Viele Gäste fahren nicht in benachbarte Orte, um sich etwas anzuschauen, sondern bleiben auch untertags im Hotel und wollen sich dort einfach entspannen und die Ruhe genießen, so die Erfahrung des Hoteliers. Für das Jahr 2014 stehen auch schon Investitionen an. Ein Blockheizkraftwerk soll es nun sein. Herr Schegerer erläutert die aktuellen Maßnahmen zur Wärmeerzeugung reichen nicht mehr aus, da das Hotel gerade im Winter viel Wärme braucht. Das Projekt wird rund eine viertel Million Euro verschlingen. Läuft alles nach Plan hat es sich ca. in vier bis fünf Jahren amortisiert.









