(openPR) Am 6. Dezember vernetzte das Munich Investment Forum 2017 wieder Gründer und Investoren. Die von Fraunhofer Venture initiierte Veranstaltung in Kooperation mit dem LMU Entrepreneurship Center, dem Strascheg Center for Entrepreneurship und UnternehmerTUM fand bereits zum vierten Mal statt und ist in diesem Zusammenschluss von vier etablierten, forschungsgetriebenen Gründungseinrichtungen einzigartig in München. 25 innovative Tech-Startups stellten sich im Fraunhofer-
Haus einem ausgewählten Publikum von über 70 Investoren. Die Highlights: Der Keynote Speaker André Schwämmlein von der FlixMobility GmbH referierte kurzweilig über die Herausforderungen seiner Gründung und das Fraunhofer-Spin-off drag&bot konnte die Speed Pitches für sich entscheiden.
Das Munich Investment Forum ist seit 2014 eine Präsentations- und Netzwerkplattform für junge Unternehmen und bringt Forscher, Gründer, Industriepartner sowie Investoren zusammen. »Auch diesmal stand das Munich Investment Forum mit rund 160 Teilnehmern wieder klar im Zeichen des Networking«, erklärt Thomas Doppelberger, Leiter von Fraunhofer Venture. Daher findet die Veranstaltung auch immer in enger Zusammenarbeit mit den Gründungseinrichtungen der Münchner Hochschulen statt: Insgesamt 25 Tech-Startups aus dem Netzwerk von Fraunhofer Venture, des LMU Entrepreneurship Center, dem Strascheg Center for Entrepreneurship und der UnternehmerTUM präsentierten sich in drei Pitching-Runden und beim anschließenden Get together . Zudem konnten sich die Gründer von der Keynote des FlixBus-Gründers André Schwämmlein inspirieren lassen. „Kein Mensch verliebt sich in Zahlen, er verliebt sich in die Vision“, resümierte er das Geheimrezept für einen erfolgreichen Investoren-Pitch.
Der Gewinner der Speed-Pitches
In rasanten Speed-Pitches präsentierten 12 Gründer ihr Unternehmen in nur 90 Sekunden. Im Anschluss wurde das Publikum zum imaginären Investor: Mit Spielgeld konnte das Auditorium die Pitches bewerten und in die bevorzugten Teams investieren. Die meisten sogenannten VenTaler sammelte das Fraunhofer-Spin-off drag&bot, das eine Software zur intuitiven Programmierung von Industrierobotern entwickelt hat. So können Anwender Programmsequenzen ohne spezielle Vorkenntnisse definieren und Parameter anpassen. Platz zwei belegte das Medizintechnik-Startup Irubis von der TU München, das dank eines neuen Verfahrens die Infrarotspektroskopie günstiger und
effizienter macht. Den dritten Platz belegte die NOVA Products GmbH von der LMU München, die Headsets in Perlenohrringe integriert.
»Ich bin beeindruckt, wie viele verschiedene Ideen die Gründer an nur einem Nachmittag gezeigt haben«, resümiert Thomas Doppelberger den Tag abschließend.
Von Virtual Reality bis High-Tech-Kosmetik – Innovative Ideen und Spin-offs aus vielfältigen Bereichen
Neben dem Pitch-Sieger drag&bot schickte Fraunhofer Venture sieben weitere Spinoffs
und Ausgründungsprojekte auf die Bühne:
- Die HolodeckVR GmbH hat ein Geschäftsmodell entwickelt, das es bis zu 100 Usern gleichzeitig ermöglicht, virtuelle Welten auf einer Fläche von bis zu 40.000 m² zu entdecken. Anwendungsfelder sind u.a. die Entertainment- und die Immobilienbranche: Das Kino 2.0 oder auch virtuelle Hausbesichtigungen können damit möglich werden.
- Die Trackingtechnologie von visionLib ist äußerst robust, flexibel einsetzbar und einfach in Betrieb zu nehmen. Industrielle Augmented Reality Anwendungen können damit noch einfacher umgesetzt werden.
- Mithilfe der intelligenten Textilien der Ambiotex GmbH (z.B. BHs, Tops oder Unterhemden) können Sportler ihren Stresslevel laufend überwachen und eine Leistungsdiagnostik durchführen.
- Die Elosun GmbH stellt pflanzliche Proteine aus Sonnenblumen für die Lebensmittel-, Tierfutter- und Kosmetikindustrie her. Dank seiner geschmacklichen Eigenschaften ist Sonnenblumenprotein eine kostengünstige Alternative zu Sojaprodukten.
- Key2B vertreibt kryptografische Schlüssel, die Software für deren einfache Installation und betreibt die Infrastruktur für die Nutzung. Verkauft werden die Schlüssel an Banken, die diese an ihre Firmenkunden weitergeben.
- Auf Basis von regelmäßigen Hautmessungen und künstlicher Intelligenz entwickelt die MyCream GmbH Hautpflegeprodukte, die auf den individuellen und aktuellen Hautzustand abgestimmt sind.
- Die Osseno Software GmbH hat ein Requirements Management Tool entwickelt, das komplexe Entwicklungs- oder Beschaffungsprojekte vereinfacht und effizienter macht.
Mehr Infos zum Munich Investment Forum 2017 auf
www.fraunhoferventure.de/de/angebote/leistungen/events-workshops/munichinvestmentforum.html










