(openPR) Am 14. und 15. Dezember 2017 finden in ganz Deutschland, in Österreich und der Schweiz Mahnwachenaktionstage vor Schlachthäusern statt. Die Mahnwache in Fulda wird als Ampelaktion in der Bardostraße Ecke Frankfurter von 16-19 Uhr veranstaltet.
Es wird Informationsmaterial verteilt, um den Menschen deutlich zu machen was es bedeutet, wenn wir Fleisch und Käse essen oder Milch trinken.
„Viele Menschen haben immer noch Angst vor gesundheitlichen oder geschmacklichen Nachteilen durch die pflanzliche Ernährung. Dabei hat mehr als die Hälfte der Bevölkerung Übergewicht mit all den gesundheitlichen Begleiterscheinungen wie Bluthochdruck, Diabetes und vielen anderen durch falsche Ernährung bedingten Erkrankungen. Dazu kommen die ethischen Aspekte, denn das Essen von Tieren, Käse, Joghurt oder das Trinken von Tiermilch bedeutet immer Misshandlung der Tiere durch Ausbeutung. Leider haben selbst Haustierfreundinnen Probleme das zu erkennen“, erklärt Ariwa-Vogelsberg.
Aktive aus über 20 Städten alleine in Deutschland, darunter auch Fulda, machen auf das Leid der Tiere aufmerksam. Mit Lichtern wird an die Tiere erinnert die täglich gewaltsam getötet werden, für die „Fleisch“industrie und für die Menschen die immer noch Tiere und die Produkte der Ausbeutung wie Milch und Käse und dergleichen konsumieren.
„Es ist eine Mahnwache im ursprünglichen Sinne und dient vor allem dem Gedenken der Opfer. Millionen sogenannter Nutztiere sterben tagtäglich für den Fleischkonsum des Menschen - ein Konsum, der absolut nicht notwendig ist, wie es mittlerweile Millionen von vegan lebenden Menschen auf der ganzen Welt beweisen“, sagt dazu Daniela Böhm, Tochter des Schauspielers Karlheinz Böhm, im Rahmen eines Interviews zur Mahnwache in München.
Sechzig Milliarden sogenannter Nutztiere werden jährlich in Schlachthöfen, von unserer subventionierten Vernichtungsindustrie getötet, viele davon landen im Müll. So gewaltsam sterben mehr als 3000 Tiere pro Sekunde weltweit. Fische und andere Meerestiere sind in dieser schockierenden Zahl noch nicht einmal enthalten. Dieses Leid ist unzählig und wird daher nur in Tonnen berechnet. Die erschreckende, von vielen Menschen inzwischen abgelehnte Massentierausbeutung und die Überfischung der Meere zählen zur größten Bedrohung unserer Welt und damit von uns Menschen.
Schlachthöfe sind Orte von Gewalt und Tod. Viele massive Verstöße gegen das Tierschutzgesetz wie Fehlbetäubungen, Verbrühen bei lebendigem Leib, Nichteinhalten von Vorschriften, keine ausreichenden Kontrollen, das Schlachten trächtiger Kühe und andere, nicht legale Grausamkeiten gehören hier zur Normalität. Das zeigen viele Schlachthaus- und „Fleisch“-Skandale.
Städte die am Mahnwachenaktionstag teilnehmen: Aalen, Augsburg, Bocholt, Bühl, Erlangen, Flensburg, Fulda, Hamburg, Husum (Danish Crown) Köln, Kronach, Mannheim, München, Pforzheim (Birkenfeld), Singen, Ulm, Viersen, Zeven, Traunstein u.a.
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