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Studie: Elektronisches Bezahlen auf dem Vormarsch - Bargeld bleibt aber beliebt

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(openPR) - "Trendmonitor Finanzdienstleistungen" von Nordlight Research untersucht aktuelles Finanz- und Versicherungsverhalten der Bundesbürger und deren Präferenz für unterschiedliche Zahlungssysteme

Immer mehr Bundesbürger zahlen ihre Einkäufe im stationären Handel mit Karte. "Auslaufmodell" ist das Bargeld deshalb aber lange noch nicht. Im Gegenteil: mehr als jeder dritte Verbraucher zahlt an der Kasse weiterhin bevorzugt in bar, ein weiteres Drittel zu gleichen Teilen in bar und mit Karte. Neue "kontaktlose" Bezahlverfahren werden erst selten genutzt.

Dies zeigt die aktuelle Ausgabe des «Trendmonitor Finanzdienstleistungen» des Marktforschungsinstituts Nordlight Research. Rund 1.200 Bundesbürger ab 18 Jahren mit Internetanschluss wurden repräsentativ zur Akzeptanz und Nutzung unterschiedlicher Bezahlsysteme sowie zu ihrem aktuellen Spar-, Anlage- und Versicherungsverhalten befragt.

28 Prozent der Befragten Konsumenten geben demnach an, im Alltag bereits überwiegend bargeldlos zu zahlen, auch jenseits von Online-Käufen. Vor zwei Jahren lag dieser Wert erst bei 21 Prozent. Gleichwohl bleibt die große Mehrheit der Deutschen dem Bargeld treu, und interessiert sich zugleich wenig für innovative Bezahlverfahren.

Kontaktloses Bezahlen hierzulande noch in den Kinderschuhen

Neue Verfahren zum kontaktlosen Bezahlen mit Karte (Tätigen kleinerer Einkäufe bis 25 Euro ohne Unterschrift/PIN) werden bisher erst von unter zehn Prozent der Konsumenten genutzt. Dabei kommt nicht einmal jede zweite Karte mit kontaktloser Zahlfunktion aktiv zum Einsatz. 50 Prozent der Bundesbürger sind die Systeme "Paypass" (Mastercard), "girocard kontaktlos" (Sparkassen/VR-Banken) oder "Paywave" (Visa) dem Namen nach zwar bereits bekannt; das Nutzungsinteresse ist allerdings bisher gering.

Auch das mobile Bezahlen via Smartphone und Wallet App hat in der Breite der Bevölkerung einen schweren Stand. In der Bekanntheit und Nutzung liegt "Payback Pay" hier an der Spitze, gefolgt von "Apple Pay", "Google Wallet" und weiteren. Genutzt wird das Mobile Payment allerdings erst selten: "Apple Pay" ist beispielsweise einem Drittel der Bundesbürger namentlich bekannt; heruntergeladen haben die App allerdings nur drei Prozent und aktiv nutzen tun diese lediglich ein Prozent. App-Angebote wie "SEQR" oder "Boon" sind erst wenigen Deutschen bisher überhaupt bekannt.

"Gerade in Deutschland brauchen die Anbieter innovativer Zahlungsservices einen langen Atem", sagt Dr. Torsten Melles, Geschäftsführer bei Nordlight Research. "Neugier und Vertrauen der Verbraucher halten sich derzeit noch in engen Grenzen."

Peer-to-Peer-Payment: Paypal liegt deutlich vorn

Von den Peer-to-Peer-Zahlungssystemen für den Geldtransfer per App an Bekannte ist "Paypal" hierzulande das mit großem Abstand bekannteste und meistgenutzte. 42 Prozent der befragten Bundesbürger haben "Paypal" nach eigenen Angaben bereits genutzt. "Paydirekt" ist den meisten Internetnutzern zwar auch bekannt, wird bisher aber kaum genutzt. Unter den vertiefend getesteten Peer-to-Peer-Zahlungsapps "Paypal", "Kwitt" und "Cringle" hat "Paypal" derzeit in allen Belangen die Nase vorn: erlebte Sicherheit, Verständlichkeit, Einfachheit, Nutzung, Weiterempfehlung etc. Von Vorteil dürfte für "Paypal" insbesondere sein, dass diese Anwendung vielen Nutzern bereits aus ihren Käufen im Online-Handel vertraut ist.

Abschied von der Sparernation

Neben der Bekanntheit, Akzeptanz und Nutzung unterschiedlicher Zahlungssysteme untersucht der aktuelle «Trendmonitor Finanzdienstleistungen» auch das aktuelle Spar- und Anlageverhalten der Bundesbürger. Hier zeigt sich: der Trend zum Abschied vom Sparen setzt sich fort. Aktuell sparen 51 Prozent der Bundesbürger weniger als vor Beginn der Niedrigzinsphase im Jahr 2008; 28 Prozent davon sogar "deutlich weniger". Betroffen sind hiervon vor allem festverzinsliche Anlagen und Wertpapiere. Es profitiert der Konsum: statt zu sparen, geben 36 Prozent der Bundesbürger heute mehr Geld für Auto, Urlaub & Co. aus als noch vor Beginn der Niedrigzinsphase.

Bankenimage weiter am Boden

Das in der Finanzkrise verlorene Vertrauen der Bundesbürger in die klassischen Banken konnte sich der Studie zufolge bisher nicht erholen: lediglich 12 Prozent der Bundesbürger vertrauen, wenn es um Geldanlagen geht, den Empfehlungen ihrer Bank ohne größere Einschränkung; 35 Prozent hingegen ausdrücklich nicht. Jeder Zweite (52%) zeigt sich hier ambivalent.

Weitere Studieninformationen

Die komplette Studie «Trendmonitor Finanzdienstleistungen 2017» - mit zahlreichen weiteren Ergebnissen zu den Schwerpunktthemen "Bargeldloses Bezahlen", "Kontaktloses Bezahlen", "Wallet Apps", "Spar- und Anlageverhalten in der Niedrigzinsphase" sowie zu den Versicherungsthemen "Schadenbearbeitung" und "Versicherungslücken aus Kundensicht kann über Nordlight Research bezogen werden. Die Untersuchung liefert zudem umfangreiche Differenzierungen nach Bankverbindungen, soziodemographischen Merkmalen und einzelnen Finanzprodukten und Serviceangeboten.

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