(openPR) Am 25. September jährt sich der „Tag der Zahngesundheit“ zum 13. Mal und wird von einer Reihe unterschiedlicher Veranstaltungen und Veröffentlichungen begleitet. Die Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation (DSGI) begrüßt diese Informationskampagne, denn immer noch wissen viel zu wenig Menschen, wie sie ihre Zähne – und damit den ganzen Körper – gesund erhalten und welche vielschichtigen Möglichkeiten es bei dennoch auftretenden Zahn- und Munderkrankungen gibt.
Zu diesem besonderen Stichtag zieht die DSGI Bilanz, welche entscheidenden, Erfolg versprechenden Neuerungen zur Wiedererlangung der Zahn- und Mundgesundheit Betroffenen heute geboten werden.
Innovative Technik erübrigt Zähneziehen bei Fehlbiss
Bislang musste bei Kieferengstand, das heißt bei ausgeprägtem Missverhältnis zwischen Zahn- und Kiefergröße, immer ein oder mehrere gesunde! Zähne gezogen werden, um so Platz für die verbliebenen Zähne zu schaffen. Diese wurden dann durch eine kieferorthopädische Behandlung in Reih’ und Glied gebracht, so dass Betroffene wieder richtig kauen und kraftvoll zubeißen konnten. Das geht jetzt wesentlich einfacher: Auf Zähneziehen kann völlig verzichten werden – somit bleiben die gesunden Zähne erhalten – die Behandlungszeit ist drastisch verkürzt und zusätzlich wird die Ästhetik im Gesichtsbereich verbessert. Möglich macht es ein Minigerät, das in den Kieferknochen eingesetzt wird und durch kontinuierliche Dehnung für Knochenneubildung sorgt. Umgebendes Gewebe, Gefäße und Nerven wachsen mit. Mit diesem kleinen Eingriff kann bei Erwachsenen und auch im Kindesalter minder entwickelter Knochen verlängert, fehlpositionierter Knochen verschoben oder geschrumpfter Kieferknochen aufgebaut werden. Weitere Informationen zu diesem im Kieferbereich neuen Verfahren erhalten Interessierte über die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG), www.mkg-chirurgie.de.
Material, das sich selbst auflöst
Deutsche Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgen verwenden für Therapien im Mund- und Kieferbereich immer häufiger körpereigne oder natürliche Materialien. „Damit können Patienten jetzt noch schonender behandelt werden“, erläutert Prof. Elmar Esser, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG). Spezialmaterialien, die im Körper bleiben können und nicht, wie bisher, in einer zweiten Operation wieder entfernt werden müssen, finden überdies eine immer breitere Anwendung.
Laser: Beamen statt bohren – und vieles mehr
Dank spezieller Techniken und neuer Geräte, wie der sich in Zahnmedizinerkreisen zunehmender Beliebtheit erfreuende Oralaser, ist die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten nahezu unbegrenzt. Laser verdampfen schmerzfrei kariöse Zahnsubstanz, unterstützen Bleaching, stillen bei Implantatbehandlungen Blut und beseitigen Bakterien auch direkt auf Implantatoberflächen, konturieren Weichgewebe, reinigen und desinfizieren bis in die letzte Wurzelspitze und vieles mehr. Um Laser in ihrer Praxis einzusetzen, müssen Zahnärzte zunächst einen Kursus zum Laserschutzbeauftragten (LSB) absolvieren. „Entscheidend für die Qualität einer Laserbehandlung ist vor allem die Erfahrung des Arztes im Umgang mit dem Gerät“, sagt Dr. Martin Jörgens, Zahnarzt aus Düsseldorf und Mitglied im Beirat der Deutschen Stiftung für Gesundheitsinformation. Weitere Infos: www.drjoergens.de
Implantate: die gesunde Lösung bei fehlenden Zähnen
Dank der Vorzüge gegenüber herkömmlichen Behandlungsmethoden ist die Implantologie (Zahnersatz auf künstlichen Zahnwurzeln) derzeit einer der meist expandierenden Bereiche in der Zahnmedizin. Implantate beugen Kieferknochen- und Gewebeabbau vor, vermeiden das Beschleifen gesunder Nachbarzähne, erlauben festen Biss für gesunde Ernährung, sehen naturidentisch aus, verleihen mehr Lebensqualität und vieles mehr.
Neu ist jetzt eine besondere Technik, die erstmals im Juli bei stern TV live vorgestellt wurde: In nur einer Stunde setzte ein Zahnmediziner seiner Patientin im Studio feste Zähne auf Implantaten ein. Und das ohne größere Schwellungen und so gut wie schmerzfrei, wovon sich 1,53 Mio Zuschauer überzeugen konnten. Unter richtigen Voraussetzungen ist diese innovative Methode namens NobelGuide sowohl beim fehlenden Einzelzahn, bei größeren Zahnlücken als auch beim vollständig zahnlosen Kiefer erfolgreich anwendbar. Nobel Guide ist ein System zur Behandlungsplanung und gewebeschonendem Einsetzen der Implantate mit höchster Präzision. Der entscheidende Vorteil: Die Herstellung der neuen Zähne kann bereits vor dem Setzen der Implantate erfolgen. In nur einer Behandlung werden die Implantate exakt positioniert und die strahlend schönen neuen Zähne sofort fest eingegliedert. Weitere Infos: www.nobelsmile.de
Neue Materialien: Veneers, Inlays, Kronen und Brücken aus modernen Vollkeramiken
Auch beim Zahnersatz müssen Patienten heute keine faulen Kompromisse mehr eingehen: Ob auf Implantaten oder als Krone, Brücke oder Veneer - mit modernen Hightech-Keramiken wie Procera kann jetzt praktisch jeder Zahn auch ohne Metall stabil und langfristig haltbar nach höchsten ästhetischen Gesichtspunkten wiederhergestellt werden. Dies selbstverständlich unter den Gesichtspunkten einer störungsfreien Funktion für lange Haltbarkeit und guten Biss. Weitere Informationen und Adressen zum perfekten Zahn-Design: www.nobelsmile.de
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Qualitäts-Check – Prophylaxe vor Dr. Pfusch
Die Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation (DSGI) hat mit ihrem ärztlich-wissenschaftlichen Beirat und in Zusammenarbeit mit namhaften Spezialisten der führenden Fachgesellschaften einen ausführlichen Bogen zur Patientenabsicherung entwickelt und setzt damit einen weiteren Meilenstein in puncto Qualitätssicherung in der Zahnmedizin.



