(openPR) Mülheim an der Ruhr im Mai 2012. Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen beginnen die meisten Menschen mit dem Frühjahrsputz. Doch nicht nur Haus und Garten erwachen langsam wieder aus dem Winterschlaf. Auch der eigene Körper bekommt nun wieder mehr Aufmerksamkeit, um in der warmen Jahreszeit in Sommerkleidung zu glänzen. Viele vergessen dabei jedoch das wichtigste Kleid des Menschen: das Lächeln. Weiße und gerade Zähne verleihen eine besonders schöne Ausstrahlung. Doch vielfach stören kleine Makel wie etwa Verfärbungen, Schiefstellungen, Lücken in Zahnzwischenräumen sowie fehlende Zähne das eigene ästhetische Empfinden. Heutzutage bestehen allerdings moderne, teilweise noch unbekannte zahnästhetische Methoden, um störende Makel schnell zu beseitigen. „Bleaching, zarte Keramikschalen, Komposite, Kronen oder Brücken helfen dabei, dem Gebiss wieder ein natürlich schönes Aussehen zu verleihen“, betont Dr. Roland Althoff, MSc, Spezialist für Endodontie und ästhetisch-rekonstruktive Zahnmedizin in der Zahnarztpraxis Oppspring.
Auf den richtigen Farbton kommt es an
Gleichmäßig und natürlich hell, so wünschen sich die meisten Menschen das Aussehen ihrer Zähne. Im Laufe des Lebens treten jedoch unterschiedliche Arten von Verfärbungen auf. Experten unterscheiden dabei zwischen extrinsischen, also oberflächlichen, und intrinsischen Verfärbungen, welche sich im Zahninneren befinden. Beide lassen sich in den meisten Fällen mit einem Bleaching entfernen. „Hierbei geben wir auf die betroffenen Zähne ein bleichendes Gel, auf das wir anschließend einen Hallogen-Lichtbogen richten. Um dabei das Zahnfleisch nicht zu reizen, decken wir dieses schützend ab“, erklärt Dr. Althoff. Nach spätestens zwei Stunden können die Patienten den Behandlungsstuhl schon wieder verlassen und spüren nur für kurze Zeit eine leichte Kälteempfindlichkeit. Entgegen einiger Gerüchte wirken neue Verfahren dank spezieller Bleichgelformeln nicht mehr schädigend auf den Zahnschmelz. Bestehen jedoch starke Farbunterschiede, reicht Bleaching alleine oftmals nicht aus, um ein ästhetisches Ergebnis zu erzielen. An dieser Stelle greifen Spezialisten auf andere Methoden zurück.
Mit minimalem Zahnabtrag modellieren
Als eher unbekannte Alternative bei hartnäckigen Farbmakeln, leichten Fehlstellungen oder Lücken in Zahnzwischenräumen gilt die sogenannte Kompositfüllung. Hierbei handelt es sich um ein Material, das zu 85 Prozent aus plastischer Keramik und zu 15 Prozent aus Kunststoff besteht. „Um mit dem Verfahren beginnen zu können, entfernen wir zunächst die verfärbten oder kariösen Zahnstellen und füllen sie mit der Kompositmasse wieder auf“, erklärt Dr. Althoff. Dabei erhält die Füllung die gleiche Farbe und Transparenz wie die der gesunden Zahnsubstanz. Bis zu zehn Jahre hält der abriebfeste und robuste Werkstoff und birgt einen großen Vorteil gegenüber anderen ästhetischen Methoden: Da Mediziner nur den erkrankten Teil des Zahns abschleifen müssen, gilt die Komposit-Methode gegenüber aufgesetzten Keramikschalen oder Kronen als viel schonender und zahnerhaltender. Bestehen jedoch größere Defekte, die sich über die gesamte Oberfläche des Zahns ziehen oder diesen bereits teilweise zerstört haben, müssen andere Methoden Anwendung finden.
Bedeckt, versteckt oder überbrückt?
Hauchdünne Verblendschalen eignen sich ebenfalls bei extremen Verfärbungen, aber auch bei kleineren Fehlstellungen oder Zwischenraumlücken. Fest auf den Zahn geklebt, überdecken sie schnell und einfach störende Stellen und sorgen bis zu zehn Jahre für ein schönes Zahnbild. Hierbei erfordert es jedoch ein gleichmäßiges Abschleifen der gesamten vorderen Oberfläche und somit auch gesunder Substanz, um die natürliche Größe und Breite der Zähne beizubehalten. Kronen stellen die dritte ästhetische Lösung dar und kommen bei stark erkrankten Zähnen zum Einsatz. „Besteht aufgrund von Karies nur noch etwa ein Viertel des ursprünglichen Zahns, setzen wir sogenannte Kronen. Nach einem Abschliff umschließt dieser künstliche Aufsatz die restliche Zahnsubstanz vollständig“, bemerkt Dr. Althoff. Bei fehlenden Zähnen helfen Implantate oder Brücken. Fest mit den Nachbarzähnen verbunden, schließen künstliche Zähne die entstandene Lücke und halten bei Brücken bis zu zehn Jahre, bei Implantaten und richtiger Pflege sogar ein Leben lang. So findet sich für jeden Makel eine individuelle Lösung, um wieder strahlend lächeln zu können.















