(openPR) Alle Jahre wieder fluten hunderte Adventskalender von den Herstellerfirmen in die Geschäfte oder Online-Shops. Und von dort in Millionen deutscher Haushalte. Die bunten Erzeugnisse bescheren ihren Produzenten jedes Jahr ein willkommenes Plus in der Bilanz. Auch kleinere Unternehmen haben erkannt, dass es sich auf diese Weise ebenso kunstvoll wie nachhaltig ins Gedächtnis der Kundschaft schmeicheln lässt. Vor allem der Onlineverkauf brummt, viele Produkte sind dort seit Wochen ausverkauft. Wer jetzt noch pünktlich das erste Türchen öffnen möchte, muss sich wahrlich sputen.
Eventuell zögert ja der eine oder andere Käufer deswegen so lange, weil die aktuell erhältliche Riesenpalette die Entscheidung fast zur Qual geraten lässt. Längst gibt es für alle Branchen – ebenso wie für fast jedes abgedrehte Thema - einen eigenen Kalender. Neben der seit Jahrzehnten üblichen Schokolade warten darin etwa auch Tee, Kosmetik, Alkoholisches, Schmuck, Werkzeuge oder selbstgeschossene Fotos darauf, mit einem freudigen Ausruf herausgenommen zu werden. Experimentierfreudige und nicht ganz so Brave können sich das Warten aufs Christkind sogar mit ein paar erotischen Spielereien in Miniaturformat verkürzen. Wieviel das dann noch mit dem eigentlich christlichen Hintergrund des im 19. Jahrhunderts entstandenen Adventskalenders zu tun hat, sei dahingestellt. Inzwischen lasssen übrigens auch immer mehr Erwachsene ihre Kindheit auf diese schöne Weise nochmals Revue passieren oder beschenken sich gegenseitig mit den vielfältigsten Artikeln. Denn gibt es eine emotionalere Erinnerung als das Familienfest Weihnachten? Eben nicht!
Wer außer sich oder der menschlichen Verwandtschaft auch seinen pelzigen Liebling nicht verkommen lassen will, füllt entweder selbst ein paar würzige Leckerli ins Jutesäckchen. Oder er greift zu einem den vielen Hunde- und Katzen-Kalender, in denen sich (Lern-)Spielzeug oder raffinierte Halsbänder für „Minka“ oder „Fiffi“ wiederfinden. Die meisten Hunde können ja schon von Glück reden, wenn sie anlässlich von Jesu Geburt nicht mit Nikolaus-Mützlein in rot-weiß dekoriert werden.
Für Herrchen oder Frauchen darf es gerne etwas Exklusiver sein. Es muss ja nicht gleich der teuerste Adventskalender der Welt, mit 24 Diamenten bestückt, den eigenen Countdown auf „Christmas“ verkürzen. Falls sich jemand dessen Erwerb überlegen möchte: Die Glasröhrchen mit den exklusiven Klunkern von der Antwerpener Firma Octagon Blue GVC kosten schlappe 2,5 Millionen Euro - natürlich ohne Mehrwertsteuer. Für den Preis hätte der neugeborene Jesus mit Eltern wohl ziemlich oft in seinem zugigen Geburtsstall übernachten können ...
Andere, durchaus edle Produkte sind da bezahlbarer. Wie wäre es dieses Jahr denn beispielsweise mit einem Last-minute-Wein-Adventskalender? Die Felsengartenkellerei Besigheim hat ihren dreieckigen – und allein dadurch schon irgendwie besonderen - „Wein-Genuss-Adventskalender“ mit kleinen Fläschchen sowie einer Reihe Überraschungen gefüllt. So finden sich hinter den Türchen neben Trollinger und Muskateller-Likör auch ein Schoko-Nikolaus, eine Handcreme oder Bonbons. Ebenso putzig muten die unifarben etikettierten Flaschen des „Weinmini“-Adventskalenders von „Geile Weine“ an. Hier ist kein Glühwein dabei, wie bei den Kollegen aus Besigheim. Sondern ein solider Ausschnitt durch den Weinberg von trocken bis süß und in rot bis weiß. Der Inhalt beträgt jeweils leicht schluckbare 0,05 Liter, welche für einen ersten Eindruck reichen dürften. Vielleicht mutiert der eine oder andere anschließend ja zum bekennenden Vinologen und steigt auf die große Version der enthaltenen Exemplare um.
Oder man bleibt hartnäckig beim Gerstensaft, was der „Bier-Adventskalender“ von Kalea unterstützt. In dem ziemlich riesigen Paket befinden sich die Produkte vieler kleinerer Brauereien aus ganz Deutschland. Damit die sorgsam ausgewählten Flaschen auch an Ort und Stelle probiert werden können, rundet ein Glas das Arrangement ab. Außerdem sorgen eine Bier-App sowie eine Verkostungsanleitung dafür, dass der Genuss maximiert wird. Um die App zu aktivieren, muss mit dem Smartphone über das Label der Flasche gescannt werden – schon erscheinen weitere Einzelheiten zum jeweiligen Bier.
Falls Sie dem Alkohol in der Vorweihnachtszeit lieber abschwören möchten, greifen Sie am besten zu einer Extra-Portion Koffein. Kein Problem mit dem schlanken „Nespresso-Adventskalender“. Die Verehrer einer starken Tasse kommen hier voll auf ihre Kosten; vorausgesetzt, sie schaffen es, noch ein Exemplar zu ergattern. Im Moment gibt es den schwarz-goldenen, länglichen Karton höchstens noch über Ebay. Problemlos zu ergattern ist hingegen die „Trinkschokoladen“-Version von Zotter aus der Steiermark. Die Österreicher produzieren seit 1999 hochwertige Bio-Schokolade, und so präsentiert sich ihr Adventskalender mit vollmundigen Genüssen wie Kaffee-Kardamom, aber auch mit den beiden Kuriositäten „Hanf-Drink“ oder „Chili Bird`s eye“. Die elegante Optik erinnert dabei an die Entwürfe eines Modedesigners.
Ein viel bodenständigeres Design weist da der Adventskalender der „Ersten Münchener Essig & Oel Compagnie“ auf. Aus dem rot-grünen Karton purzelt jeden Tag ein anderer hochwertiger Essig oder eines von 12 Olivenölen, beispielsweise mit Basilikum-Aroma, heraus. Als sinnvolle Ergänzung ist eine Anleitung beigefügt, welcher man entnehmen kann, zu welchen Speisen das jeweilige Destillat empfohlen wird. Wer die hochwertige Küche liebt, sollte dieses Angebot überdenken - ebenso wie den Kauf des „Just Spices Adventskalender“. Diese Düsseldorfer Firma verspricht ihren Kunden acht brandneue Sorten, die sich in dem riesigen Behälters in Gold verbergen. Die Auflage ist übrigens streng limitiert. Mit 99,99 Euro (derzeit gibt es 20% Rabatt) ist diese liebevoll gestaltete Gewürztrommel zwar recht hochpreisig. Der Inhalt soll allerdings 120 Euro wert sein.
Wie Zotter stammt das Unternehmen „Sonnentor“ aus der Alpenrepublik und hat sich „Bio“ auf die Fahnen gechrieben. Im kleinen, aber feinen „Gewürz-Adventskalender“ tummeln sich 24 verschiedene Bio-Gewürze und -zubereitungen, welche sämtlich vegan, vegetarisch sowie hefefrei sind. Dazu gehört etwa das fantasievoll benannte „Witwe Boltes Brathendlgewürz“ mit Paprika, Rosmarin und weiteren Zutaten. Der Preis von 12,99 Euro macht die zarte Box durchaus erschwinglich. Durchgehend feurig geht es beim „Pepperworld-Adventskalender“ zu. Die „geografische und botanische Reise durch die Chiliwelt“ bietet Hobby-Gärtnern jede Menge goldener Tütchen mit Chilisamen aus allen Regionen des Erdballs. Wer Pflanzen sowie scharfes Essen liebt, dürfte hier zugreifen. Je fünf Saatkörner plus ein Stecketikett lagern in den Tüten. Echt „hot“, dieses Angebot!
Und noch ein kerniges Erzeugniss soll hier vorgestellt werden: Der quadratische, ausgesprochen raumgreifende Kalender von www.mymuesli.com. 24 Bio-Müslis in 13 Sorten versprechen kuinarische Überraschungen bis hin zum Heiligen Abend. Da die Becher immerhin 85 Gramm umfassen, sollten hier wohl besser die Eigentümer großer Küchen zugreifen. Diese können dann mit Hilfe kraftspendender Beeren- Schoko- oder Blaubeermischungen in den Wintertag starten. Einen Tick alternativer gibt sich das Weihnachtsangebot von www.treats.io. Lose in einen Karton geschichtet, erwartet den Käufer eine Reihe natürlicher Produkte, zu denen unter anderem grüner Tee oder ein Dosengetränk aus Quitte, Zitrone und Guarana gehören. Freunde gesunder Lebensmittel kommen bei dieser Auswahl durchaus auf ihre Kosten.
Darf es ein bisschen mehr Zucker sein? Dann sollte man den „Lebkuchen-Adventskalender“ der Bäckerei Erhard aus Ingolstadt in die engere Wahl ziehen. Der traditionell gestaltete Würfel mit dem süßen Inhalt erfreut mit trendigen Sorten wie Holunderbeere, Champagner oder Granatapfel. Das ist doch eine Sünde wert... Ein durchaus cremiges Innenleben verstecken auch die zahlreichen Kalender der Frankfurter Firma „Chocolissimo“. Mit Pralinen und Schokoladentafeln wird hier den traditionellen Bestandteilen von Adventskalendern gehuldigt. Seit über zehn Jahren mühen sich die Inhaber um neue Schöpfungen aus dem Reich der Kakaobohne. Mit Vollmilch gefüllt ist übrigens auch der schlichte Weihnachtsgruß der Kelly Family sowie jener der siebenköpfigen Band „The BossHoss“ aus der deutschen Hauptstadt.
Deftigeren Sinnes-Eindrücken fröhnt der „Kelly und Soletti Snack Adventskalender“, welcher im gemütlichen Design daherkommt. Weihnachtlich eben! 24 Sorten Chips, Popcorn oder Salzstangen lassen den Marsch hin zum Fest zum knackigen Vergnügen werden. Wer dann noch Hunger verspürt, sollte sich nach dem Saisonprodukt von Saucenfritz umsehen. In der Berliner Manufaktur wandern dafür jede Menge Saucen im 45 ml-Glas in einen liebevoll-traditionell gestalteten Karton. Schlemmer-Momente bis übers Fest hinaus sind damit garantiert! Das ebenfalls leckere Kinderprodukt „Premium Fruchtgummi Adventskalender Einhorn“ der Bären Company richtet sich mit seiner herzigen Zeichnung auf der Vorderseite an die Kleinen. Für 6,90 Euro wandert die Süßigkeit in den Online-Einkaufskorb.
Als ein „Großer“ unter den Non-Food-Anbietern produziert Playmobil für Kinder den Artikel 9264 „Wichtelwerkstatt“: Emsige Plastik-Wichtel beladen den Wagen des Weihnachtsmanns. Vom Konkurrenten Lego stammt der „Lego Star Wars Adventskalender“. Die winzigen Figuren aus dem Reich von George Lukas begeistern jeden Anhänger der Kultserie.
Erwachsenen Christkind-Fans empfiehlt sich hingegen der robuste „Alleskönnerkiste Adventskalender“ von Kosmos. In braunen Papiertüten wartet die eine oder andere gestalterische Herausforderung auf den küfntigen Besitzer. So gilt es zum Beispiel, Nikolausstiefel oder Aufhänger aus Filz zu fertigen. Die Tüten können auch als hübsche Deko im Raum aufgehängt werden. Auch der Elektronik-Adventskalender von Conrad bietet täglich ein neues Teil. Bis zum Fest wird daraus ein innovativer Schmuck für den Baum, wie der Hersteller verspricht. Mehr wird auf der Homepage allerdings nicht verraten. Nur, dass selbst Laien mit der Fertigstellung angeblich keine größeren Probleme haben.
Sportbegeisterte sollten zum beeindruckend großen „Bundesliga Adventskalender“ von Ravensburger greifen. Die Logos der 18 Top-Vereine können als 3D-Puzzle zusammengeklickt werden. Und im nächsten Jahr verwandelt sich das Produkt in einen Setzkasten, in dem die aktuelle Tabelle nachgestellt werden kann. Ebenfalls reichlich dynamisch gibt sich der „Darts-Adventskalender“ mit eingelegten, originalen Autogrammkarten. Sowie jeweils einem Los – die Ziehung findet am 28.12.17 statt.
Damen dürfte eher der „Duftende Adventskalender“ von Primavera für sich einnehmen. Und die hochwertigen Duftöle sowie die ätherischen Essenzen dieser PAckung können auf ein ebenfalls enthaltenes Keramikherz geträufelt werden – fertig ist die festliche Stimmung! Die Firma, welche im Allgäuer Erholungsort Oy-Mittelberg beheimatet ist, widmet sich bekanntermaßen seit vielen Jahren der Wirksamkeit von Düften.
„Ampullen für die Schönheit“ verspricht daneben der Beitrag von Dr. Grandel zur Weihnachts-Saison. Hinter dem Foto einer in sich versunkenen Tänzerin auf dem Cover lagern 25 verschiedene Hyaluron – und Wellness-Tinkturen. Eine Aufbrechhilfe steht dem Besitzer des Kalenders beim Öffnen der Fläschchen bei. Wer die zur Winterzeit angegriffene Haut unterstützen möchte, kann außerdem zum Adventskalender von Dr. Hauschka greifen. Der Hersteller aus Bad Boll verspricht 100% Naturprodukte und verzichtet auf Tierversuche. Der Karton des Hauschka-Adventskalenders ist wiederbefüllbar und beschert somit einen dauerhaften Nutzen.












