(openPR) Ausgeprägt maskuline Männer zeugen signifikant weniger Kinder: Zahl, Morphologie und Motilität der Spermatozoen liegen meist unterhalb der WHO-Normen, diagnostiziert Professorin Dr. Kerrin Christiansen (Hamburg).
Maskulin geprägte Männer tendieren zur Ellenbogen-Mentalität, "kritisieren ohne Unbehagen", wollen "sachlich sein", "Führungseigenschaften" zeigen, "nicht leicht beeinflussbar sein" und im Wettkampf gewinnen. Dieses Rollenverständnis führt zu erhöhtem Streß.
"Psychosoziale Belastungen können über verschiedene Kommunikationswege die Spermiogenese beeinflussen. Die stressbedingte Aktivierung der hypophysären-adrenalen Achse kann zur Unterdrückung der Hypophysen-Gonaden-Achse und damit der Spermabildung führen ..."
K. Christiansen: "Sind evolutionär angepasste Fortpflanzungsstrategien heute noch erfolgreich?"
in: Erich H. Witte (Hrsg.) "Evolutionäre Sozialpsychologie und automatische Prozesse"
Pabst: 2006, ISBN 3-89967-293-3, 20,- Euro










