(openPR) Das Rollenbild von Hausärzten steht vor einem grundlegenden Wandel, so eine aktuelle Mitteilung in der Ärztezeitung (25.03.08)
Hiernach wird der Allgemeinmediziner von morgen mehr Koordinator und Manager eines interdisziplinären Praxisteams sein, dessen einzelne Mitglieder mehr Verantwortung übernehmen. Die Versorgungsassistentin "VERAH" wird hierbei nach dem Willen des Deutschen Hausärzteverbandes eine zentrale Rolle einnehmen und wird dabei so dem Gemeindeschwestermodell (AGnES Konkurrenz machen. Die Präsidentin des Verbandes medizinischer Fachberufe, Sabine Rothe, sieht die eigenen Kolleginnen gut gerüstet für die neuen Aufgaben: "Uns braucht man nicht neu zu erfinden. Wir sind schon da", so das selbstbewusste Credo der Präsidentin.
Ferdinand Gerlach, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt am Main, betont in diesem Zusammenhang stehend, dass der Einsatz von Arzthelferinnen als Case - Managerinnen in der Begleitung von chronisch kranken Patienten nicht nur zu einer Entlastung des Arztes beiträgt, sondern offenbar auch zu einer besseren Therapie. Zu diesem Schluss kommen zwei aktuelle Studien, deren Kernaussagen von F. Gerlach in Berlin vorstellt wurden.












