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hsg und Klinikum Dortmund gemeinsam erfolgreich

21.11.201713:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: hsg und Klinikum Dortmund gemeinsam erfolgreich
Rehabilitationspädagogin Dr. Verena Kerkmann (im Bild rechts) wird in den kommenden drei Jahren mit hsg-Psychologie-Prof. Dr. Nina Gawehn (im Bild links) zusammenarbeiten. (Foto: hsg)
Rehabilitationspädagogin Dr. Verena Kerkmann (im Bild rechts) wird in den kommenden drei Jahren mit hsg-Psychologie-Prof. Dr. Nina Gawehn (im Bild links) zusammenarbeiten. (Foto: hsg)

(openPR) Rehabilitationspädagogin Dr. Verena Kerkmann wird in den nächsten drei Jahren an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum und am Klinikum Dortmund gemeinsam mit hsg-Psychologie-Professorin Dr. Nina Gawehn an Strategien zur Verbesserung der Versorgung von Kindern mit einer Sehbeeinträchtigung arbeiten. Möglich machte dies das NRW-Landesprogramm ‚Karriereweg FH-Professur‘.



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Im Rahmen des NRW-Landesprogramms ‚Karriereweg FH-Professur‘, getragen vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft, hat die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum einen Zuschlag für die Entwicklung eines innovativen Versorgungsmodells und den Ausbau der Lehre für die Gesundheitsfachberufe erhalten. Das Landesprogramm fördert besonders qualifizierte Nachwuchswissenschaftler*innen auf dem Weg zur FH-Professur, indem sie die notwendige Berufserfahrung außerhalb des Lehrbetriebs sammeln können.

Teilnehmer*innen können über einen Förderzeitraum von drei Jahren berufspraktische Erfahrungen außerhalb des Hochschulbereichs sammeln und diese mit Lehr- und Forschungstätigkeiten im Fachhochschulkontext kombinieren. Sie sind dafür zeitgleich an einer Hochschule und einem externen Unternehmen tätig. Hierdurch sollen Forschung und Lehre eng mit der Praxis verzahnt werden.

„Wir freuen uns sehr, dass mit Hilfe des Landesprogramms die Rehabilitationspädagogin Dr. Verena Kerkmann ab jetzt das Department für angewandte Gesundheitswissenschaften (DAG) der hsg verstärken kann“, erklärte hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs.

Verena Kerkmann beschäftigt sich mit dem Sehen im Kindesalter, einem fachlichen Schwerpunkt, der im DAG insbesondere für die Entwicklungspsychologie, Logopädie und Ergotherapie anschlussfähig ist. Bei Kindern mit Entwicklungs-, Sprach- und Wahrnehmungsbesonderheiten ist nach Studienlage zu erwarten, dass diese auch Sehbeeinträchtigungen aufweisen. Um solche Zusammenhänge und Ansätze von Therapie- und Unterstützungsmöglichkeiten weiter zu erforschen, können gemeinsame Projekte angestoßen werden.

Zur Früherkennung, Diagnostik und Behandlung bei Sehbeeinträchtigung im Kindesalter bietet das Gesundheitswesen bereits viele Möglichkeiten. Auch für die Förderung und Unterstützung der Kinder gibt es spezialisierte pädagogische Fachkräfte. Je nach Wohnort der Familien, sozialem Hintergrund, Komplexität der Beeinträchtigungen der Kinder, Schulform und Ausbildung sowie Vernetzung der Diagnostiker*innen, Behandler*innen und Pädagog*innen kann das Angebot jedoch sehr stark variieren.

„Eine Sehbeeinträchtigung kann die Chancen eines Kindes zur gesunden Entwicklung einschränken und gefährden – insbesondere, wenn diese unerkannt bleibt. Dank des Landesprogramms erhalten wir nun die Chance, nachhaltige Strukturen und Angebote in den Kontexten der Sozialpädiatrie und Therapie zu entwickeln, die das Auffinden der Kinder erleichtern wird, die einer differenzierten Diagnostik und Unterstützung zugeführt werden sollten“, so Verena Kerkmann.

Beim Praxis-Kooperationspartner Klinikum Dortmund gGmbH wird Kerkmann das Team der Entwicklungsneuropsychologischen Ambulanz (ENPA) im Sozialpädiatrischen Zentrum/Neuropädiatrie verstärken. In der ENPA, die von Dr. Nina Gawehn, hsg-Psychologie-Professorin mit dem Schwerpunkt ‚Entwicklungs- und Sozialpsychologie‘, geleitet wird, werden frühgeborene Kinder und ihre Familien begleitet. Dies ist eine Zielgruppe, welche Studien zufolge ein besonders hohes Risiko für Sehbeeinträchtigungen aufweist. „Für unsere Arbeit mit Frühgeborenen ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit essentiell. Das Thema Sehen stellt dabei eine Herausforderung in der Entwicklungsdiagnostik dar, welcher wir nun mit dieser zusätzlichen Expertise viel besser begegnen können“, kommentierte Nina Gawehn den besonderen Nutzen der neuen Kooperation.

In den nächsten drei Jahren werden Kerkmann und Gawehn Strategien zur Verbesserung der Versorgung von Kindern mit Sehbeeinträchtigung entwickeln und erproben. Dafür wird eine ‚Seh-Losten-Sprechstunde‘ im Rahmen der Entwicklungsdiagnostik der ENPA erprobt. Ziel dabei wird es sein, neben der Arbeit mit jedem einzelnen Kind und seiner Familie, den Ausbau von ‚Seh-Netzwerken‘, bestehend aus Gatekeepern (wie zum Beispiel Nachsorgeambulanzen oder Kinderärzt*innen) und Therapeut*innen in Vernetzung mit den klassischen Sehdisziplinen (zum Beispiel Augenheilkunde, Orthoptik, Augenoptik und Sehbehindertenpädagogik, Neurologie und Neuropsychologie) anzustoßen. In der Hochschule wird Verena Kerkmann im DAG außerdem auch lehrend tätig sein.

Quelle: idw

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