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Russlands Goldreserven: 1.800 Tonnen-Grenze überschritten

(openPR) Russlands Goldreserven wachsen seit Jahren. Im Oktober haben sie nun die Grenze von 1.800 Tonnen überschritten. Ein Ende ist nicht abzusehen.

Die russische Zentralbank „Bank of Russia“ veröffentlicht regelmäßig den Stand der russischen Währungs- und Goldreserven. Offiziellen Angaben nach erhöhten sich Russlands Goldreserven im Oktober um 21,77 Tonnen (umgerechnet 700.000 Unzen). Somit beläuft sich Russlands Goldbestand auf 1.800,89 Tonnen mit einem Wert von 73,7 Milliarden US-Dollar. Der Goldanteil an den russischen Gesamtreserven beträgt nun 17,34 Prozent.



Russlands Goldreserven nähern sich China an

Seit Jahresbeginn hat Russland über 185 Tonnen „auf die hohe Kante“ zurückgelegt. Da nicht davon auszugehen ist, dass sich das Tempo verlangsamt, könnte Russland Chinas offizielle Goldreserven überholen und auf Platz fünf der höchsten Goldreserven nach Ländern aufsteigen. Angeführt wird die Rangliste von den USA (8.133,5 t), Deutschland (3.373,7 t) und Italien (2.451,8 t).

Chinas letzte offizielle Erhöhung liegt bereits ein Jahr zurück. Höchstwahrscheinlich liegt der tatsächliche Wert aber viel höher. Vermeintliche Experten behaupten, Chinas Goldbestand liegt sogar bei 8.000 Tonnen. Offiziell soll dieser verschwiegen werden, um Preisschwankungen zu verhindern und um genug Gold für die Einführung des Petro-Yuan zu haben.

Anders als obige (recht drastische) Spekulation, ist es eine Tatsache, dass Russland seit Jahren der (offiziell) mit Abstand größte Goldeinkäufer der Welt ist. Seit 2007 haben sich Russlands Goldreserven vervierfacht. Zuletzt war Russland für 57 Prozent der Goldeinkäufe aller Zentralbanken der Welt verantwortlich.

Gold gegen Dollar

Der anhaltende Anstieg der russischen Goldreserven soll auch zur Dedollarisierung dienen. Zwar sagt die russische Zentralbank offiziell, dass die Goldreserven „aufgrund des Prinzips der Diversifikation“ erhöht werden, jedoch auch, dass „nur diese Reserveanlage einen vollständigen Schutz vor rechtlichen und politischen Risiken“ mit sich bringt. Der Dollar als globale Währungsreserve steckt in der Krise, ebenso wie das gesamte Papiergeldsystem. Ob hinter Russlands Strategie Vorsorge oder eher Kalkül steckt, ist wohl eher mit Letzterem zu beantworten. Russland möchte nicht vom Westen abhängig sein und besser vor Sanktionen geschützt sein.

Russland profitiert stark von seiner nationalen Goldproduktion. Seit 1995 hat sich die russische Produktion fast verdoppelt. Durch die Erschließung neuer Goldquellen könnte Russland auf Platz zwei der größten Goldproduzenten steigen und Australien hinter sich lassen. Bis 2030 könnte die Goldförderung auf 400 Tonnen ansteigen. Angeführt wird die Liste durch China. Beide Länder planen für die weitere Goldförderung zurzeit ein Joint Venture im Wert von einer Milliarde US-Dollar.

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