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Aus der zweitgrößten Stadt Frankreichs nach Papenburg: Eine Französin beim DRK im Emsland

08.11.201710:03 UhrVereine & Verbände

(openPR) Aus der zweitgrößten Stadt Frankreichs nach Papenburg:
Eine Französin beim DRK im Emsland

Rund 1.300 Kilometer trennen die 20 Jahre alte Léa Nivoix von ihrer Familie. Seit Mai 2017 ist Léa, die sonniges Wetter und auch im Winter lange Tage gewohnt ist, jetzt schon im Emsland zuhause. Über den französischen Freiwilligendienst „Service Civique“ und das Projekt „Jeune Ambassadeurs de la solidarité“ (zu Deutsch etwa: „Junge Botschafter der Solidariät“) kam Lea zum DRK in Papenburg, wo sie im „Haus Global“ unter anderem für Übersetzungen, die Frauengruppe Mira und den wöchentlichen Spieleabend zuständig ist. Anfangs fuhr sie mit dem Fahrrad aus Aschendorf in die Kirchstraße, inzwischen hat sie eine kleine Wohnung in der Stadt, von der aus es nicht weit zu ihrer Arbeitsstelle ist.



„Im Haus Global arbeite ich mit Migranten. Das ist abwechslungsreich und ich lerne viele Menschen kennen.“, so Léa. Bevor sie den Freiwilligendienst antrat, musste sie einen dreimonatigen Deutschkurs in Marseille absolvieren: „Deutsch habe ich aber auch schon in der Schule gelernt.“ Insgesamt 12 junge Menschen kamen im Rahmen des Projekts „Jeune Ambassadeurs de la solidarité“, das sich mit sozialen Themen beschäftigt, in deutschsprachige Länder. Sechs sind schon vor Projektende wieder abgereist. „Ich habe vorher an mehreren Austauschen nach Köln, Saarbrücken und München mitgemacht und einen Urlaub in Berlin verbracht. Darum kannte ich die deutsche Mentalität schon etwas und konnte mich recht gut einleben.“

Die deutsche Mentalität, vor allem die im Emsland, ist für die aufgeschlossene Lea nicht immer einfach gewesen. „In Frankreich sind die Menschen offen und sprechen viel miteinander. Hier ist es schwierig, Kontakte zu finden – außer bei den Migranten. Die sind zumeist auch sehr offen und sprechen mich sofort auf meinen Akzent an, fragen, woher ich komme.“ In der Metropole Marseille mit ihren über 850.000 Einwohnern studierte Léa ein paar Semester Geschichte und jobbte dann als Kassiererin. „Ich wollte etwas anderes machen, mit Frauen arbeiten und etwas bewegen. Darum habe ich mich für das Projekt beworben.“


Nach fünf Monaten in der Fremde, in denen sie aktiv mit Flüchtlingen aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern gearbeitet hat, weiß Léa, wie es zuhause weitergehen soll. „Ich möchte ein internationales Studium an der Uni Freiburg und der Université Paul Cézanne beginnen. Der Studiengang „Angewandte Politikwissenschaften“ wird von den zwei Instituten gemeinsam angeboten, aber es stehen nur 10 Plätze zur Verfügung.“ Dieses hohe Ziel hofft Léa mit einem Empfehlungsschreiben ihrer Projektbegleiterin beim DRK-Kreisverband Emsland, Helen Wessels, zu erreichen. „Léa ist ein wichtiger Bestandteil des „Haus Global“ geworden.“, so Wessels, die als Bereichsleiterin der Migration des Deutschen Roten Kreuzes im Emsland tätig ist.

Das Haus Global selbst ist ein Begegnungshaus, ein „Jugendzentrum für Erwachsene“ – so Hausleiterin Lisa Obaia -, das Migranten und Einheimischen gleichermaßen offensteht. „Wir sind eine Gemeinschaft und nehmen Ideen und Vorschläge der Besucher auf. So kam zum Beispiel ein Junge und sagte ‚Es wäre schön, wenn wir ein Kickerturnier machen!‘ – also haben wir eins veranstaltet.“, berichtet Lea über das Haus an der Kirchstraße 48, das neben den wöchentlich wiederkehrenden Angeboten wie gemeinsamem Kochen, Spieleabenden, Sprachkursen und Krabbelgruppen zusätzlich montags bis donnerstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet ist.

Am 5. November 2017 findet zudem ab 14 Uhr ein Tag der offenen Tür in dem ohnehin jedem offenstehenden Haus statt, an dem die Mitarbeiterinnen und Ehrenamtlichen ihre Angebote vorstellen. Informationen dazu gibt es auch unter www.drk-emsland.de und auf der Facebookseite des DRK-Kreisverbands Emsland. Auch Léa wird am Tag der offenen Tür vor Ort sein und für Fragen und Gespräche zu den Themen Internationaler Freiwilligendienst und Migrationsarbeit bereitstehen.

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