(openPR) Kitagruppe mit Fokus auf Sprache & Integration:
DRK-Kita Vosseberg bezieht erneut Räumlichkeiten an der Waldschule
Seit Oktober dieses Jahres betreibt das DRK am Papenburger Obenende eine Regelgruppe mit Fokus auf Sprachentwicklung. Da das Gebäude der Kita Vosseberg noch ausgebaut wird, hat die Gruppe einen ehemaligen Vorschulraum an der Waldschule bezogen. Schulleiterin Marlies Uchtmann und Kitaleitung Anna Vosskuhl sind alte Bekannte: auch vor Fertigstellung der DRK-Kita Vosseberg im Januar 2015 kam eine Gruppe hier unter.
„Als wir über den Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund informiert wurden, war uns klar, dass es eine große Aufgabe wird. Aber wir als DRK sind seit vielen Jahren in den Bereichen Migration und Integration tätig und werden mit Marlies Uchtmann einen gemeinsamen Weg gehen.“, so Thomas Hövelmann, Vorstandsvorsitzender des DRK im Emsland.
Die Kitagruppe des DRK mit der ersten Klasse der Waldschule Papenburg
Die Verantwortlichen aus der Politik, von der Stadt Papenburg, vom DRK im Emsland und von der Waldschule am Obenende gehen einen gemeinsamen Weg bei der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund..
Schulleiterin Uchtmann zeigt sich ebenfalls zuversichtlich: „Ich glaube, dass die Kinder in einem Jahr gut vorbereitet an die Schule übergeben werden können.“ Bis dahin sind gemeinsame Projekte von Kitagruppe und Erstklässlern geplant, in deren Rahmen die jüngeren Kinder von den Schülern an die Hand genommen werden. So sollen alle Parteien von der Zusammenlegung profitieren. „Die Sprache ist nun mal, das wissen wir, der Schlüssel.“, begründet Annette Pöttker von der CDU in Papenburg die Notwendigkeit dieser speziellen Kitagruppe, mit der neben Erzieherinnen und Betreuungskräften auch ein Heilerziehungspfleger betraut ist: „Die Kinder werden in dieser Kitagruppe darauf vorbereitet, die gleichen Chancen wie andere zu haben. Nach der Landtagswahl muss aber auch bei der Integration in den Schulen noch etwas passieren.“
Insgesamt 17 Kinder umfasst die Kita-Gruppe, viele davon sprechen kaum Deutsch. Eine Warteliste gibt es ebenfalls: „In Zusammenhang mit Kindern sollte man nie von Problemen reden, sondern von Herausforderungen – und die muss man positiv angehen.“, fasst Birgit Lelonek von der Stadt Papenburg die Situation zusammen.











