(openPR) Am 17. November 2017 findet der Bundesweite Vorlesetag statt, bei dem auch Vetreter der AfD vor Kindern lesen werden. Mit einem offenen Brief fordern wir die Stiftung Lesen auf, Kitas und Schulen als potentielle Ausrichter des Bundesweiten Vorlesetages über Möglichkeiten zu informieren, rassistischen Einstellungen aktiv entgegen zu wirken. Die Petition enthält drei Punkte. Im wichtigsten Punkt geht es darum, Kinder-und Jugendbücher bekannter zu machen, die auf spielerische Weise zur Stärkung von Demokratie und Toleranz beitragen. Ein weiterer Punkt besteht darin, Bildungseinrichtungen zu sensibilisieren, Einstellungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit keine Plattform zu bieten. Der dritte Punkt soll Möglichkeiten bekannter machen, rassistischen Einstellungen kommunikativ entgegen zu wirken.
Erstzeichner sind unter anderem die Autoren Anna Kaleri und Michael Kraske, die Filmemacher Dirk Laabs und Peter Ohlendorf, die neue Präsidentin des Pen-Zentrum Deutschland Regula Venske sowie die Amadeu Antonio Stiftung.
„Um unsere Gesellschaft vor einem weiterem Auseinanderdriften zu bewahren, sollten wir nicht bei der Analyse der Wahlergebnisse hängen bleiben, sondern demokratiestärkende Schritte unternehmen, gemeinsam und flächendeckend“, meint Anna Kaleri, Autorin und Initiatorin von Literatur statt Brandsätze. „Unsere Petition an die Stiftung Lesen trägt den Ansatz, zivilgesellschaftliche Institutionen und Unternehmen anzustoßen, ihre Verantwortung für gesamtgesellschaftliche Prozesse stärker wahrzunehmen.“
https://www.openpetition.de/petition/online/rassismus-keinen-zugang-zu-kitas-und-schulen









