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ePetition zur betrieblichen Prävention eingereicht

10.11.201113:09 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Deutsche Krebshilfe unterstützt bundesweite Initiative

Bonn (be) – Die Deutsche Krebshilfe sieht in einer verstärkten betrieblichen Gesundheitsförderung erhebliche Potentiale, um weiten Teilen der Bevölke-rung die Themen Krebs-Prävention und Krebs-Früherkennung nahe zu bringen. Die Organisation unterstützt daher eine online Petition, die den Bundestag auffordert, die betriebliche Prävention zu einer zentralen Säule der Ge-sundheitsvorsorge in Deutschland auszubauen, und ruft dazu auf, die Petition auf der Internetseite des Deutschen Bundestages mitzuzeichnen.



„Zwei Drittel der Krebserkrankungen sind auf Faktoren des Lebensstils zurückzuführen, die jeder selbst beeinflussen kann“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Um diese Botschaften an die Frau und an den Mann zu transportieren, ist der Betriebs- und Werksarzt als Vertrauensperson gerade für Menschen, die sonst nur selten zum Arzt gehen, ideal.“ Was noch fehle, seien die entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen. „Deshalb braucht die ePetition jede Stimme!“

Der demographische Wandel wird in Deutschland in den kommenden Jahren die Situation in den Betrieben deutlich verändern. „Nach derzeitigen Prognosen werden im Jahr 2024 über 40 Prozent der deutschen Arbeitnehmer zwischen 50 und 65 Jahre alt sein. Damit werden wir in den Betrieben mehr chronisch kranke –auch mehr krebskranke – Kollegen haben“, sagt Dr. Uwe Gerecke, Präsidiumsmitglied des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) voraus. „Die betriebliche Prävention muss sich daher verstärkt darauf konzentrieren, die Beschäftigungsfähigkeit der älteren Arbeitnehmer zu erhalten. Dafür brauchen wir gerade in kleineren und mittleren Betrieben bessere Rahmenbedingungen – und die muss der Gesetzgeber schaffen.“

Die Deutsche Krebshilfe, die seit Jahren mit dem VDBW kooperiert, unterstützt die ePetition der Felix Burda Stiftung aktiv. „Die Arbeitsmedizin muss mit dem Schwerpunkt Prävention zu einem zentralen Faktor im deutschen Gesundheitswesen werden“, so der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe.

Wer die Petition unterstützen möchte, kann sich auf der Petitionsseite des Deutschen Bundestages registrieren und anschließend mitzeichnen unter https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition. Auch auf der Homepage der Deutschen Krebshilfe www.krebshilfe.de steht ein Link zur ePetition.


Hintergrund-Informationen: ePetition

Jeder Bürger in Deutschland hat das Recht, den Staat auf Missstände hinzuweisen oder Verbesserungsvorschläge zu machen. Im Grundgesetz ist dieses Grundrecht in Form des Petitionsrechtes festgehalten. Wer eine Petition einreichen möchte, wendet sich dazu an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Bei einer Öffentlichen Petition (ePetition) wird der Petitionstext für sechs Wochen online gestellt; beliebig viele Menschen können in diesem Zeitraum das Anliegen unterstützen („mitzeichnen“).

Bekommt eine ePetition innerhalb von drei Wochen nach Veröffentlichung 50.000 Mitzeichner, erhält der Petant die Gelegenheit, sein Anliegen in einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses persönlich vorzutragen. Diese öffentlichen Sitzungen werden im Parlamentsfernsehen übertragen, sind im Internet zu sehen und können auf der Internetseite des Bundestages jederzeit als Video-on-Demand abgerufen werden. Auf diese Weise erreicht die Petition eine erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit.

Die ePetition „Betriebliche Prävention“ wurde eingereicht von der Felix Burda Stiftung und wird unter anderen unterstützt von AOK Rheinland/Hamburg, Assmann Stiftung für Prävention, Barmer GEK Bayern, BASF SE, Beiersdorf AG, Betriebskrankenkassen im Unternehmen e.V., BKK Beiersdorf, BKK Gesundheit, BMW AG, Bundesärztekammer, Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände, Commerzbank AG, DAK, Deutsche Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin e.V., Deutsche Herzstiftung, Deutsche Krebshilfe, Deutsche Post AG, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), E.ON Energie AG, IAS Institut für Arbeits- und Sozialhygiene, KV Sachsen-Anhalt, RWE AG, Siemens AG, Siemens-Betriebskrankenkasse, VDBW und Xing AG.


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Bonn, 10. November 2011

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