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Forschungsprojekt: Gebäude mit wiederverwendbaren Komponenten errichten

03.11.201711:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Das Institut für Bauingenieurwesen und Umwelt der Universität Luxemburg (INCEEN) und die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) der ETH Zürich werden bei der Forschung zur Energieeffizienz im Bausektor zusammenarbeiten. Ein Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Gebäudekomponenten, die wiederverwendet werden können, nachdem ein Gebäude am Ende seines Lebenszyklus angekommen ist und demontiert wird.



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Die Kooperationsvereinbarung wurde am 27. Oktober 2017 unter Teilnahme von Vertretern des Wirtschaftsministeriums, der Empa und der Universität Luxemburg feierlich unterzeichnet.

Da der Bausektor hohe CO2-Emissionen verursacht, sind neue Methoden zum ökologischen Bauen erforderlich, um den Ressourcenverbrauch und das Abfallaufkommen zu verringern. Deshalb liegt der Schwerpunkt des ersten gemeinsamen Projekts mit dem Titel „Eco-Construction for Sustainable Development" (ECON4SD) darauf, neuartige Komponenten und Planungsmodelle für ressourcen- und energieeffiziente Gebäude zu entwickeln.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit
An ECON4SD werden Forscher der Universität Luxemburg und der Empa Zürich sowie von ausländischen Universitäten aus verschiedenen Bereichen des Bauingenieurwesens und der Architektur mit Partnern aus der Industrie und aus Beratungsorganisationen in Luxemburg zusammenarbeiten. Ein Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Gebäudekomponenten, die wiederverwendet werden können, nachdem ein Gebäude am Ende seines Lebenszyklus angekommen ist und demontiert wird. „Mit dem Projekt ECON4SD sollen Gebäude in 'Material- und Komponentenbanken' verwandelt werden, damit Produzenten von Strukturelementen ein neuartiges Geschäftsmodell entwickeln können. Materialien oder Komponenten könnten an Kunden verliehen und nach der Benutzung in einem speziellen Gebäude wieder zurückgenommen werden, um sie direkt erneut zu verkaufen, zu überarbeiten oder zu recyceln“, erklärte Professor Dr. Danièle Waldmann von der Universität Luxemburg. „So ebnet das Projekt den Weg für einen künftigen CE-Material- oder Komponentenpass, der mit dem bekannten Energiepass vergleichbar ist.“

Der Forschungsschwerpunkt liegt auf Modularität, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Ausbaufähigkeit mit abnehmbaren interstrukturellen Verbindungen. Diese Komponenten sollten mit möglichst geringen Aufwand instandgehalten und repariert werden können, leicht zerlegbar und wiederverwertbar sein. Daher wird der gesamte Lebenszyklus der Bauteile berücksichtigt. Ziel ist es, den Energie- und Ressourcenverbrauch von Gebäuden und ihren Komponenten während des gesamten Lebenszyklus zu reduzieren.

Quelle: idw

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