(openPR) Matthias Hollefreund: „BACK TO BAROQUE“ - Bilder und Zeichnungen
VERNISSAGE am Freitag, den 01.09.2006, ab 19 Uhr
Ausstellungszeitraum 02.09.2006 – 03.10.2006
Öffnungszeiten: Do+Fr 14-19 Uhr, Sa 13-18 Uhr
In der Ausstellung „BACK TO BAROQUE“ zeigt Matthias Hollefreund zwei seiner Schaffensphasen und zieht so den Besucher ins Spannungsfeld zwischen Reduktion und Intensität. Mit Kohlezeichnungen als Bindeglied zwischen beiden Ansätzen lässt der Künstler die Gegenüberstellung zum Prozess werden und charakterisiert seinen Weg „BACK TO BAROQUE“ - den Weg zurück zu Farbe und Figürlichkeit.
„Vereisungen“ - die silberne Schaffensphase von 1977 bis 1987 – wird durch abstrakte Inhalte und silberne Farbgebung, silberne Flächen und Räume dominiert. Zu dieser Zeit erschuf Hollefreund in seinem Atelier ein Environment in Silber - den „Eisraum“, in dem er biografische Impressionen dokumentierte und verarbeitete. Der Künstler intendierte in dieser Phase das Zurückdrängen von Gefühlen – die Auflösung des Figurativen, die Reduzierung der Bildinformation und die Schaffung von Anonymität.
Seit 1987 bewegt sich Hollefreund in seinen Arbeiten weg von der „Vereisung“, hin zu einer expressiven Farbigkeit und zur Entstehung einer „neuen klassischen Figur“. Der Künstler findet so zurück zum Figurativen - zur „Rückeroberung des Raumes“. Der Mensch an sich und die Frauenfigur im Besonderen, als Ausdruck einer bisher verdrängten Sinnlichkeit, dominieren diese Arbeiten.
Matthias Hollefreund, geboren 1947, studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und war Meisterschüler bei Hans Jaenisch an der Hochschule der Künste in Berlin. Von 1982 bis 1999 war er Mitarbeiter im Atelier von Fred Thieler. 1994 verfasste Hollefreund sein „Manifest des Illusionismus“ als Aufruf zur Sinnlichkeit in der Malerei und als eigene Botschaft und Wegweiser für die Kunst des 21. Jahrhunderts - die Illusion als Faszination der Malerei.
In seiner Einzelausstellung „BACK TO BAROQUE“ präsentiert Hollefreund sowohl eine Auswahl seiner Bilder in Silber, als auch - im Kontrast dazu - eine Serie von Ölgemälden, die durch helle, transparente Farbigkeit, Lebendigkeit und Sinnlichkeit an die Illusionsmalerei des Barock erinnern. Die Verbindung zwischen beiden Schaffensphasen bildet eine Auswahl von Zeichnungen aus seiner Serie „die trunkene Braut“ - Hauptmotiv hier wieder die Figur der Frau.
Matthias Hollefreund lebt und arbeitet in Berlin.
Weitere Informationen zum Download erhalten Sie unter:
www.galerie-bobparsley.de/presseservice











