(openPR) Beim diesjährigen Jahresgespräch der Universität Bonn und der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, tauschten sich die Spitzenvertreter der beiden Institutionen zum Thema Existenzgründung von Akademikerinnen und Akademikern aus.
Die Region Bonn/Rhein-Sieg gehört zu den führenden Standorten für Forschung und Entwicklung in Deutschland. Sie zeichnet sich durch eine hohe Dichte sowie einzigartige Kombination von Wissenschaftseinrichtungen aus: Allein an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität sind über 37.000 Studierende eingeschrieben. Zudem sind u.a. Max-Planck-, Fraunhofer-, Helmholtz- und Leibniz-Institute vor Ort sowie beispielsweise die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutsche Forschungsgemeinschaft oder der Deutsche Akademische Austauschdienst in Bonn angesiedelt.
Marita Schmickler-Herriger begrüßte die Teilnehmer: „Die Unterstützung des Gründungsgeschehens ist uns als Arbeitsagentur, wie vielen anderen Akteuren in der Region, ein Anliegen. Wegen des hochqualifizierten Arbeitsmarktes müssen wir zukünftig noch stärker die Hochschulabsolventen an unsere Region binden. Ein Weg ist die Förderung von Unternehmensgründungen und damit die verbundene Fachkräftebindung.“
In einem Impulsreferat führte Dr. Udo Brixy vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung seine Erkenntnisse zu Gründungsabsichten und Gründungserfolg von Akademikerinnen und Akademikern aus. Interessant waren seine vergleichenden Beobachtungen anhand von Karten mit regionalen Gründungsraten.
Jana Bracker, Teamleiterin des Akademischen Hochschulteams, ergänzte die Ausführungen um eine regionalisierte Betrachtung anhand konkreter Unterstützungsangebote für Absolventen, zum Beispiel dem Startercenter Bonn/Rhein-Sieg.
Von Seiten der Universität Bonn nahmen u.a. Prof. Dr. Karin Holm-Müller, die Prorektorin für Studium und Lehre, sowie Dr. Martina Krechel-Engert, die Geschäftsführerin des Rektorates an dem Gespräch teil. Prorektorin Holm-Müller unterstreicht: „Durch den Austausch mit der Agentur für Arbeit erhalten wir wichtige Informationen darüber, welche Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt relevant sind.“ Geschäftsführerin Krechel-Engert ergänzt: „Das Thema Gründung und Startups ist für uns hochaktuell. Wir möchten unseren Studierenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vermitteln, dass ihre Kreativität und ihr Wissen die Basis für ein eigenes Unternehmen sein können. Es ist uns sehr wichtig, den Transfer von Wissenschaft in die Praxis weiter auszubauen und damit das universitäre Know-how noch stärker für die Gesellschaft nutzbar zu machen.“
Zum Abschluss tauschten sich die Teilnehmer zu den gemeinsamen Dienstleistungsangeboten der Universität Bonn und der Arbeitsagentur für Studieninteressierte und Studierende aus. Viele gemeinsame Veranstaltungen werden inzwischen zum wiederholten Male angeboten. Zu diesen Informations- und Beratungsformaten gehören die Veranstaltung „Zweifel am Studium“ und die „Bonner Hochschultage“. Neue gemeinsame Veranstaltungsformate sind der „Lange Abend der Studienberatung“ und die „Orientierungsberatung zum Berufseinstieg“.








