(openPR) Bei drohendem Ausbildungsabbruch hilft die Arbeitsagentur Bonn/Rhein-Sieg nicht nur mit der Finanzierung von Nachhilfe (ausbildungsbegleitende Hilfen), sondern vermittelt auch direkt zu einem Bildungsträger. Bei der Assistierten Ausbildung (AsA) können Auszubildende eine unterstützende Begleitung erhalten.
Traditionell werden im Öffentlichen Dienst die wenigsten Ausbildungsverträge gelöst, danach folgen die Freien Berufe, der IHK-Bereich und das Handwerk. Insgesamt liegt die Vertragslösungsquote bei rund 25 Prozent.
Marita Schmickler-Herriger meint: „Jeder aufgelöste Ausbildungsvertrag ist einer zu viel. Die Arbeitsagentur berät Auszubildende vor einem Ausbildungsabbruch und unterstützt sie mit individuellen Maßnahmen.“
An ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) können Jugendliche teilnehmen, die für einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss zusätzliche Hilfe benötigen, zum Beispiel: Nachhilfe in Theorie und Praxis, Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Prüfungen sowie Nachhilfe in Deutsch.
Für eine kostenfreie Assistierte Ausbildung (AsA) werden die Teilnehmer von der Berufsberatung vorgeschlagen. Eine Ausbildungsbegleiterin oder ein Ausbildungsbegleiter eines Bildungsträgers legt gemeinsam mit dem Jugendlichen fest, wie die Unterstützung für aussieht. AsA bietet zum Beispiel Hilfen zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten, zur Förderung fachtheoretischer Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, zur Stabilisierung des Berufsausbildungsverhältnisses.
Deshalb ist es wichtig vor einem drohenden Ausbildungsabbruch Kontakt zur Berufsberatung unter der Servicenummer 0800 4 5555 00 aufzunehmen und einen Beratungstermin zu vereinbaren.










