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Kooperationstraining

25.10.201713:43 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Toll, ein anderer macht's! Diese Definition von Team wird gern als Spottvers auf Bürofluren weitergegeben, um nicht eingestehen zu müssen, dass ein Team eine eingeschworene Gemeinschaft sein sollte. Doch wie kann in Zeiten der Effizienz, des Kosten-Denkens ein Wert in den Mittelpunkt gerückt werden, der nicht zu messen ist?



• Miteinander
• Füreinander
• Gemeinsamkeit

sind die Kernpunkte eines jeden guten Teams. Übersehen wird gern, dass es sich in einem Team um Individuen handelt, für die der Beruf auch ein Maßstab für persönliche Karriere, Status und Weiterentwicklung ist. Individualismus ist wichtig, um wertgeschätzt und gefördert zu werden – Spieler eines Teams werden nur dann gesehen, wenn sie auffallen. Insofern sind die Werte eines guten Teams nur interessant für jene, die sich dort auch wohlfühlen.

TIPP: In jedem Team sind Rollen besetzt: Einer macht Meinung, einer sorgt für Kontrolle, der nächste kennt alle Bedenken und jeden Zweifel, einer bremst oder ist dagegen und die große Mehrheit nickt und schweigt. Welche Rolle möchten Sie spielen? Was sind Ihre Stärken und in welcher Position fühlen Sie sich wohl? Auch ein Team ermöglicht persönliche Entwicklung – Sie müssen nur wissen, wohin Sie möchten.

Beschäftigte, die miteinander arbeiten, haben eine Beziehung: untereinander, zur Aufgabe, zur Führungskraft. Nicht alles funktioniert immer hundertprozentig, aber alles ist wichtig, damit ein Team funktioniert. Insofern sollten Teams sich immer mal wieder die Zeit nehmen, den persönlichen Standort zu bestimmen und die Beziehung zur Aufgabe, zu Kolleginnen und Kollegen sowie zur Leitung zu prüfen. Der Grad der Zufriedenheit jedes einzelnen fällt auf das Team zurück.

• Fühle ich mich ausreichend gefordert?
• Werde ich gesehen und wertgeschätzt?
• Wie gehe ich auf die Kollegen zu?

Auch das Hinterfragen von gruppendynamischen Prozessen auf einer Meta-Ebene kann hilfreich sein, um das Miteinander im Team zu verstehen. Gibt es zwischen einzelnen Konflikte oder Unstimmigkeiten, werden diese die gemeinsame Arbeit stören und nachhaltig das Team beeinträchtigen. Agiert eine Führungskraft nicht transparent und offen allen gegenüber, führt dies zu Misstrauen und Uneinigkeit. Hinterfragt man dieses Prozesse, führt dies häufig zu den ungeschriebenen Gesetzen und Spielregeln, die in einem Team gelten, über die aber nicht gesprochen wird.

• Das weiß man doch.
• Das war schon immer so.
• Wir machen das so.

Neue Teamspieler, die mit diesen Worten konfrontiert werden, haben es schwer, einen Platz in der Gruppe zu finden. Unwissenheit wird oft ausgenutzt, um eigene Interessen zu sichern oder sich die Arbeit einfacher zu machen. Sich in einem solchen Umfeld wohlzufühlen, ist schwierig bis unmöglich. Sich das Recht zu erarbeiten, bestehende Gruppenprozesse in Frage zu stellen oder eigenes Unwohlsein zu thematisieren, ist gerade für Berufsanfänger undenkbar. Hier ist die Teamleitung gefragt, die fähig sein sollte, das Miteinander in der Gruppe zu sehen und angemessen darauf zu reagieren.
Sinnvoll sind Teambesprechungen, in denen nicht die gemeinsame Arbeit, sondern die Umgangsformen im Zentrum stehen. Kritik, Feedback und Wünsche müssen in einer vertrauensvollen und konstruktiven Atmosphäre geäußert werden können. Daran anschließend muss es für alle im Team eine Einigung geben auf Werte, Ziele und Kommunikationsformen. Hier ist kein Mehrheitsentscheid gefragt, sondern eine Konsenslösung. Denn erst wenn alle einverstanden sind, kann von einem Team gesprochen werden. Ein echtes Team kuschelt nicht, sondern geht ehrlich und offen miteinander um. Es darf gezofft, gestritten und gerungen werden. Erst danach ist Einigkeit möglich.

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