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Personalisierte Therapien bei hochmalignen Hirntumoren

13.10.201715:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Personalisierte Therapien bei hochmalignen Hirntumoren
Zum Projekt gehören: (v.l.) Projektleiter Dr. Ulf Kahlert, Prof. Dr. Ellen Fritsche, Projektmitverantwortliche; Prof. Dr. Jaroslaw Maciaczyk, Oberarzt; Prof. Dr. Hans-Jakob Steiger, Neurochirurgie ()
Zum Projekt gehören: (v.l.) Projektleiter Dr. Ulf Kahlert, Prof. Dr. Ellen Fritsche, Projektmitverantwortliche; Prof. Dr. Jaroslaw Maciaczyk, Oberarzt; Prof. Dr. Hans-Jakob Steiger, Neurochirurgie ()

(openPR) 13.10.2017 – Die Hirntumoren Glioblastome und bestimmte Medulloblastome zählen zu den tödlichsten Tumoren überhaupt. Standardtherapien zeigen nur unzureichende klinische Erfolge. Das Projekt mit dem Titel „Krankheitsmodellierung und Substanzverifikation“ ist ein mit 1,3 Millionen Euro gefördertes Verbundprojekt zwischen der Neurochirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Düsseldorf und dem IUF - Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung, An-Institut der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Es zielt auf die Entwicklung von unmittelbar klinisch anwendbaren, personalisierten Therapien von bösartigen Hirntumoren.



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Projektverantwortlich sind Dr. Ulf Kahlert, Projektleiter, Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Düsseldorf und Prof. Dr. Ellen Fritsche, IUF. In dem Projekt steht die Zerstörung der besonders aggressiven Krebszellen mit Stammzelleigenschaften im Mittelpunkt. Dr. Ulf Kahlert setzt die von der Projektpartnerin Prof. Dr. Ellen Fritsche entwickelte, auf automatischer Bildaquise basierende Auswertungstechnologie von Stammzellversuchen ein. Ziel ist es, die Projektergebnisse auch im klinischen Bereich zu prüfen.

Mit der neuen Hightech-Strategie „Innovationen für Deutschland“ hat sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, Ideen aus der Forschung noch schneller in innovative Produkte, Dienstleistungen und Innovationen für die Gesellschaft zu überführen. Dafür will es die Brücke zwischen akademischer Forschung und ihrer wirtschaftlichen Verwertung bzw. gesellschaftlichen Anwendung weiter stärken. Die Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung - VIP+“ setzt hier an und unterstützt Forscher dabei, Forschungsergebnisse systematisch zu prüfen und neue Anwendungsbereiche zu erschließen.

Dr. Kahlert studierte Biologie in Gießen, Freiburg und Brighton, Großbritannien. 2012 promovierte er zum Thema Glioblastomstammzellen und ging anschließend als Stipendiat der Dr. Mildred-Scheel Stiftung als Postdoktorand an das renommierte Johns Hopkins Hospital, Baltimore, USA. Seit Ende 2015 ist er in leitender Funktion in der präklinischen Forschung der Neurochirurgischen Klinik tätig.

Prof. Dr. Fritsche studierte Medizin in Regensburg und Düsseldorf. Nach der Promotion ging sie als Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des National Institutes of Health (NIH) für insgesamt drei Jahre als Postdoktorandin an das National Institute for Environmental Health Sciences (NIEHS) im Research Triangle Park, NC, USA. Im Jahr 2007 habilitierte sie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU). Nach dem Ruf 2008 auf eine Professur für Dermatotoxikologie der RWTH Aachen ist sie seit 2012 Professorin für Umwelttoxikologie der HHU als Jülicher Modellprofessur gemeinsam mit dem IUF. Am Leibniz-Institut leitet sie seit 2004 die Arbeitsgruppe 'Sphere Models and Risk Assessment’.

Quelle: idw

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