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CNMPB Nobel Lecture 2017: „Optical microscopy: the resolution revolution“

10.10.201716:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: CNMPB Nobel Lecture 2017: „Optical microscopy: the resolution revolution“
Prof. Dr. Stefan Hell (Foto: MPI-BPC)
Prof. Dr. Stefan Hell (Foto: MPI-BPC)

(openPR) Der Göttinger Chemie-Nobelpreisträger Prof. Dr. Stefan Hell spricht über seine revolutionären Entwicklungen auf dem Gebiet der ultrahochauflösenden Mikroskopie. Öffentlicher Vortrag in englischer Sprache, Donnerstag, 19. Oktober 2017, 17:00 Uhr, Aula am Wilhelmsplatz 1.



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(cnmpb/umg) 10 Jahre CNMPB Nobel Lecture: Mit einem Vortrag des Göttinger Nobelpreisträgers Prof. Dr. Stefan Hell vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie setzt das Exzellenzcluster und DFG-Forschungszentrum für Mikroskopie im Nanometerbereich und Molekularphysiologie des Gehirns (CNMPB) seine jährlich stattfindende Vortragsreihe von Nobelpreisträgern in Göttingen fort. Prof. Hell ist Vorstandsmitglied und einer der drei Sprecher des Göttinger Exzellenzclusters.

In seinem Vortrag spricht Prof. Hell über seine bahnbrechenden Entwicklungen auf dem Gebiet der ultrahochauflösenden Fluoreszenzmikroskopie. Dafür hat er im Jahr 2014 gemeinsam mit den Amerikanern Eric Betzig und William E. Moerner den Nobelpreis für Chemie erhalten. Die CNMPB Nobel Lecture 2017 findet statt am Donnerstag, dem 19. Oktober 2017, um 17:00 Uhr in der Aula der Universität Göttingen am Wilhelmsplatz 1 und wird in englischer Sprache gehalten.

CNMPB Nobel Lecture 2017
„Optical microscopy: the resolution revolution“
Nobelpreisträger Prof. Dr. Stefan Hell, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen
Donnerstag, 19. Oktober 2017, 17:00 Uhr
Aula der Universität, Wilhelmsplatz 1, 37073 Göttingen
Vortrag in englischer Sprache. Eintritt frei.

Die Erfindung und Entwicklung der Stimulated Emission Depletion (STED) Mikroskopie durch Prof. Hell stellt eine Revolution in der Lichtmikroskopie dar. Diese Technologie erlaubt es, durch den konzertierten Einsatz von Fluoreszenz-Farbstoffen, die herkömmlich auf eine halbe Lichtwellenlänge (~200 Nanometer) begrenzte Auflösung im Fluoreszenz-Lichtmikroskop gezielt zu überwinden. Molekulare Abläufe in Zellen lassen sich dadurch in zehnmal besserer Detailschärfe und sogar in Echtzeit verfolgen. Ein solcher Vorgang galt bisher als unmöglich und ermöglicht völlig neue Durchbrüche in der biologischen und medizinischen Grundlagenforschung.

Prof. Hells Arbeiten sind Pionierleistungen, von denen zahlreiche Kooperationsprojekte am Göttingen Campus seit langem profitieren. So stehen die Weiterentwicklung und Anwendung seiner bahnbrechenden Technologie im Mittelpunkt des seit 2006 im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder geförderten Exzellenzclusters CNMPB. Enge Kooperationen bringen Entwickler und Anwender der STED-Mikroskopie zusammen. Dies hat am CNMPB bereits zu wichtigen neuen Erkenntnissen über die Funktion und Dysfunktion von Nervenzellen geführt.

Prof. Dr. Stefan W. Hell hat Physik an der Universität Heidelberg studiert und sein Studium 1990 mit einer Promotion abgeschlossen. Nach Forschungsaufenthalten am European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg, an der Universität von Turku in Finnland und an der Oxford Universität in England führte ihn sein Weg an das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie (MPI-BPC) in Göttingen, an dem er seit 1997 tätig ist. Dort beschäftigt er sich mit der Auflösungsgrenze der Lichtmikroskopie. Seit 2002 ist er Direktor der Abteilung NanoBiophotonik am MPI-BPC und leitet die Abteilung für Optische Nanoskopie am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg (seit 2003). Seit 2016 ist er außerdem Direktor der Abteilung Optische Nanoskopie am Heidelberger Max-Planck-Institut für Medizinische Forschung. Seit 2009 ist er einer der Sprecher des Göttinger Exzellenzclusters CNMPB. Im Jahr 2014 wurde er für seine bahnbrechenden Entwicklungen mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet, diesen teilt er sich mit den Amerikanern Eric Betzig und William E. Moerner. Außerdem wurde er mit einer Reihe weiterer bedeutender Auszeichnungen für seine Pionierarbeiten, wie dem Kavli-Preis in Nanowissenschaften, geehrt.

Weitere Informationen zu Prof. Dr. Stefan Hell unter: http://www.mpibpc.mpg.de/de/hell und: http://www.dkfz.de/de/nanoscopy/index.php. sowie unter:
https://www.nobelprize.org/nobel_prizes/chemistry/laureates/2014/hell-facts.html.

WEITERE INFORMATIONEN
CNMPB – Exzellenzcluster und DFG-Forschungszentrum für
Mikroskopie im Nanometerbereich und Molekularphysiologie des Gehirns
Dr. Heike Conrad, Telefon 0551 / 39-7065, Fax 0551 / 39-91246
E-Mail
www.cnmpb.de

Quelle: idw

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