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"Zuerst Mensch gewesen und dann ein guter Arzt"

09.10.201715:18 UhrGesundheit & Medizin
Bild: "Zuerst Mensch gewesen und dann ein guter Arzt"

(openPR) Dr. Bernhard Köster: Er kam für zwei Jahre und blieb stolze 32. Der Grund: "Besonders die Kollegialität und Zusammenarbeit zwischen den Pflegenden und Ärzten sowie die Nähe zu den Fachabteilungen haben mir immer imponiert", erzählte Dr. Köster in seinen Abschiedsworten. Eine Zeit, in der er und sein Team der Kinderklinik Lüdenscheid "ein Gesicht und eine Seele" gegeben, sich für die Bedürfnisse der kleinen Patienten eingesetzt sowie die Kinderklinik auf ein solides Fundament gestellt haben. "Eine Klinik ist immer nur so gut wie die Menschen, die dort arbeiten", erklärte der beliebte und erfahrene Kinderarzt am Freitagnachmittag des 29. Septembers 2017 mit etwas Wehmut in der Stimme und bedankte sich bei all jenen, die ihn auf diesem langen Weg begleitet haben.



"Alles Gute, Dr. Köster" - hingen bunte Buchstaben aus Pappe an Stellwänden. Der liebevoll dekorierte Saal im Seminarzentrum des Klinikums Lüdenscheid empfing die zahlreichen Gäste am Nachmittag, um Dr. Köster Lebewohl zu sagen. Familie, Freunde, Kolleginnen und Kollegen sowie viele Ehemalige waren gekommen, um den Kinderarzt gebührend in den Ruhestand zu verabschieden. "Drei Jahrzehnte und zwei Jahre haben Sie den kleinen Patienten und Familien aus dem Märkischen Kreis Sicherheit und Zuversicht in der Situation der Krankheit geschenkt und dabei immer ihr Bestes gegeben. Deshalb, gerne lassen wir sie nicht ziehen", betonte Detlef Seidel, Aufsichtsratsvorsitzender der Märkischen Kliniken. Auf eine stets gute und konstruktive Zusammenarbeit blickte auch Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken, in seinen Abschiedsworten zurück und wünschte dem "Neu-Rentner" noch viele gesunde Jahre, in denen mehr Zeit für persönliche Interessen bleibt.

Ein Abschied nach so vielen Jahren verdient eine angemessene Feier - da war sich das Organisationsteam schnell einig. Und dafür hatte das Team der Kinderklinik sich einiges einfallen lassen - zu Tränen gerührt, zum Schmunzeln und Erinnern angeregt und für die eine oder andere Überraschung gesorgt. Drei ehemalige Patienten sprachen dem scheidenden Arzt ihren ganz persönlichen Dank und ihre Anerkennung aus - als Überraschungsgast und per Videobotschaft. Die Jazz-Band, in der Dr. Köster das Schlagzeug spielte, wurde für diesen Anlass nochmal zusammengetrommelt und bot am Nachmittag eine jazzige musikalische Einlage, bei der es auch Dr. Köster nicht mehr lange auf dem Sitz hielt, ehe er die Drum Sticks in die Hände nahm und loslegte. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stationen der Kinderklinik hatten ein Lied für ihren Chef komponiert und überreichten zahlreiche Geschenke für seine Schultüte. Denn Dr. Bernhard Köster wird in Münster ein Altenstudium beginnen. "Wir wollen nicht rosten, deshalb haben meine Frau und ich uns schon vor vielen Jahren zu diesem Schritt entschieden", sagte Köster. Lüdenscheid werde für Dr. Köster und seine Familie aber immer ein ganz besonderer Ort bleiben. Hier haben sie eine Familie gegründet und viele Freundschaften geschlossen. "Sie entlassen einen dankbaren und zufriedenen älteren Herren in das Erstsemester", sagte der frischgebackene Rentner zum Abschied und hoffe, dass der Ernst des Lebens so noch ein wenig auf sich warten ließe. Und dann war das bunte Buffet eröffnet.

Als junger engagierter Kinderarzt wurde Dr. Bernhard Köster 1985 Oberarzt in der Kinderklinik Lüdenscheid, mit dem Schwerpunkt Neonatologie, die Lehre vom Neugeborenen und seiner Erkrankungen. So wurde Dr. Köster schnell verantwortlicher Oberarzt für die Neugeborenen- und Kinderintensivstation. Im Jahre 1995 erhielt der die Teilgebietsbezeichnung Neonatologe und nahm an dem überregionalen Qualitätszirkel Neonatologie der Ärztekammer Westfalen-Lippe teil. Als Transfusionsbeauftragter übernahm Dr. Köster außerdem die stationäre und ambulante Versorgung hämatologisch und onkologisch erkrankter Kinder. Als Dozent an der Krankenpflegeschule der Märkischen Kliniken gab er sein Wissen und seine Erfahrung an die Schülerinnen und Schüler weiter und erhielt 1991 einen Lehrauftrag an der Universität Bonn. Im Dezember 2004 übernahm er die Vertretung des damaligen Klinikdirektors Prof. Weber, arbeitete seit 2005 mit Dr. Rosenbaum als seinen Nachfolger zusammen, bevor er fünf Jahre später selbst den Staffelstab als Klinikdirektor übernahm. Besonders engagierte sich Dr. Köster für den Babynotarztwagen und im Förderverein der Kinderklinik und machte so neben der Ausstattung des Babynotarztwagens auch die Finanzierung der Klinikclowns möglich, die mit ihren besonderen Visiten aus dem heutigen Alltag der Kinderklinik nicht mehr wegzudenken sind.

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