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Allergische Rhinitis - Die Grenzen der Selbstmedikation

26.06.200916:58 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Ulm, 25. Juni 2009. Die Allergiesaison ist in vollem Gange, in den Apotheken finden frei verkäufliche Antihistaminika reißenden Absatz. Dagegen ist zunächst auch nichts einzuwenden. Problematisch wird es erst, wenn kein Arzt die Therapie kontrolliert und Warnsignale missachtet werden.
Jeder Allergiepatient ist meist zuerst Kunde in der Apotheke, den die Allergische Rhinitis (AR) wird generell immer zuerst mit frei verkäuflichen Antihistaminika oder topischem Kortikosteroid behandelt. Erst wenn mit OTC-Präparaten keine ausreichende Symptomlinderung erzielt wird, greift der Arzt zu verschreibungspflichtigen Medikamenten. Solange die Therapie mit freiverkäuflichen Präparaten unter ärztlicher Aufsicht stattfindet, ist das generell auch unproblematisch. Verschiedene Faktoren wie Dosierung und Dauer der Einnahme, Symptombefreiung und Compliance sollten unbedingt vom Arzt überwacht werden, um den Therapieerfolg zu gewährleisten.

Gefahr: Etagenwechsel

Bei einer Selbstmedikation dagegen ist der Patient auf sich gestellt. Er deckt sich in der Apotheke nach kurzer Beratung mit Antihistaminika ein und führt die Therapie dann eigenverantwortlich durch. Leicht werden Warnsignale übersehen: Husten, v. a. nächtlicher Husten, belastungsabhängiger Husten und Räusperzwang sind eindeutige Zeichen für einen anstehenden oder bereits erfolgten Etagenwechsel, also das „Herabsteigen“ der Krankheit von den oberen auf die unteren Atemwege, im Fall der Allergischen Rhinitis also der Übergang von allergischem Schnupfen zu allergischem Asthma. Bleiben diese Warnsignale unbemerkt und werden nicht behandelt, kann das schwerwiegende Folgen haben. Bei ersten Anzeichen eines Etagenwechsels ist sofort eine antihistaminerge, aber auch antientzündliche Therapie erforderlich. Wegen seines dualen Wirkmechanismus bietet der Wirkstoff Rupatadin hier einen entscheidenden Vorteil: Er blockiert nicht nur den Histamin-Rezeptor, sondern auch den sogenannten Plättchenaktivierenden Faktor (PAF), der im Entzündungsprozess eine große Rolle spielt. Gerade die Entzündung birgt die Gefahr von Dauer- und Folgeschäden wie beispielsweise allergischem Asthma. Es ist also wichtig, nicht nur die Symptome der Allergischen Rhinitis zu behandeln, sondern durch Anti-PAF-Wirkung einen wichtigen Faktor im Entzündungsprozess zu blockieren.

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