openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Der digitalen Datenflut Erkenntnisse abringen

27.09.201712:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Der digitalen Datenflut Erkenntnisse abringen
High-Performance Computersystem (HPC) der Uni Jena. Der Einsatz von Hochleistungsrechnern in der modernen, datenbasierten Forschung steht im Fokus der Jenaer Tagung. (Foto: Jan-Peter Kasper/FSU)
High-Performance Computersystem (HPC) der Uni Jena. Der Einsatz von Hochleistungsrechnern in der modernen, datenbasierten Forschung steht im Fokus der Jenaer Tagung. (Foto: Jan-Peter Kasper/FSU)

(openPR) Am 9. und 10. Oktober treffen sich an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) rund 80 IT-Spezialisten von Universitäten, Forschungszentren und führenden IT-Firmen. Der Arbeitskreis „Supercomputing“ des Vereins der Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung (ZKI) wird sich während seiner Herbsttagung in Jena vor allem dem Einsatz des Hochleistungsrechnens in der modernen, datenbasierten Forschung widmen.



---
Die Digitalisierung hat mittlerweile nahezu alle Lebensbereiche erreicht. Längst geht es dabei nicht mehr nur um Bilder, Videos oder Musik, die dank mobiler Endgeräte und Speicher-Cloud stets und überall verfügbar sind. Mittlerweile werden eine Vielzahl von Geräten und Maschinen in Industrie oder Haushalt über das Internet gesteuert, Bankgeschäfte und Einkäufe erledigt, Daten ausgetauscht und weltweit kommuniziert. Noch digitaler geht es in der Forschung zu. Das Hochleistungsrechnen ist schon lange ein unverzichtbares Werkzeug und erobert immer weitere Bereiche, auch außerhalb der Natur- oder Ingenieurwissenschaften. Die Verfügbarkeit immer größerer Datenmengen aus Beobachtungen, Experimenten oder Dokumenten aus dem Internet erfordert immer größere Rechnerkapazitäten, um aus diesen Datenbergen wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Hier kommen Hochleistungsrechnen und datenbasierte Wissenschaften zusammen. Datenerzeugende Computersimulationen treffen auf rechenintensive Datenanalysen und verbinden damit Theorie, Experiment und Beobachtung. Die Unterstützung dieser Forschung ist ein Schwerpunkt der Jenaer Tagung.

Gastgeber ist das Rechenzentrum der Universität Jena. „Es freut mich, dass die Friedrich-Schiller-Universität nach etlichen Jahren wieder Austragungsort für diese hochkarätig besetzte Konferenz ist“, sagt der Leiter des Jenaer Rechenzentrums und Sprecher des Arbeitskreises „Supercomputing“ Dr. Harald Ziegler. „Denn auch in Jena wurden auf diesem Gebiet bisher erhebliche Anstrengungen unternommen und es muss zukünftig noch mehr passieren.“

So hat die FSU im Jahre 2014 einen passgenauen Studiengang für diese Fragestellungen, den Master in Computational und Data Science, eingerichtet und seit 2015 werden Forschungen im Michael Stifel Center Jena for Data-Driven and Simulation Science koordiniert. „In jüngster Zeit war die Universität mit ihren Wissenschaftlern sehr erfolgreich bei der Einwerbung von Fördermitteln in diesem Bereich“, berichtet Ziegler. „Zwei große Anträge zu Hochleistungsrechnern waren erfolgreich und Mittel für deren räumliche Infrastruktur konnten wir ebenfalls einwerben“. „Dazu freut sich die Informatik auf eine Stiftungsprofessur für skalierbare daten- und rechenintensive Analysen. Auch die Neugründung eines Instituts für Datenwissenschaften des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt am Standort Jena wird die lokale Forschungslandschaft gut ergänzen“, so Prof. Dr. Martin Bücker, Inhaber des Lehrstuhls für Advanced Computing an der Uni Jena.

„Trotzdem ist noch viel zu tun“, mahnt Ziegler. In Thüringen, als kleinem Bundesland, fehle es noch immer an Zugang zu Hochleistungsrechnerkapazitäten der nächsthöheren Ebene, den es etwa in Sachsen oder fast allen anderen Bundesländern schon lange gibt. Besonders fehle es aber an Beratungs- und Unterstützungsangeboten zur Nutzung großer, parallel arbeitender Computer. „Wie dieses Problem z. B. in Hessen gelöst wird, können wir ebenfalls auf der Tagung lernen“, erwartet Dr. Ziegler.

Weitere Informationen sowie das Programm der Tagung sind zu finden unter: .

Kontakt:
Dr. Harald Ziegler
Universitätsrechenzentrum der Universität Jena
Am Johannisfriedhof 2, 07743 Jena
Tel.: 03641 / 940500
E-Mail: harald.ziegler[at]uni-jena.de

Weitere Informationen:
- http://www.uni-jena.de

Quelle: idw

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 971071
 376

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Der digitalen Datenflut Erkenntnisse abringen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Friedrich-Schiller-Universität Jena

„Demokratieverachtung. Autoritäre Dynamiken in der Zwischenkriegszeit und in der Gegenwart“
„Demokratieverachtung. Autoritäre Dynamiken in der Zwischenkriegszeit und in der Gegenwart“
Internationales Symposion des „Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts“ und des „Imre Kertész Kollegs Jena“ vom 25. bis 27. Januar an der Friedrich-Schiller-Universität Jena / Anmeldung noch bis 19. Januar möglich --- „Demokratieverachtung. Autoritäre Dynamiken in der Zwischenkriegszeit und in der Gegenwart“ – so lautet das Thema eines internationalen Symposions, das das „Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts“ und das „Imre Kertész Kolleg Jena“ gemeinsam vom 25. bis 27. Januar 2018 in der Friedrich-Schiller-Universität Jena veranst…
Bild: Mit kurzen Wellen durch das WasserfensterBild: Mit kurzen Wellen durch das Wasserfenster
Mit kurzen Wellen durch das Wasserfenster
Physiker der Uni Jena entwickeln gemeinsam mit polnischen Kollegen die Optische Kohärenztomografie weiter --- In der Augenheilkunde ist sie bereits seit langem ein Klassiker, lässt sich doch durch sie einfach und sicher die Netzhaut durchdringen und dreidimensional darstellen: die Optische Kohärenztomografie. Doch was beim Auge funktioniert, wollen Physiker der Friedrich-Schiller-Universität Jena auch für andere Anwendungsgebiete in der Mikroskopie weiterentwickeln. Gemeinsam mit Kollegen aus Warschau starten sie dafür im Januar 2018 ein For…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Akima Media kommuniziert für das Enterprise-Data-Cloud-Unternehmen ClouderaBild: Akima Media kommuniziert für das Enterprise-Data-Cloud-Unternehmen Cloudera
Akima Media kommuniziert für das Enterprise-Data-Cloud-Unternehmen Cloudera
… Entwicklung und Etablierung eines neuen Event-Formats für Kunden, Partner und Influencer. „Cloudera bietet mit der Enterprise Data Cloud eine einzigartige Plattform, um aus Daten Business-relevante Erkenntnisse zu gewinnen und damit eine Lösung, um das ungeheure Potenzial der vorhandenen Datenflut zu bergen. Sie ist nicht nur eine Lösung, die nahezu …
dmexco Night Talk in Düsseldorf stellt sich der wachsenden Datenflut
dmexco Night Talk in Düsseldorf stellt sich der wachsenden Datenflut
… Rheinterrassen zurück. Im thematischen Fokus stehen dort unter dem Titel „Big Data – Big Challenge“ die größer werdenden Chancen und Herausforderungen der anschwellenden Datenflut. Gesponsert und unterstützt wird der exklusive Networking-Event in Düsseldorf von ZenithOptimedia – die Anmeldung für die erfahrungsgemäß stark nachgefragten und limitierten Plätze …
Averbis startet das Projekt RADMINING im Rahmen des THESEUS Forschungsprogramms
Averbis startet das Projekt RADMINING im Rahmen des THESEUS Forschungsprogramms
… um medizinische Befundberichte automatisch in eine strukturierte Form zu überführen. Dies erlaubt die statistische Auswertung der medizinischen Daten und liefert neue Erkenntnisse für die medizinische Diagnose und Therapie von Patienten. Unterstützt wird Averbis von anerkannten Experten der Universitätskliniken Freiburg und Leipzig. "Das Projekt ist …
Bild: Big Data im IT Rollout – Was ich noch aus dem CMO wissen müsste.Bild: Big Data im IT Rollout – Was ich noch aus dem CMO wissen müsste.
Big Data im IT Rollout – Was ich noch aus dem CMO wissen müsste.
… von 12 - 24 Monaten. Diese enorme Datenflut möchte einerseits technisch, infrastrukturell bewältigt werden, andererseits stellt auch das Gewinnen echter Informationen und Erkenntnisse aus diesen Rohdaten eine große Herausforderung dar, welche nicht nur im Tagesgeschäft, sondern auch in der Vorbereitungsphase eines IT Rollouts essentiell ist. Alexander …
Unterm Strich entscheidet die Interpretation
Unterm Strich entscheidet die Interpretation
Eine umfassende Bilanz ziehen, Erkenntnisse auf den Punkt bringen, Zielvorgaben eindeutig formulieren: Die richtige Interpretation steht am erfolgreichen Ende jeder empirischen Auswertung und statistischen Untersuchung, die treffsichere Analyse markiert auch den Anfang für alle weiteren konzeptionellen Schritte. Hier entscheidet sich, ob die umfangreiche …
Bild: Digitale Datenblindheit: Warum Unternehmen trotz Digitalisierung oft keine besseren Entscheidungen treffenBild: Digitale Datenblindheit: Warum Unternehmen trotz Digitalisierung oft keine besseren Entscheidungen treffen
Digitale Datenblindheit: Warum Unternehmen trotz Digitalisierung oft keine besseren Entscheidungen treffen
… Datenverstehen: IPM von CSPGenau hier setzt die Prozessdatenmanagement-Software IPM von CSP GmbH & Co. KG an. Das Ziel: aus vorhandenen Daten echte Erkenntnisse machen. IPM verknüpft heterogene Datenquellen zu einem einheitlichen System, stellt sie in Echtzeit dar und ermöglicht eine zielgerichtete Analyse.Die Vorteile:Intelligente Datenverknüpfung …
Bild: Helgo Bretschneider: Es kommt das Ende des LeistungsprinzipsBild: Helgo Bretschneider: Es kommt das Ende des Leistungsprinzips
Helgo Bretschneider: Es kommt das Ende des Leistungsprinzips
… Reportings und vielem anderen mehr krank mache. Menschen, so Bretschneider, seien schon sehr, aber eben doch nur begrenzt belastbar. Die moderne Hirn- und Verhaltensforschung sowie psychologische Erkenntnisse belegten längst, dass auch echte Ruhephasen notwendig sind. Der Sprung aus dem Hamsterrad müsse zumindest ab und zu gelingen – nicht nur ein bisschen …
Bild: Big Data Analysis: Ganzheitliche Sicht dank Visual AnalyticsBild: Big Data Analysis: Ganzheitliche Sicht dank Visual Analytics
Big Data Analysis: Ganzheitliche Sicht dank Visual Analytics
… Visualisierungsplattformen zeichnet sich durch Erweiterungen aus, die das Wertschöpfungstempo durch Automation erhöhen. Sie verfolgen das Ziel, automatisiert aus den Daten neue Erkenntnisse zu gewinnen. Die IT Research Note „Big Data Analysis: Ganzheitliche Sicht mit Visual Analytics“ zeigt: • die Unterschiede in den Bereichen der traditionellen und …
Bild: Neue Teradata Extreme Data Appliance setzt Maßstäbe bei Analyse großer DatenmengenBild: Neue Teradata Extreme Data Appliance setzt Maßstäbe bei Analyse großer Datenmengen
Neue Teradata Extreme Data Appliance setzt Maßstäbe bei Analyse großer Datenmengen
… steigenden Anforderungen unserer Kunden jederzeit entsprechen. Die Kunden können mit unseren Lösungen große Datenvolumen wirtschaftlich analysieren und mit den gewonnenen Erkenntnissen ihre geschäftlichen Herausforderungen besser meistern.“ Teradata Extreme Data Appliance erweitert die Möglichkeiten von Unternehmen, sämtliche vorhandene Daten für die …
Bild: Rethinking Broadcasting - Wie mutig bist Du?Bild: Rethinking Broadcasting - Wie mutig bist Du?
Rethinking Broadcasting - Wie mutig bist Du?
… gefragt. Im MIZ_innovationspace@rp15 treffen InnovatorInnen, Start-ups und namhafte Medienschaffende auf die Publikumsresonanz der re:publica. Gemeinsam sollen ungewöhnliche Experimente, Wendepunkte und Erkenntnisse aus der Arbeit an innovativen Projekten diskutiert werden. Wie lässt sich die Sehnsucht nach Sicherheit langfristig überwinden, um disruptive …
Sie lesen gerade: Der digitalen Datenflut Erkenntnisse abringen