(openPR) Vor 12 Jahren wendete sich das Schicksal für den Firmeninhaber des Familienunternehmens Michael Müller komplett: nach Augenkrankheiten und erfolglosen Operationen erblindete der bis dahin unermüdlich für seine Kunden und Mitarbeiter durch Deutschland reisende Firmenchef völlig. Doch seine Mitarbeiter standen zu ihm: niemand wollte aufgeben, denn es sollte weitergehen mit dem mittelständischen Familienunternehmen, der Stickerei Benno Müller GmbH & Co KG, http://www.bm-stickerei.de/.
„Auf meine Mitarbeiter, von denen viele schon seit 30 und mehr Jahren in der Firma arbeiten, kann ich mich eben „blind“ verlassen“, so Michael Müller, der sein Schicksal akzeptiert und sich einen gesunden fränkischen Humor bewahrt hat. Jetzt sind die Mitarbeiter „die Augen“ des Chefs: sie kontrollieren die Qualität der eingekauften Arbeitsmaterialien und insbesondere der ausgehenden bestickten Ware und tragen damit Verantwortung für die gesamte Firma. Sie lesen dem Inhaber alle eingehende Korrespondenz vor und bearbeiten gemeinsam die entsprechenden Antworten.
„Inklusion“ funktioniert hier ganz anders: hier wird der Chef von allen unterstützt. Dass Michael Müller und seine Mitarbeiter es ernst meinen und noch für viele Jahre erfolgreich auf dem Markt agieren wollen, zeigt die Tatsache, dass vor 3 Jahren ein Neubau für die Produktion und Verwaltung in Betrieb genommen wurde. „Unser viel zu großes Betriebsgelände haben wir als Baugrund verkauft und vom Erlös auf dem ehemaligen Parkplatz einen zeitgemäßen Neubau realisiert“, so Michael Müller. Derzeit verzichtet der Firmeninhaber noch auf moderne Hilfsmittel, wie sprachgesteuerte Software oder Vorleseprogramme, da diese seiner Meinung nach für eine solch komplexe Aufgabe der Steuerung eines Unternehmens noch nicht ausgereift sind. „Ich telefoniere direkt mit Kunden und Lieferanten und für
Lesen, Schreiben und „Sehen“ habe ich das gesamte Team, die mit ihrer Kompetenz und Freundlichkeit für
unsere Kunden und für mich dieses Modell erst möglich machen“ freut sich der Firmeninhaber.
Das Familienunternehmen besteht seit 1964 und hat während seiner Firmengeschichte bereits für alle
namhaften Bekleidungshersteller im In- und Ausland gearbeitet. Bis zu 100 Mitarbeiter designten und fertigten hochwertige Stickereien für Modefirmen und bekannte Marken. Während der Krise der deutschen
Bekleidungsindustrie folgte die Firma dem Marsch in die Billiglohnländer nicht und hielt dem Standort die Treue. Folge war ein Anpassungsprozess hinsichtlich der technischen Ausstattung, der Prozesse und Kundensegmente: man verlegte sich auf die Produktion von bestickter Berufs- und Teambekleidung. „Heute gehören viele kleine wie große Unternehmen, Arztpraxen oder Vereine zu unseren zufriedenen Kunden“ so Michael Müller. Die Designerinnen setzen die Wünsche der Kunden um, woraus dann die notwendigen Stickprogramme erstellt werden. „Unser Team besteht jetzt aus 15 Mitarbeitern, die trotz der Herausforderung eines wettbewerbsintensiven Marktes und der besonderen Umstände durch meine persönlichen Situation mit ihrer Kreativität, ihrem Einsatzwillen und ihrem persönlich Anspruch
für Qualität und Kundenzufriedenheit Großes leisten“ merkt der Firmenchef dankbar an.











