(openPR) Köln, 6. September 2017 – Der renommierte Deutsche Personalwirtschaftspreis geht in seinem Jubiläumsjahr neue Wege: Erstmals wurde der Award in fünf Kategorien (Recruiting, Talent Management, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Leadership und HR-Organisation) ausgeschrieben. Und erstmals präsentieren sich die durch Jury-Votum ermittelten Sieger der Fachöffentlichkeit per Videoclip. Unter www.deutscher-personalwirtschaftspreis.de/voting werben sie jetzt um Stimmen für den Gesamtsieg. Deutsche Bahn, Fraport, Daimler, Robert Bosch oder Phoenix Contact – wer wird am 18. September 2017 in Köln die Gesamtsieger-Trophäe erhalten?
Die Spitzenreiter
Die Resonanz auf den Bewerbungsaufruf „HR-Macher gesucht!“ war so groß wie noch nie in der 25-jährigen Geschichte des von der Zeitschrift Personalwirtschaft initiierten Awards. „Ich bin begeistert von dem Engagement und der Kreativität der beteiligten Unternehmen“, so Jürgen Scholl, Jury-Mitglied und Verlagsleiter. Diese Bewerber bewiesen ganz besondere Macher-Qualitäten und wurden von der Fachjury mit einer Top-3-Platzierung belohnt:
Kategorie Recruiting
1. Platz: Deutsche Bahn AG
2. Platz: Imland GmbH in Kooperation mit maxQ. im bfw Kiel – Unternehmen für Bildung
3. Platz: Bürgerhospital und Clementine Kinderhospital gGmbH
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Kategorie Talent Management
1. Platz: Fraport AG
2. Platz: Daimler AG
3. Platz: Thyssenkrupp AG
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Kategorie Betriebliches Gesundheitsmanagement
1. Platz: Daimler AG
2. Platz: Aldi Süd Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG
3. Platz: Arvato CRM Solutions Deutschland
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Kategorie Leadership
1. Platz: Robert Bosch GmbH
2. Platz: Deutsche Telekom AG
3. Platz: Elobau GmbH & Co. KG
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Kategorie HR-Organisation
1. Platz: Phoenix Contact GmbH & Co. KG
2. Platz: BASF HR Services Germany GmbH
3. Platz: PULS GmbH
Die Kategorie-Sieger in der Finalrunde
Den Sieg in der Kategorie Recruiting holte die Deutsche Bahn AG mit ihrer Arbeitgeberkampagne „Willkommen, Du passt zu uns“. In der 360°-Kampagne zu Neupositionierung der Bahn als Arbeitgeber erzählen eigene Mitarbeiter mit entwaffnender Ehrlichkeit ihre Job-Geschichten. Die Botschaften greifen kanalgerecht ineinander (vom Plakat bis zur Snapchat-Story) und zeigen das Unternehmen nahbar: authentisch und menschlich, aber nicht perfekt. Der Claim versteht sich als Einladung für potenzielle Bewerber, die DB noch besser zu machen.
Die Fraport AG setzte sich mit ihrem Projekt „GROW“ in der Kategorie Talent Management durch. Fraport geht damit neue, digitale Wege in der Führungskräfteentwicklung und Diagnostik. Mithilfe eines spracherkennenden Machine-Learning-Tools werden individuelle Entwicklungsfelder für Führungskräfte identifiziert und granulare, plattformbasierte Lernangebote zur Verfügung gestellt. Personalentwickler wiederum erhalten eine neue Rolle als Lernberater und Key Accounter.
Die Daimler AG überzeugte die Jury in der Kategorie Betriebliches Gesundheitsmanagement. Das Unternehmen begegnet dem demografischen Wandel im Geschäftsbereich Mercedes-Benz Cars Operations mit Maßnahmen, die die Chancen des Miteinanders von Generationen herausstellen. Drei Bausteine greifen ineinander: intergenerationelles Lernen, altersgerechte, gesundheitsförderliche Arbeitsstrukturen und die Hinterfragung von Stereotypen. Gesundheitsmanagement wird damit zum integralen Bestandteil eines Struktur- und Kulturwandels.
In der Kategorie Leadership gewann die Robert Bosch GmbH mit ihrer weltweiten Diversity-Initiative. Unter dem Motto „Vielfalt ist unser Vorteil“ arbeitet Bosch bereits seit 2012 mit unterschiedlichen Initiativen und Instrumenten systematisch und nachhaltig an einer auf Vielfalt basierenden Unternehmenskultur. Dabei werden vor allem die Aspekte Gender, Internationalität, Generationen und Arbeitskultur in den Blick genommen. Neue Führungsgrundsätze, Mitarbeiterbeteiligung auf allen Ebenen und weltweite Diversity-Kommunikation untermauern den Anspruch.
Mit ihrer Industrie-4.0-Initiative siegte die Phoenix Contact GmbH & Co KG in der Kategorie HR-Organisation. Auf dem Weg zur Industrie 4.0 verfolgt das Unternehmen einen ganzheitlichen Ansatz. Es geht nicht nur um den Einsatz modernster Technik und Prozesse, sondern vor allem um die Aktivierung der Mitarbeitenden: informieren, kommunizieren, qualifizieren, mitgestalten. Der Bau eines modernen Trainingscenters unterstreicht die Bedeutung der HR-Perspektive für das Zukunftsprojekt Industrie 4.0.
Wer holt den Gesamtsieg 2017?
In der Finalrunde stellen die fünf Preisträger ihre Siegerprojekte per Video vor, und die Mitglieder der HR-Community sind eingeladen, für ihren jeweiligen Favoriten abzustimmen. Das Online-Voting unter www.deutscher-personalwirtschaftspreis.de läuft noch bis zum 12. September 2017.
Am 18. September, am Vortag der Messe Zukunft Personal, findet die Preisverleihung im Rahmen der Veranstaltung # HR macht – Next Act in Köln statt. Vor Ort gibt es ein zweites Voting. Dann sind die Teilnehmer/-innen aufgefordert, ihren Champion zu wählen. Aus den Ergebnissen beider Votings wird der Gesamtsieger ermittelt. Es bleibt also spannend!
Zum Deutschen Personalwirtschaftspreis
Der Deutsche Personalwirtschaftspreis ist einer der renommiertesten HR-Awards im deutschsprachigen Raum und geht 2017 in sein 25. Verleihungsjahr. Ausrichter ist die Zeitschrift Personalwirtschaft (Wolters Kluwer Deutschland GmbH) in Kooperation mit der Messe Zukunft Personal (spring Messe Management GmbH). Unterstützt wird der Preis in diesem Jahr von folgenden Partnern: Detecon, EY, TK und Westpress. Alle Infos unter: www.deutscher-personalwirtschaftspreis.de













