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So ticken Münchner Museumsbesucher

04.09.201709:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Studenten der IUBH befragen knapp 3.000 Besucher von Münchner Kultureinrichtungen: Über 50, in Begleitung, Hotelgast, Erstbesucher mit Interesse an weiteren Kultureinrichtungen: So sieht der typische Münchner Museumsgänger aus, wie eine Besucherbefragung der Hochschule IUBH unter den größten Münchner Museen ergab.



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Schloss Nymphenburg und Residenz international beliebt
Zwei von drei Museumsbesuchern in München kommen nicht aus der bayerischen Landeshauptstadt, ein Viertel sind internationale Gäste. Diese kommen vor allem aus den USA (12%) und Italien (ebenfalls 12%). Die mit Abstand meisten überregionalen und ausländischen Besucher locken Schloss Nymphenburg (91%) und das Residenzmuseum mit Schatzkammer (90%) an.

Architektur top, Beschilderung flop
Von den rund 1.000 befragten auswärtigen Besuchern war die Mehrheit durchweg zufrieden mit den Münchner Museen. Lobenswert hervorgehoben wurden die angebotenen Ausstellungen sowie die Räumlichkeiten, in denen sie präsentiert werden. „Die Architektur der Ausstellungsgebäude spielt für den Gesamteindruck offensichtlich eine große Rolle“, so Anna Klein, Professorin für Tourismuswirtschaft an der IUBH, die die Befragung mit ihren Studenten durchführte.

Bemängelt wurden vor allem schlechte Beschilderungen. „Die deutschen wie die ausländischen Gäste sahen hier Handlungsbedarf. Die Beschilderung grundsätzlich zu optimieren und auch in Englisch anzubieten, würde das Kulturerlebnis in einigen Kultureinrichtungen wesentlich verbessern“, erklärt Klein.

Museumsbesucher übernachten im Hotel
Etwa 90 Prozent der Befragten von außerhalb sind Übernachtungsgäste, von denen mehr als jeder Zweite im Hotel untergebracht ist. Wichtigste Informationsquellen sind eigene Freunde, Reiseführer und das Internet; sie unterscheiden sich allerdings je nach Einrichtung. Während sich für das Stadtmuseum mit einem Anteil von 88% deutschen Gästen viele über Faltblätter informieren, spielt bei Schloss Nymphenburg mit seinem internationalen Publikum das Internet die größte Rolle. „Das spricht dafür, dass Kultureinrichtungen verstärkt in Hotels für ihr Angebot werben sollten und vor allem gute Internetauftritte brauchen. So könnten noch mehr internationale Besucher angesprochen werden“, resümiert Klein.

Die Ergebnisse ermittelten die IUBH-Studenten im November 2016 mithilfe eines standardisierten Fragebogens unter elf Münchner Museen mit mindestens 100.000 Besuchern pro Jahr (Schloss Nymphenburg, Residenzmuseum und Schatzkammer der Residenz, Deutsches Museum, Neue Pinakothek, Pinakothek der Moderne, Alte Pinakothek, Haus der Kunst, Glyptothek, Lenbachhaus, Stadtmuseum). Von den 3.000 Befragten wurden alle mit einer Postleitzahl, die nicht mit „8…“ beginnt, als Besucher von außerhalb gezählt. Die Resultate wurden nun Vertretern der Kultureinrichtungen vorgestellt.

Quelle: idw

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