(openPR) Shanna Lucia Frings Marquesa de Cuento erzählt seit vielen Jahren Märchen für alle Interessierten und für jedes Alter. „Mir hat es immer leid getan, dass erkrankte Menschen meine Vorträge nicht besuchen konnten. Dabei freuen sie sich auch über ein wenig Abwechslung.“ sagt sie. Sie ist häufig in Pflegeeinrichtungen unterwegs, in denen auch Gruppenvorträge für Patienten im (Liegend-) Rollstuhl stattfinden, aber immer gibt es auch Menschen, die aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung das Zimmer – oder bei der Pflege zu Hause die Wohnung - nicht verlassen können. Wenn Patienten nicht zu ihren Gruppenvorträgen kommen können, dann besucht sie diese ganz individuell, um ihnen ein wenig Freude abseits ihrer Erkrankung zu bereiten. Dazu gehören auch Besuche bei Menschen im (Wach)Koma. „Leider werden diese Menschen allzu schnell vergessen.“ sagt Shanna Lucia Frings. „Oft wird auch angenommen, dass sie nichts von solch einem Vortrag haben oder aufgrund ihrer kognitiven Einschränkungen die Erzählung gar nicht wahrnehmen. Aber nur, weil die Reaktionen häufig nur klein sind oder ganz ausbleiben, bedeutet das nicht, dass die Erzählung nicht ins Unterbewusstsein eindringt. Besonders gut geeignet sind dafür Geschichten, die als bekannt angenommen werden können – und das sind in der Regel Märchen. Ich erzähle aber natürlich auf Wunsch auch andere Geschichten, wenn diese zum Beispiel einen besonderen Stellenwert im Leben des Erkrankten haben.“ Nicht umfassend bekannt ist, was Menschen im Koma oder Wachkoma wahrnehmen. Manchmal ist keine Reaktion erkennbar, aber manchmal zeigt zum Beispiel eine ruhiger werdende Atmung an, dass der Vortrag zu dem Patienten durchdringt. Und auch, dass Patienten auf einmal lächeln hat Shanna Lucia Frings schon erlebt.
„Ein Erzählkünstler für diese spezielle Zielgruppe muss vor allem eins mitbringen: Herz und Gefühl für den erkrankten Menschen und die Bereitschaft, sich auf dessen persönliche Situation einzulassen und ihm positiv zu begegnen.“ so Shanna Lucia Frings. Shanna Lucia Frings hat viel Erfahrung. Trotzdem ist Perfektion beim Erzählen aus ihrer Sicht nicht das Wichtigste. „Es darf auch mal ein Fehler passieren. Viel ungünstiger gerade für erkrankte Menschen ist es, wenn der Vortrag perfekt und professionell abgewickelt wird, aber die Empathie für das Gegenüber fehlt und keine persönliche Ansprache erfolgt.“ Zunächst war die Resonanz auf die Idee des Erzählens für Menschen im (Wach)koma sehr zurückhaltend, aber inzwischen hat sich etwas in der Wahrnehmung geändert. Mittlerweile geht man vermehrt davon aus, dass eine liebevoll vorgetragene Erzählung einen Zugang zu (Wach)koma-Patienten schaffen kann.
Wer Interesse an dem Angebot von Shanna Lucia Frings Marquesa de Cuento hat, findet auf der Webseite www.shanna-lucia-frings.jimdo.com zahlreiche Informationen.











