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Chemische Industrie: langfristige Prognosen als Leitplanken

22.08.201712:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Fast zehn Jahre nach dem Beginn der Finanzkrise hat die chemische Industrie die Talsohle durschritten und ist wieder bester Stimmung. Die wirtschaftliche Stärke der Chemieunternehmen weltweit zeigt sich an deren Dividendenpolitik. Aktienkurse und Dividenden sind auf Rekordniveau. Mit welchen Strategien Unternehmen diesen Zustand halten wollen, beschreibt Thorsten Bug von der Wirtschaftförderungsgesellschaft Germany Trade & Invest in den „Nachrichten aus der Chemie“.



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Die Annahme, die Basischemie erziele vor allem in entwickelten Märkten künftig keine Gewinne mehr, führte häufig zu Gerüchten, dass Unternehmen diese Sparte veräußern wollten. Doch die Produktionsmengen der Basischemie blieben in den Jahren 2000 bis 2015 konstant. Unternehmen, die an ihrem Petrochemie- und Basischemiegeschäft festgehalten haben, erwirtschaften weiterhin Gewinne.

Das profitablere Segment der Spezialchemie soll wohl in den kommenden Jahren wachsen. Aufgrund der weltweiten Niedrigzinspolitik und gefüllter Kassen führte dies zu mehr Transaktionen. Doch ergaben sich durch die Mischung aus niedrigen Zinsen und erhöhter Nachfrage nicht immer nachvollziehbare Preissteigerungen.

Neben dem Fokus auf die Spezialchemie verkündeten viele Unternehmen, künftig vor allem in solche Geschäftsfelder zu investieren, die sich möglichst wenig zyklisch verhalten. Segmente wie die Agrarchemie und die Lebenswissenschaften waren hier am häufigsten vertreten. Doch lassen sich über nichtzyklische Produkte weltweite Abschwünge wie in den Jahren 2003 und 2008 kaum abfangen.

Mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von etwa 20 Prozent garantierte vor allem der chinesische Markt in den letzten Jahren den weltweiten Aufschwung der chemischen Industrie. Doch einiges spricht dafür, dass derart große Wachstumsraten bald der Vergangenheit angehören. Kapitalverkehrskontrollen, sowie Umstrukturierung der chinesischen Volkswirtschaft weg vom Export hin zu einem stärkeren Binnenmarkt, könnten die Gewinne bald schmälern.

Der Chemiker und Wirtschaftsberater Thorsten Bug beschreibt in den „Nachrichten aus der Chemie, warum Strategien häufig ein Blick in die Glaskugel bleiben. Die PDF-Datei des Beitrags gibt es bei der Redaktion der „Nachrichten aus der Chemie“ unter E-Mail.

Nahezu 60.000 anspruchsvolle Chemiker und Chemikerinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Lehre informieren sich mit den „Nachrichten" über Entwicklungen in der Chemie, in angrenzenden Wissenschaften sowie über gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte. Kennzeichen der Zeitschrift der Gesellschaft Deutscher Chemiker sind das breite Spektrum der Berichte sowie das einmalige Informationsangebot an Personalien, Veranstaltungs- und Fortbildungsterminen.

Weitere Informationen:
- http://www.nachrichtenausderchemie.de
- http://www.gdch.de

Quelle: idw

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