(openPR) Wer unter Zahnfleischrückgang (Parodontose) leidet, für den gibt es jetzt neue Hoffnung auf Abhilfe. Aus den USA kommt eine Technik, die sich das "Nadelöhr-Verfahren" nennt. Immer mehr Betroffene vertrauen auch in Deutschland auf diese von lizenzierten Spezialisten angebotene Pinholesurgical Technique (http://www.praxis-baerenklau.de/pinhole-surgical-technique.html), die umgangssprachlich auch Zahnfleischlifting genannt wird. Wie ist der Heilungsverlauf nach einem Pinholesurgical Technique-Eingriff? Kann der Zahnarzt die Pinholesurgical Technique auch für starke Raucher oder zur Anwendung bei Implantaten empfehlen? Solche und viele andere Fragen beantwortete Christian Bärenklau bei einem Gastvortrag und zweitägigen Anwenderseminar in Los Angeles. Nicht irgendwer hatte dabei zu diesem Seminar geladen - sondern Dr. John Chao, US-Prominenten-Zahnarzt, Erfinder der Pinholesurgical Technique und Patentinhaber. Als erster europäischer Anwender berichtete der Münchner Zahnarzt Bärenklau über viele Fälle aus seinem Alltag. Das Interesse war „riesig, denn die PST startet zurzeit richtig durch“, so Christian Bärenklau. Mit mehr als einem Dutzend gänzlich anonymisierten Fällen stellte er dem Publikum aus aller Welt nahezu das gesamte Anwenderspektrum vor.
Das Ergebnis des Workshops in Los Angeles kann vielen von Zahnfleischrückgang betroffenen Personen gute Hoffnung machen: Selbst in komplizierten Fällen ist eine nachhaltig wirksame Zahnfleischrekonstruktion nach der Pinhole Surgical Technique möglich. Über den Workshop selbst berichtet Bärenklau auf seinem Blog: http://www.pinholesurgical-technique.de; dort gibt es auch viele Infos für Interessierte.
Für ein wirksames und nachhaltiges PST-Zahnfleischlifting sind zweierlei Dinge erforderlich: Der allgemeine Zahnstatus sollte die PST-Behandlung zulassen - das heißt, Zahnsanierungen müssen komplett abgeschlossen sein. Füllungen oder Kronen stellen kein Hindernis für einen wirksamen Pinhole Surgical Technique-Eingriff dar. Zudem sollten sämtliche entzündliche Prozesse wie etwa bei einer Parodontitis gestoppt bzw. ausgeheilt sein. Auch Wurzelbehandlungen müssen vor einem Zahnfleischlifting abgeschlossen sein.
Auch für Bruxismuspatienten gibt es Hoffnung auf ein mögliches Zahnfleischlifting. Bedingung: Der Druck auf die Kieferknochen durch das (nächtliche) Zähneknirschen muss minimiert werden. Dies kann zum einen durch eine sogenannte "Knirscherschiene" passieren. Zum anderen setzt sich zunehmend die vorsichtige und gezielte Gabe von Botolinumtoxin z.B. in den großen Kaumuskel (Musculus Masseter) durch, mit der die Muskulatur auf minimalinvasive Weise entspannen kann. Oftmals werden beide Behandlungswege kombiniert eingesetzt.
Etwas schwieriger gestaltet sich die Situation bei starken Rauchern. Grundsätzlich ist ein Zahnfleischlifting nach der Pinhole Surgical Technique ein operativer Eingriff, der Wunden verursacht - wenn auch kleine. Der Genuss von Tabakprodukten stört zum einen die Wundheilung. Zum anderen ist nachgewiesen, dass das Parodontitisrisiko mit der Zahl der Zigaretten exponentiell steigt. Vor allem starke Raucher sind auch nach einem Zahnfleischlifting wieder sehr gefährdet, erneut unter Zahnfleischrückgang leiden zu müssen - sofern sie ihren Tabakkonsum nicht einschränken. "Wie man es dreht und wendet - die Zahl der Zigaretten muss drastisch reduziert werden, damit sich der Aufwand und die Kosten eines Zahnfleischliftings lohnen", sagt Christian Bärenklau.
Sind alle Vorbedingungen gegeben, stellen sich die nächsten Fragen. "Der Erfolg eines Zahnfleischliftings steht und fällt mit der Knochenlinie", so Bärenklau. Ist die Knochenbasis etwa durch Bruxismus bereits zu sehr reduziert muss der Zahnarzt von einem PST-Eingriff eher abraten. Aufschluss hierüber ergibt ein Röntgenbild. Zu klären ist auch: Wo ist das Zahnfleisch in welche Maße abgebaut - und durch was? Kommt eine falsche Zahnputztechnik als Ursache in Frage, muss diese vor der Pinhole Surgical Technique Behandlung zuerst geändert werden. Bei Patienten, die ein Implantat tragen ist nun genau zu prüfen, ob in der entsprechenden Region eine Verbesserung der Zahnfleischsituation durch die PST zu erwarten ist. Prinzipiell gilt: "Eine Behandlung mit der Pinhole Surgical Technique ist eine höchst individuelle Angelegenheit. Und ja, es gibt Fälle, da wird es kompliziert. Da hilft dann nur eine genaue Untersuchung. Doch sollte gesagt sein, die Pinhole Surgical Technique macht auch vieles möglich."







