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Blei - die unterschätzte Gefahr

07.08.201714:45 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Blei - die unterschätzte Gefahr
fotolia@hemvala40
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(openPR) Ahrensburg, den 07.08.2017: Bis in die 70er-Jahre wurden Wasserleitungen aus Blei verbaut - zumindest in Norddeutschland. Im Süden der Republik wurden Bleirohre zum Transport von Trinkwasser z.T. schon ab 1878 verboten. Dieses Nord-Süd-Gefälle hat mit dem Härtegrad unseres Trinkwassers zu tun.



Die Gefährdung, die von Blei ausgeht, war also schon vor 140 Jahren bekannt. Es gilt als Nervengift, und ein zu hoher Gehalt im Blut kann zu Verhaltensauffälligkeiten, Hyperaktivität und anderen Schädigungen des zenralen Nervensytems führen. Weil sogenanntes weiches Wasser -wie es eher im Süden der Republik vorkommt- als bleilöslich gilt, hat man dort sehr schnell von einer Verbauung dieser Wasserleitungen abgesehen. Da man aber generell davon ausging, dass sich in Leitungen, durch die "hartes" Wasser fließt, Bleicarbonat bildet und damit das Trinkwasser vor dem schädlichen Blei abschirmt, wurden im Norden Deutschlands ebendiese weiterhin verbaut.

Mittlerweile ist erwiesen, dass trotzdem Blei ins Trinkwasser gelangt, ganz besonders, nachdem es einige Zeit in der Leitung stand. Über den Grad der möglichen Schädigungen scheint es nach und nach neue Erkenntnisse gegeben zu haben, so dass die Trinkwasserverordnung Stück für Stück neue Grenzwerte für die Bleibelastung herausgegeben hat. Waren bis 2003 noch 40 Mikrogramm Blei je Liter Wasser zugelassen, sank die Grenze danach auf 25 Mikrogramm, um ab 1. Dezember 2013 nur noch 10 Mikrogramm Blei je Liter Wasser zu erlauben. Diese Grenzwerte sind mit alten noch vorhandenen Bleirohren und -leitungen definitiv nicht mehr einzuhalten.

Auch die Möglichkeit, Rohre mit Epoxidharzen auszukleiden, um das Trinkwasser vor Blei zu schützen, bietet keine hinreichende Sicherheit. Wenn sich diese Beschichtung auch nur an einer klitzekleinen Stelle löst, ist der ganze Aufwand umsonst gewesen und Blei kann wieder ins Trinkwasser gelangen. Wasserfilter können kurzfristig eine Lösung sein; wer diese jedoch nicht regelmäßig wartet oder warten lässt, erzielt häufig den gegenteiligen Effekt: Dann reichert sich Blei erst recht in hohen Konzentrationen an.

Insbesondere in Altbauten sollte man also prüfen, ob die Wasserqualität im eigenen Haushalt leidet. Beim Blick auf die Anschlüsse an der Wasseruhr kann man dies schnell feststellen: Bleileitungen sind silbergrau, recht weich und lassen sich mit einem Messer leicht einritzen. Auch klingen sie nicht metallisch, sondern eher dumpf. 100%igen Aufschluss gibt eine Laboranalyse. Einfach eine kleine Probe in ein entsprechendes Gefäß laufen lassen und an ein Speziallabor senden.

Auch im Sinn der Gesundheit: lieber heute als morgen sanieren, wenn die Wasserleitungen betroffen sind. Die Stefan Stolze Sanitär- und Heizungstechnik ist bei Planung und Ausführung gern behilflich!

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