openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Informationsportal zu Genome Editing in der Landwirtschaft gestartet

04.08.201711:01 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Informationsportal zu Genome Editing in der Landwirtschaft gestartet
Dialog-GEA: Informationsplattform zu Genome Editing in der Landwirtschaft ((c) MPI-MP)
Dialog-GEA: Informationsplattform zu Genome Editing in der Landwirtschaft ((c) MPI-MP)

(openPR) Das interdisziplinäre Portal zu Genome Editing in der Landwirtschaft ist ab sofort verfügbar. Wer sich über die neuen Züchtungsmethoden informieren möchte, ist bei www.dialog-gea.de genau richtig. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den gesellschaftlich relevanten Aspekten Recht, Ethik und Sozioökonomie, das mit technische Erklärungen und Anwendungsbeispiele ergänzt wird. Mit wissenschaftlich fundierten Texten, Hörbeiträgen und Videos wendet sich die Webseite an die interessierte Öffentlichkeit, Entscheider, Anwender und Meinungsbildner.



---
In China ist es Forschern mit Hilfe von Genome Editing gelungen eine Weizensorte zu züchten, die gegen eine weit verbreitete Pilzerkrankung resistent ist. Mit dieser Veränderung könnte es gelingen, zukünftig den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu verringern. Doch welchen Nutzen und welche Kosten können durch die Anwendung von Genome Editing in der Züchtung für die Produzenten, die Konsumenten oder die Umwelt entstehen? Wie sieht eine Nutzen/Risiko-Abschätzung solcher genomeditierter Nutzpflanzen und Nutztiere aus? Wie sinnvoll ist eine Kennzeichnung, die sich am Einsatz einer Technologie orientiert, die – wie im Falle des Genome Editings – im Produkt aber nicht mehr nachweisbar ist? Wie werden die Methoden rechtlich eingeordnet? Dies sind Fragen, um die es auf dem Informationsportal geht.

Dialog-GEA ist die Kommunikationsplattform des Projekts ELSA-GEA und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Über drei Jahre hinweg sammeln die Projektpartner Daten und Informationen zum Genome Editing und stellen sie auf www.dialog-gea.de zur Verfügung. Dabei arbeiten Naturwissenschaftler eng mit Juristen, Sozioökonomen, Ethikern und Philosophen zusammen. Ergänzend werden Meinungen verschiedener Akteure zu Genome Editing vorgestellt. „Die Bündelung der unterschiedlichen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektiven zu Genome Editing in der Landwirtschaft auf einer Webseite hat bisher in der Internetlandschaft gefehlt“, kommentiert Projektkoordinator Dr. Matthias Arlt von der PLANT 2030 Geschäftsstelle am Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam das neue Portal.

Ziel des Portals ist es, den Besuchern der Seiten die Möglichkeit zu bieten, sich auf einer wissenschaftlichen Grundlage eine eigene Meinung zum Genome Editing in der Landwirtschaft zu bilden.

Gefördert wird das Projekt vom BMBF unter dem Förderkennzeichen 01GP1613.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne: Dr. Henrike Perner, E-Mail, Tel.: 0331 567 8301

04.08.2017

Weitere Informationen:
- https://www.dialog-gea.de

Quelle: idw

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 962178
 393

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Informationsportal zu Genome Editing in der Landwirtschaft gestartet“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie

Bild: Lachsfarbener Tabak - Wie Pflanzen zu Biofabriken umgebaut werden könnenBild: Lachsfarbener Tabak - Wie Pflanzen zu Biofabriken umgebaut werden können
Lachsfarbener Tabak - Wie Pflanzen zu Biofabriken umgebaut werden können
Pflanzen produzieren unzählige Inhaltsstoffe mit ganz unterschiedlichen Aufgaben und Wirkungen - auch für Menschen und Tiere. Die Gewinnung dieser Stoffe aus ihren natürlichen Produzenten in ausreichender Menge, stellt häufig eine Herausforderung dar. In der Vergangenheit hat dies dazu geführt, dass die meisten Stoffe energieaufwändig im chemischen Labor hergestellt wurden. Mittlerweile können sehr viele Stoffe in Bakterien produziert werden. Wie wäre es, die Stoffe direkt in Pflanzen herzustellen, wo die meisten sowieso ihren Ursprung haben?…
Jeff Schell Preis für zwei junge Pflanzenforscherinnen des MPI für Molekulare Pflanzenphysiologie
Jeff Schell Preis für zwei junge Pflanzenforscherinnen des MPI für Molekulare Pflanzenphysiologie
Am Freitag, den 3. November wurde am Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie der diesjährige Jeff Schell Preis vergeben. Mit diesem Preis werden seit dem Jahr 2011 die wissenschaftlichen Leistungen junger Forscherinnen und Forscher gewürdigt. In diesem Jahr ging der Postdoktorandenpreis an die Chilenin Dr. Paulina Fuentes Taladriz, der Doktorandenpreis an Sanja Sviben aus Kroatien. --- Dr. Paulina Fuentes schloss ihr Biologiestudium 2011 an der Universität in Santiago in Chile mit dem Master ab. Seit dem Jahr 2012 forscht sie …

Das könnte Sie auch interessieren:

Expertengruppe der Leopoldina fordert ein Fortpflanzungsmedizingesetz für Deutschland
Expertengruppe der Leopoldina fordert ein Fortpflanzungsmedizingesetz für Deutschland
… mehrfach Publikationen vorgelegt und Veranstaltungen durchgeführt. Unter anderem veröffentlichte eine Expertengruppe 2017 das Leopoldina-Diskussionspapier „Ethische und rechtliche Beurteilung des genome editing in der Forschung an humanen Zellen“. Im Jahr 2015 verfasste die Nationalakademie gemeinsam mit acatech, der Akademienunion und der Deutschen …
Bild: FOODprint fordert in Berlin: neue Gentechnik kennzeichnen - jetzt! Bündnis überreicht 108.000 UnterschriftenBild: FOODprint fordert in Berlin: neue Gentechnik kennzeichnen - jetzt! Bündnis überreicht 108.000 Unterschriften
FOODprint fordert in Berlin: neue Gentechnik kennzeichnen - jetzt! Bündnis überreicht 108.000 Unterschriften
… gegenüber der Ministerin. Wie mehr als drei Viertel der Deutschen will auch Umweltministerin Svenja Schulze nach eigenen Worten ein Verbot der Gentechnik in der Landwirtschaft. Außerdem sprechen sich laut der Naturbewusstseinsstudie des Umweltministeriums über 93 Prozent der Menschen für eine Lebensmittel-Kennzeichnung aus. Damit genau dies auch umgesetzt …
Internationale Spitzenforscher diskutieren Genome Editing auf Leopoldina-Jahresversammlung
Internationale Spitzenforscher diskutieren Genome Editing auf Leopoldina-Jahresversammlung
… Leopoldina führt mit der Themenwahl die gesellschaftliche Debatte über ethische, rechtliche und technische Fragen der Genomchirurgie weiter. Mit den auch als Genome Editing bekannten Techniken sind vergleichsweise schnelle, präzise und kostengünstige Veränderungen im Erbgut von Pflanzen, Tieren und Menschen möglich. Auf der Jahresversammlung werden Biologen, …
Bild: FOODprint: Jetzt Essen ohne Gentechnik sichern! Endspurt der Initiative - bis zum 30. April 2018 abstimmenBild: FOODprint: Jetzt Essen ohne Gentechnik sichern! Endspurt der Initiative - bis zum 30. April 2018 abstimmen
FOODprint: Jetzt Essen ohne Gentechnik sichern! Endspurt der Initiative - bis zum 30. April 2018 abstimmen
… ergibt eindrucksvolle 400 Meter bunte Stoffbahnen - für Vielfalt statt Einfalt! Damit möchten die "FOODprint"-Beteiligten bei der Übergabe der Unterschriften an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner besonders viel Aufmerksamkeit auf das Thema lenken. Darüber hinaus organisiert Rapunzel Naturkost am 17. Oktober 2018 ein Gentechnik-Forum mit …
Gutachten: Keine ausreichende Kontrolle Neuer Techniken außerhalb des Gentechnikrechts
Gutachten: Keine ausreichende Kontrolle Neuer Techniken außerhalb des Gentechnikrechts
… allein dadurch deutlich, dass die untersuchten Rechtsnormen ganz anderen Zwecken dienen – etwa der Sicherstellung ausreichender und leistungsfähiger Pflanzensorten für die Landwirtschaft im Saatgutrecht. Wildpflanzen würden beispielsweise im Saatgutrecht gar nicht erfasst und somit auch keiner Zulassungsprüfung unterzogen. Außerdem sei das Saatgutrecht …
Bild: Haplobank – a biobank of reversible mutant embryonic stem cellsBild: Haplobank – a biobank of reversible mutant embryonic stem cells
Haplobank – a biobank of reversible mutant embryonic stem cells
… disrupting gene function in a cell population prior to screening, from chemical and insertional mutagenesis to RNA interference, and, most recently, CRISPR-mediated genome editing. However, RNA interference and CRISPR-mediated gene targeting often suffer from poor efficiency and off-target effects. In addition, most mutagenesis approaches are not reversible …
Ethikrat: Internationaler politischer Diskurs zu Keimbahninterventionen beim Menschen erforderlich
Ethikrat: Internationaler politischer Diskurs zu Keimbahninterventionen beim Menschen erforderlich
… internationale Debatte über Keimbahninterventionen beim Menschen anzustoßen, um dafür möglichst bald global verbindliche Regularien zu schaffen. --- Die technischen Möglichkeiten des Genome-Editings werfen komplexe und grundlegende ethische Fragen insbesondere dort auf, wo sie eingesetzt werden, um Veränderungen der menschlichen Keimbahn vorzunehmen. …
Biosicherheit in der Genomchirurgie: Wo liegen Risiken und wie lässt sie sich regulieren?
Biosicherheit in der Genomchirurgie: Wo liegen Risiken und wie lässt sie sich regulieren?
… experimentelle, ethische, rechtliche und auch kommunikative Aspekte der Genomchirurgie analysieren. Internationaler Workshop: "Assessing the Security Implications of Genome Editing Technology" (Link zur Veranstaltung: ) 11.-13. Oktober 2017 Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover Medienvertreter(innen) sind herzlich willkommen, an dem Workshop oder …
Risikowahrnehmung von Genome Editing: Vorbehalte und großes Informationsbedürfnis vorhanden
Risikowahrnehmung von Genome Editing: Vorbehalte und großes Informationsbedürfnis vorhanden
… dem Sammelbegriff Genome Editing, ermöglichen zielgerichtete Eingriffe in das Erbmaterial. Erfolg versprechend ist insbesondere die Methode CRISPR/Cas9, die beispielsweise in der Landwirtschaft oder der Medizin eingesetzt werden könnte. Die Einstellung der Menschen in Deutschland gegenüber diesen neueren Methoden ist bisher jedoch kaum wissenschaftlich …
Talkreihe SCIENCE ON: Wird das Leben neu buchstabiert?
Talkreihe SCIENCE ON: Wird das Leben neu buchstabiert?
Gemeinsame Pressemitteilung von DFG und Bundeskunsthalle Diskussionsveranstaltung am 6. Dezember in der Bundeskunsthalle / Prominentes Podium zu Chancen und Risiken des Genome Editing --- Das Verfahren weckt Hoffnungen, schwere Leiden wie Krebs, AIDS oder Erbkrankheiten heilen oder gar verhindern zu können: Genome Editing ist eine molekularbiologische …
Sie lesen gerade: Informationsportal zu Genome Editing in der Landwirtschaft gestartet