(openPR) Das Unbundling der Energieversorgung, der Umstieg auf erneuerbare Energien und die "Digitalisierung der Energiewende" stellen die Betreiber der Stromnetze in Deutschland vor anspruchsvolle Aufgaben. Um auch bei mehreren, parallel agierenden Marktakteuren einen effizienten und sicheren Netzbetrieb aufrechtzuerhalten, muss die Steuerung der Systeme netzbetrieblichen Anforderungen genügen.
Intelligente Messsysteme mit Steuerungsschnittstellen (CLS-Schnittstelle) sollen künftig dazu beitragen, Lasten und Erzeuger flexibel in den Energiemarkt einzubinden. Darüber hinaus kann dieselbe Schnittstelle genutzt werden, um Kundenanlagen stärker in die Netze zu integrieren. Die Ansteuerung der Anlagen soll durch die, durch FNN zu definierende Steuerbox erfolgen.
Der CLS-Operator unterstützt bei diesen Anwendungen. Es bedarf dieser Kontrollinstanz, die sicherstellen soll, dass nur berechtigte Marktpartner Anlagen ansteuern können und deren Schaltungen sich an die Schaltfreigaben des Netzbetriebs halten. Das Schalten selbst wird in weiten Teilen über die Steuerbox erfolgen.
Mehr zum CLS-Operator: http://www.goerlitz.com/cls-operator0.html#c3879
Des Weiteren können über die CLS-Schnittstelle weitere Dienste und Geschäftsmodelle für eine Vielzahl von Marktteilnehmern realisiert werden. Sie ist in der Konzeption des iMSys als einzige Schnittstelle nicht allein dem Messstellenbetreiber zugewiesen und bietet eine sichere Kommunikationstrecke in die Kundenanlage.
Der Software CLS-Operator fällt die Aufgabe zu, die unterschiedlichen und ggf. widersprüchlichen Markt- und Netzanforderungen sowie Mehrwertdienste im Sinne der Gesetze zu sammeln und zu koordinieren. Dies sind zum Beispiel netzdienliche Interessen, Tarifumschaltungen, das Laden, Messen und Steuern im Umfeld der Elektromobilität und andere Mehrwertdienste über die CLS-Kanäle.
Der CLS-Operator trägt im Sinne der vom FNN beschriebenen Koordinierungsfunktion dafür Sorge, das Zusammenspiel zwischen Markt und Netz bezüglich Schaltanwendungen über die Steuerbox zu regeln.
Jede gewünschte Schalthandlung muss dem CLS-Operator gemeldet und von diesem geprüft werden. Hier werden zum einen die Berechtigung zur Durchführung einer Schaltung und zum anderen mögliche Schaltkonflikte betrachtet. Schaltkonflikte lassen sich durch Fahrplanabgleich und Betrachtung des Netzzustands (Ampelfunktion) identifizieren. Erst wenn alle Analysen abgeschlossen sind, wird eine Verbindung zur Steuerbox aufgebaut und die Schaltung ausgeführt.
Der CLS-Operator ist eine Gemeinschaftsentwicklung der GÖRLITZ AG und der IDS GmbH. Beide Firmen sind Unternehmen der IDS-Gruppe.











