(openPR) Betrachtet man erfolgreiche Menschen, die mit sich selbst zufrieden sind, stößt man früher oder später auf die Eigenschaft Entscheidungsfreude. Glückliche Menschen treffen Entscheidungen. Sie entscheiden sich beispielsweise für Menschen und pflegen langfristige Beziehungen auch wenn es gelegentlich Konflikte gibt.
Sie entscheiden sich auch für leichter dafür Neues auszuprobieren. Eine neue Sprache lernen, einen neuen Job antreten oder Urlaub in einem fremden Land machen sind Merkmale für eine Experimentier- und Entscheidungsfreude, die langfristig Zufriedenheit und Selbstvertrauen fördert.
Und dann gibt es natürlich, die alltäglichen kleinen Entscheidungen bezüglich der eigenen Gedanken und Gefühle. Wut, Ärger und Frustration scheinen sich teilweise automatisch einzustellen, doch es besteht auch die Chance, zwischen einem Ereignis und seiner emotionalen Bewertung Momente der Achtsamkeit einzupflegen. Letztendlich entscheiden Menschen sich auch für eine Haltung gegenüber dem Leben. Pessimismus und Hoffnung kann man wählen.
Entscheidungen können (primär bevor sie getroffen werden) Stress bereiten. Hilfreich ist es dann die Perspektive zu verändern und auch an die Langzeitwirkung einer Entscheidung zu denken. Idealerweise geht man in die Adler-Perspektive und stellt sich die Frage: Welche Auswirkungen wird meine Entscheidung langfristig haben? Hierbei kann man durchaus mit der Möglichkeit spielen, welche Konsequenzen sowohl eine Entscheidung wie eine Nicht-Entscheidung nach sich ziehen werden.
Sinnvoll ist es auch im Sinne eines Kosten-Nutzen-Vergleichs zu fragen: Angenommen, ich treffe die richtige/falsche Entscheidung – welche Konsequenzen wird dies langfristig (2 Jahre – 10 Jahre) haben?
Das Resultat dieser Selbstbefragung ist nicht selten, dass eine günstige Entscheidung langfristig mit positiven Konsequenzen verbunden ist, während eine Fehlentscheidung zwar für den Moment schmerzhaft sein mag, doch langfristig betrachtet, entweder wenig bis keine Auswirkungen hat, bzw. im Sinne eines angestoßenen Lernprozesses tatsächlich doch noch zu einem positiven Ergebnis führt.
Zugespitzt und Zusammengefasst lässt sich also sagen: Jede Entscheidung ist eine gute Entscheidung. Der Stress entsteht vor allem dadurch, dass man Entscheidungen vor sich her schiebt. Wer den Entscheidungs-Stress loswerden möchte, hört am besten sofort mit dem Aufschieben auf und entscheidet sich einfach.
Einfach und Easy geht es auch in den Stresspräventioskursen von Dipl.-Psychologen Thomas Lang zu. Teilnehmer, die sich dafür entschieden haben, berichten von einem lang anhaltenden guten Gefühl....












