(openPR) Werden Pflanzen von Pilzen, falschen und echten Mehltau befallen, ist das ein Leidwesen für die Gartenpracht und die Ernte.
Dagegen gibt es wirksame biologische Abwehrmaßnahmen.
Weil man auf den Kupfereinsatz verzichtensollte, es reichert sich im Boden an und schädigt das Bodenleben nachhaltig.
Bewährt haben sich Pflanzenextrakte bei der Pilzerkrankung Mehltau als vorbeugende Maßnahme.
Extrakt aus Sachalin- Staudenknöterich ( Fallopia sachalinensis ) gegen Mehltau
Der Sachalin- Staudenknöterich kommt als invasive Pflanze bei uns häufig vor.
Problemlos läßt sich einen Extrakt aus Sachalin- Staudenknöterich selbst herstellen oder als Urtinktur besorgen.
Die getrockneten Blätter des Sachalin-Staudenknöterichs werden mit heißem Wasser übergossen.
10 Gramm auf ein Liter Wasser.
Diesen Tee läßt man wenige Stunden ziehen und bespritzt damit die zu schützenden Kulturpflanzen. Innerhalb weniger Tage reagieren sie darauf, indem sie Abwehrstoffe bilden und widerstandsfähig werden. Der Wasserauszug kann die Mehltau auslösenden Pilze selbst nicht bekämpfen. Es handelt sich um eine Art Impfung. Der Sachalin-Staudenknöterich wirkt als exogener Elicitor, ähnlich einer Impfung. Wie die Pflanzen gestärkt werden, ist nicht im Detail geklärt. Beim Sachalin- Staudenknöterich sind Anthrachinone chemisch identifiziert. Diese dürften nur eine von mehreren Substanzen sein, die die Widerstandsfähigkeit fördern.Sein enger Verwandter der Japanische Staudenknöterich ist wegen seiner sekundären Pflanzenstoffe in Medizin, Pharmazie und Nahrungsergänzung als besonders geundheitsfördernd bekannt.
Der hohe Gehalt des Resveratol im Japanischen Staudenknöterich stellt andere pflanzlichen Quellen wie Erdnüssen, Tomaten, Himbeeren, Maulbeeren, Pflaumen, Pinienrinde und Pinienkernen, Eukalyptus in den Schatten.
Am besten ist, man ißt den invasiven Neophyten Staudenknöterich auf, verfüttert ihn an Tiere oder verwendet ihn gegen Mehltau. Vorausgestzt der Sachalin- Staudenknöterich steht auf einem naturbelassenen, nicht kontaminierten Standort. Das ist eine deutlich sinnvollere Eindämmung als ihm mit Totalherbiziden auf den Leib rücken zu wollen.
Wer nicht selber anrühren will , kann auf den Bio Furtner Schachtelhalmextrakt zurückgreifen. Dieses vorbeugendes Pilzbekämpfungsmittel ist für den biologischen Landbau zertifiziert.
Durch den hohen Anteil an Kieselsäure im Produkt, die zellwandstärkend wirken, wird das Entstehen von Pilzbelag verhindert.
Die Zellwandverstärkende Substanzen wirkt als Spritzbrühe über das Blatt auf die Pflanze und entfaltet den pilzhemmenden Effekt.
Bio Furtner Pflanzenfreund ist ein Schachtelhalmextrakt, der zusätzlich mit Flüssigalgenextrakt aus der Braunalge Ascophyllum nodosum versetzt wird.
Der Flüssigalgenextrakt als Zusatz erhöht einerseits die Haftfähigkeit des Schachtelhalmextraktes. Es ist kein weiteres Bindemittel nötig. Der Flüssigalgenextrakt aus der Braunalge Ascophyllum nodosum stärkt die besprühten Pflanzen und führt zu einer Vitalisierung von Pflanzen durch Spurenelemente, Vitamine und Enzyme.
Die Auxine des Flüssigalgenextraktes wirken kräftigend und wachstumsfördernd.
Hinweis: Die Braunalge Ascophyllum nodosum
Die Meeresalgen Ascophyllum nodosum nehmen aus dem Meer die darin gelösten Mineralien auf.
Neben Alginsäure enthält die Alge mehr als 50 pflanzenverfügbare Spurenelemente und Vitamine. Die Spurenelemente liegen hauptsächlich in organisch gebundener Form vor. Weiters enthält sie wachstumsfördernde Phytohormone, Enzyme, sowie Aminosäuren.
Aminosäuren nehmen im Pflanzenstoffwechsel eine zentrale Bedeutung ein.
Enzyme fungieren als Biokatalysatoren für bestimmte biochemische Prozesse.
Phytohormone sind biochemisch wirkende organische Verbindungen, die als Botenstoffe das Pflanzenwachstum, wie die Pflanzenentwicklung steuern.










