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Schülerfahrt nach Frankreich: „Aus der Geschichte lernen“

01.06.201715:03 UhrVereine & Verbände
Bild: Schülerfahrt nach Frankreich: „Aus der Geschichte lernen“

(openPR) 1-2-3-4-Projekt mit Unterstützung des Deutsch-Französischen-Jugendwerkes

Gefördert vom Deutsch-Französischem Jugendwerk fuhr die Unterstufe der Bonner Fachpraktiker/innen Küche aus der Christophorus Schule im CJD Berufsbildungswerk Frechen unter Leitung der Klassenlehrerin, Annette Uphoff und des Fachlehrers, Stefan Hünten, nach Frankreich, um die Nachbarn im Westen kennen zu lernen.


In der Gedenkstätte, „Mémorial“ vor den Toren Verduns, ein interaktives Museum, zum 100-jährigen Gedenken an die Schlacht von Verdun, wurde sehr plastisch und schonungslos darüber informiert, wohin übertriebener Nationalstolz der Menschen und Machtansprüche der Regierungen führen können. „Das Leben an der Front, Ausharren im knietiefen Matsch unter Dauermörserbeschuss im Schützengraben, beim Nachschub oder in den Lazaretten wurde über orginal Film- und Tondokumente erfahrbar gemacht. Persönliche Briefe von jungen Soldaten an Eltern oder Freundin und vieles mehr (Flieger- und Giftgaseinsatz) machen betroffen“, erklärte Stefan Hünten.
Die riesigen Soldaten Friedhöfe am Beinhaus von Douaumont und die menschlichen Überreste im Beinhaus selbst, beeindruckten die Schüler und dämpften die Stimmung. Eine Grab- und Gedenkstätte für moslemische Gefallene, die auf Seiten der Franzosen gekämpft hatten, viel ins Auge. Nach Besichtigung des Fort Douaumont, dessen Belagerung durch die Deutschen und Rückeroberung durch die Franzosen im Jahre 1916 über 300.000 Opfer gefordert hatte, freuten sich die Schüler über einen Entspannungsaufenthalt in Verdun.
Mit Audioguides ausgerüstet erkundete die Schülergruppe bei einem Spaziergang durch die Altstadt von Metz, die riesige Kathedrale und die großen freien Plätze der Kaiserstadt beeindruckten.
Im Albert Schweitzer Jugendbegegnungszentrum des Volksbundes Kriegsgräberfürsorge e.V. erhielten die angehenden Fachpraktiker/innen Küche einen Überblick über die abwechslungsreiche Geschichte des Elsass. Bei einer Führung in der Begegnungsstätte berichtete der Leiter über Kriegsschicksale aus dem zweiten Weltkrieg und erzeugte Betroffenheit. Auch die Bedeutung der praktischen Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. für den Frieden in Europa, aber auch für Angehörige der gefallenen Soldaten wurde ihnen vor Augen geführt. Die Besichtigung des, an das Begegnungszentrum angrenzenden Soldaten Friedhof, auf dem 16000 meist deutsche Soldaten bestattet wurden und die bildreichen, eindringlichen Schilderungen von Einzelschicksalen der hier Bestatteten fesselte die Schüler.
„Leben wie Gott in Frankreich“, kunst-und genussvoller Umgang mit Lebensmitteln stand natürlich „bewusstseinserweiternd“ auch auf dem Programm. In einem Restaurant in Niederbronn-Les-Bains genossen die angehenden Beiköche ein Dreigänge-Menu der Spitzenklasse. Die Küchenchefin persönlich verriet Tricks beim Zubereiten von „Kartoffelnebel und Oeuf perfait“.
Schwere Kost dagegen war der Besuch des einzigen deutschen Konzentrationslagers auf französischem Boden in der Nähe von Straßburg in Natzweiler (Struthof). Ein Tour Guide erläuterte, zu welchen Greueltaten Menschen, fähig sind. Bei einem kurzen Blick auf die große Sammlung von Bildern und Dokumenten des neben dem KZ gelegenen Museums, die die menschenverachtenden Machenschaften des NS-Regimes beleuchtet, konzentrierten sich die Schüler auf die Ausführungen zum harten Alltag im Lagerleben. „Das Arbeiten im Steinbruch bei sehr karger Ration, stundenlange Appelle bei strengem Frost oder Hitze, die täglichen Schikanen durch zu Aufsehern beförderten, besonders brutalen Kriminellen ( Capos ) führten bei vielen Inhaftierten nicht selten zum frühen Tod durch Erschöpfung oder drängte sie in den Freitod“, machte der Tour Guide deutlich.
Im Straßburger Münster konnten die Schüler sich von der hohen Kunst der Steinmetze, Maler und Bildhauer des Mittelalters überzeugen. Insbesondere die kunstvolle Gestaltung des roten Vogesensandsteines viel ins Auge. Am Rande der historischen Altstadt machte Petite France durch seine wunderschönen, am Wasser gelegenen Fachwerkhäuser auf sich aufmerksam.
„Das war eine anstrengende, aber erlebnisreiche Fahrt, bei der wir viel aus der Geschichte erfahren und gelernt haben“, bestätigten die Schüler am Ende der Fahrt.

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