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„Das Thema ‚Diabetes und Depression‘ beschäftigt mich schon lange“

18.05.201716:12 UhrGesundheit & Medizin
Bild: „Das Thema ‚Diabetes und Depression‘ beschäftigt mich schon lange“
Dr. Jolanda Schottenfeld-Naor ist für ihren Diabetes-Schwerpunkt in Düsseldorf bekannt.
Dr. Jolanda Schottenfeld-Naor ist für ihren Diabetes-Schwerpunkt in Düsseldorf bekannt.

(openPR) Die Düsseldorfer Diabetes-Expertin Dr. Jolanda Schottenfeld-Naor aus dem Ärzte- und Gesundheitsnetzwerk Medplus Nordrhein leitet auf einem Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft den Workshop „Diabetes – Depression – Migration“.




Der Zusammenhang von Diabetes und Depression wird zunehmend thematisiert. Denn Menschen mit Diabetes werden von Depressionen rund doppelt so häufig geplagt. Als einen Grund dafür nennen Experten nicht zuletzt die verschiedenen mit der Zuckerkrankheit verbundenen Herausforderungen. „Ebenso belegen Studien, dass Depressive häufiger an Typ-2-Diabetes erkranken als Menschen ohne psychische Probleme. Das Risiko ist um rund 30 Prozent erhöht. Das kann auch darin begründet liegen, dass von Depression Betroffene weniger auf einen gesunden Lebensstil achten und dadurch die Entstehung eines Diabetes fördern“, sagt Dr. Jolanda Schottenfeld-Naor, Fachärztin für Innere Medizin und für ihren Diabetes-Schwerpunkt in Düsseldorf bekannt. Sie gehört zum Ärzte- und Gesundheitsnetzwerk Medplus Nordrhein, einer multidisziplinären, überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaft (ÜBAG) mit Praxen im Ärztehaus-Oststraße in der Düsseldorfer Innenstadt, in Düsseldorf-Gerresheim, in Düsseldorf-Holthausen sowie in Krefeld und Ratingen.

Besonders akut erscheint dieser Zusammenhang bei Menschen mit Migrationshintergrund. „Im Vergleich zum Bevölkerungsdurchschnitt kommen psychische Erkrankungen bei Migranten fast doppelt so häufig vor. Das gilt auch für den Diabetes mellitus“, betont die Ärztin. Beim diesjährigen Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Hamburg, zu dem rund 6000 Teilnehmer erwartet werden, wird Dr. Jolanda Schottenfeld-Naor gemeinsam mit dem psychologischen Psychotherapeuten Dr. Jan-Frederic Wiborg aus Hamburg und Dr. Jan Gewaltig vom St. Martinus-Krankenhaus in Düsseldorf unter der Überschrift „Diabetes – Depression – Migration“ die Zusammenhänge zwischen Diabetes mellitus und Depression sowie Diabetes mellitus und Migration erörtern. Der Workshop wird von der AG Diabetes und Migration der DDG initiiert und von Dr. Jolanda Schottenfeld-Naor geleitet.

Dr. Jolanda Schottenfeld-Naor und Dr. Jan-Frederic Wiborg werden das Projekt „Kulturspezifisches Versorgungskonzept für PatientInnen mit Migrationshintergrund, die unter Diabetes mellitus und komorbider Depression leiden“ des LVR (Landschaftsverband Rheinland) vorstellen und den Teilnehmern des Workshops praktische Hinweise geben. Beide Referenten haben aktiv im Projekt mitgewirkt. Zudem wird die Düsseldorfer Expertin allgemein über Diabetes und Depression sprechen.

„Das Thema ‚Diabetes und Depression‘ beschäftigt mich schon lange, die Psychodiabetologie ist auch ein Fokus meiner Diabetes-Schwerpunktpraxis. Es ist mir als Ärztin ein Anliegen. Menschen, die an beiden Erkrankungen gleichzeitig leiden, haben eine deutlich schlechtere Lebensqualität, eine schlechtere Stoffwechseleinstellung, mehr funktionelle Einschränkungen und Folgeerkrankungen und sogar eine erhöhte Sterblichkeit“, sagt die Diabetes-Spezialistin und ergänzt: „Eine frühzeitige Diagnostik sowie eine multidisziplinäre Therapie sind erforderlich, um die schlechte Prognose dieser Menschen zu verbessern. Wir bieten Menschen mit Diabetes und psychischen Belastungen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Psychosomatik und Psychotherapie des LVR-Klinikums in Düsseldorf sowie anderen Ärzten und Psychologen unseres Netzwerks eine multimodale und interdisziplinäre Behandlung an.“

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