(openPR) Zum Start des ZIM-geförderten Innovationsnetzwerkes „Industrie 4.0“ fand am 09.05.2017 eine Kick-Off-Veranstaltung der beteiligten Unternehmen und Hochschulen in Bad Neustadt a. d. S. statt. Ziel des Netzwerkes „Industrie 4.0“ ist die Entwicklung innovativer Systemlösungen im Bereich der maschinenbautechnischen Oberflächentechnologie.
Innerhalb der Maschinenbausparten dienen oberflächenbearbeitende Verfahren (z. B. Drucken, Ätzen, Fräsen, Galvanisieren) dazu, die hergestellten Bauteile zu reinigen, schützen, dekorieren, strukturieren oder funktionalisieren. Die Anforderung, immer individuellere Oberflächen für Materialien und Produktoberflächen anbieten zu müssen, erfordert neue Fertigungsverfahren zur Oberflächenbearbeitung und -strukturierung. Insbesondere die bisherige Oberflächenstrukturierung ist nicht mehr konkurrenzfähig, da sich die gesonderte Herstellung der entsprechend zusätzlich benötigten Strukturwerkzeuge (Schablonen, Druckwerkzeuge, Masken) bei geringen Stückzahlen nicht rentiert. Hier sollen neue Verfahren und entsprechende Maschinen entwickelt werden, welche eine variable und trotzdem rentable Oberflächenmodifizierung ab Losgröße 1 zulassen.
Zur Stärkung der geplanten FuE-Projekte und der Bildung von Synergieeffekten sucht das Netzwerk aktiv nach komplementären Partnern. Zur Zielverfolgung sind besonders Partner aus den Bereichen der chemischen und mechanischen Oberflächenbehandlung, des beschichten und umformen von Oberflächen sowie für Oberflächenanalysen gesucht. Selbstverständlich ist das Netzwerk zusätzlich für Partner und Interessenten aus anderen Bereichen und Branchen zur Schaffung nachhaltiger Synergieeffekte offen.





