(openPR) Der Analyst Alexei Kireyev des Internationalen Währungsfonds hat ein Arbeitspapier ausgearbeitet, in dessen die schrittweise Bargeldabschaffung thematisiert wird. Kireyev geht davon aus, dass einige Länder in den kommenden Jahren „höchstwahrscheinlich“ kein Bargeld mehr im Umlauf haben werden. Somit soll die Abschaffung nicht abrupt sondern in Schritten vollzogen werden.
Prozess zur Bargeldabschaffung soll leise beginnen
Der Analyst schreibt: „Der Prozess der Abschaffung von Bargeld könnte auf anfängliche und weitgehend unkritisch betrachtete Schritte aufbauen, wie zum Beispiel das Ausdünnen großer Geldscheine, die Platzierung von Grenzen bei Bargeldtransaktionen und die Kontrolle von Bargeldbewegungen über Grenzen hinweg. Weitere Schritte könnten die Schaffung von wirtschaftlichen Anreizen zur Verringerung der Verwendung von Bargeld bei Transaktionen, die Vereinfachung der Eröffnung und Nutzung von übertragbaren Einlagen und eine weitere Computerisierung des Finanzsystems sein.“
Die ersten drei Schritte erleben wir zurzeit. In Indien wurden die zwei am meisten im Umlauf befindlichen Scheine über Nacht aus dem Bezahlverkehr genommen. Beide machten 85 Prozent der Bargeldtransaktionen aus. Indiens Premierminister Modi sprach sich für die Bargeldabschaffung und für eine bargeldlose Gesellschaft aus. Anders als bei beiden folgenden vorgeschlagenen Schritten war das Medienecho groß und der Protest der Bevölkerung enorm jedoch vergeblich.
Die Minderung der anonymen Barzahlung muss von der Regierung nur noch abgewunken werden und der Vorschlag zur einheitlichen Bargeldgrenze wird in der Europäischen Union um Finanzminister Schäuble bereits ausgearbeitet.
Auch die Kontrollen an Grenzen soll erhöht werden und Bargeld sowie Edelmetalle wie Gold der Konfiszierung bei Terrorverdacht folgen. Zu lesen im Aktionsplan gegen Terrorfinanzierung und in unserem Bericht zum Thema: Neuer Entwurf: Goldverbot in der EU?
Auch werden Transaktionen über das Smartphone immer bequemer und man kann sich bereits einen Chip unter die Haut setzen lassen, die das Einkaufen und bargeldlose Bezahlen ermöglichen.
Kleine Transaktionen als Lockmittel
Der Analyst sieht den privaten Menschen bereits als willigen Abnehmer der digitalen Bezahlmethoden und schlägt vor, die Abschaffung von Bargeld im privaten Bereich dem des öffentlichen vorzuziehen...lesen Sie den Rest direkt auf unserem Blog:
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