(openPR) Da kann man noch so viel von Gleichberechtigung reden und auf neue Rollenverteilungen hinweisen: Aktuell ist es immer noch so, dass Mütter für die Familie zurückstecken und Rückschläge im Beruf hinnehmen. Gabriele Voßkühler bringt es in einem Artikel in der Welt auf den Punkt: Wer als Mutter arbeitet, hat im Normalfall keine Zeit mehr für sich selbst, zur Entspannung oder für den Sport. Und der Karriereknick ist trotzdem vorprogrammiert.
Haushalt ist überwiegend Frauensache
Nach wie vor sind es vor allem die Frauen in der Familie, die sich um den Haushalt kümmern: Nach dem Büro wird rasch eingekauft, dann gewaschen, gekocht, nebenbei geputzt. Und ganz abgesehen davon, dass die Kinder abgeholt und versorgt werden müssen, möchte man ja mit ihnen auch noch ein bisschen Zeit verbringen, sich mit ihnen über kleine Triumphe freuen, sich ihre Sorgen und Nöte anhören und ein bisschen kuscheln. Wenn der Tag nur 24 Stunden hat und man irgendwann auch noch schlafen muss, ist das ohne eine Reduktion der Arbeitsstunden auf Teilzeit kaum realisierbar – und damit ist der Karriereknick meist unausweichlich.
Familienfreundliche Arbeitgeber sind die Ausnahme
Wer wegen der Familie keinen Karriereknick hinnehmen möchte, kann sich nach einem der hochgelobten familienfreundlichen Arbeitgeber umsehen – doch oft sieht es hier in der Realität immer noch anders aus als gedacht: Weder Chefs noch Kollegen können etwas daran ändern, dass sie Mitarbeiter bevorzugen, die Vollzeit arbeiten und nicht immer mal wieder ausfallen, weil die Kinderbetreuung nicht organisiert werden konnte oder weil der Nachwuchs krank ist. Manch ein Arbeitgeber versucht nicht einmal, eine familienfreundliche Haltung vorzuschützen: Wer in Teilzeit arbeiten möchte, gerät oft ins Hintertreffen.
Die getarnte Falle
Vor allem Frauen müssen den Karriereknick oft hinnehmen, weil sie eher zur Stundenreduktion tendieren. Es erscheint aber auch so natürlich: In den ersten Wochen oder Monaten ist die Mutter sowieso bei ihrem Kind, baut eine enge Bindung auf, stillt und kümmert sich. Warum diesen Naturzustand beenden? Und wenn sie sieht, wie ihr Mann die Hausarbeiten erledigt, um sie zu unterstützen, hält sie es oft für einfacher, das Ganze doch rasch selbst zu machen: Geht ja schneller und wird gründlicher. All das ist verständlich und nachvollziehbar und führt doch geradewegs aufs Abstellgleis im Berufsleben.
Karriereknick vermeiden mit der Granny
Es führt kein Weg daran vorbei: Wer trotz Kindern weiterarbeiten möchte, braucht eine ausgezeichnete, verlässliche Kinderbetreuung. Elend lange Wartelisten bei Tagesmüttern, KiTas oder Kindergärten sind ein Albtraum für jede Mutter, die den Karriereknick vermeiden möchte. Eine Granny schafft hier Abhilfe. Es entscheiden sich ausschließlich solche Frauen dazu, Grannies zu werden, die ausreichend Zeit und Lust haben, sich mit kleinen oder auch größeren Kindern zu beschäftigen. Sie bringen jede Menge Erfahrung, Geduld und Verantwortungsbewusstsein mit und erschließen den Kleinen eine ganz neue Welt. Die Eltern können sich beruhigt tagsüber ihren Karrieren widmen, während die Granny die Kinder betreut, mit ihnen lernt, spielt, singt, Ausflüge macht und alle Aufgaben einer liebevollen Oma übernimmt. Sie bekommt so wieder Abwechselung in ihren Alltag und kann sich sinnvoll einbringen, während sie der jungen Familie eine Last von den Schultern nimmt. Vom Konzept „Granny als Nanny“ profitieren immer alle Beteiligten.













