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Familienstreit – Großeltern als Leidtragende

06.06.201709:07 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Familienstreit – Großeltern als Leidtragende
Nach einem Familienstreit kann es vorkommen, das Großeltern ihre Enkel nicht mehr sehen dürfen.
Nach einem Familienstreit kann es vorkommen, das Großeltern ihre Enkel nicht mehr sehen dürfen.

(openPR) Es ist ein bitteres und trauriges Thema: Nach einem Familienstreit kann es vorkommen, das Großeltern ihre Enkel nicht mehr sehen dürfen. Diese harte Erfahrung hat zum Beispiel Margrit Thomas machen müssen. Sie war zunächst als Oma immer da, kümmerte sich liebevoll um die beiden Enkelinnen. Als ihre Tochter und ihr Mann sich trennten, war sie erst weiter als Tagesmutter im Einsatz. Mit dem Auftauchen einer neuen Frau an der Seite ihres Ex-Schwiegersohnes aber hatte sie ausgedient: Sie sieht ihre Enkelinnen nicht mehr und leidet unter der Entfremdung.



Wenn die Trennung auch die Eltern einbezieht

Zerbricht eine Partnerschaft zwischen Menschen, die zusammen Kinder haben, ist das für alle Beteiligten bitter und schmerzhaft. In vielen Fällen lässt sich ein Familienstreit kaum vermeiden: Da legt eine Partei in einem Aufwasch die Schwiegereltern gleich mit ab und möchte auch die Kinder fernhalten. Oder es gibt wie im obigen Beispiel eine/n neue/n Partner/in und entsprechend auch ein neues “Set” Großeltern. Alle Personen weiterhin unter einen Hut zu bekommen und sich nicht zu streiten, obwohl manchmal schwerwiegender Groll wegen der Trennung im Spiel ist, ist alles andere als einfach. Manche Menschen bevorzugen an dieser Stelle eine klare Trennung. Und das bedeutet oft, dass Großeltern und Enkel kaum mehr Kontakt haben.

Familienstreit ohne Trennung

Nicht immer muss dem Kontaktabbruch zwischen Großeltern und Enkeln eine Trennung der Eltern vorausgehen. Es kann ebenso gut passieren, dass Eltern und Großeltern sich zerstreiten oder sowieso immer ein schwieriges Verhältnis hatten. Manche Eltern, die nicht eben auf eine glückliche Kindheit zurückblicken, unterbinden den Kontakt, um ihren Kindern etwas Gutes zu tun. Das erstickt aber auch Chancen im Keim: Chancen für die Großeltern, es diesmal besser zu machen, Chancen auf eine Wiederannäherung und auf gemeinsames Wachstum.

Bis vor Gericht?

Bei einem Familienstreit kann eine Mediation weiterhelfen. Die Schwierigkeit ist, dass beide Parteien sich grundsätzlich im Recht wähnen und sich häufig in den Schilderungen der anderen gar nicht wiedererkennen. Bei derartig verhärteten Fronten kann es sogar vorkommen, dass die Frage, ob die Großeltern ihre Enkel sehen dürfen, vor Gericht entschieden werden muss. Denn tatsächlich können Großeltern unter bestimmten Umständen das Besuchsrecht einklagen. Allerdings ist das nichts, was dem familiären Frieden Vorschub leistet. Außerdem ist es Sache des Anwalts, die Motive für die Klage zu prüfen.

Eine Sorge weniger als Granny

Wer wegen derartiger schmerzhafter Erfahrungen davor zurückschreckt, sich als Granny um anderer Leute Kinder zu kümmern, kann ganz beruhigt sein: Viele der Implikationen, die zu Familienstreit und verhärteten Fronten führen, fallen für die Granny ganz einfach weg. Es ist nicht das eigene Kind, das eine Familie gründet und mit dem es vielleicht immer wieder Probleme gab. Es ist nicht das eigene Schwiegerkind, das man möglicherweise für nicht ganz passend erachtet. Alle Beteiligten sind sich am Anfang fremd. Sie setzen sich zusammen und reden darüber, wie es funktionieren kann. Niemand hat Vorbehalte, denn alle wünschen sich diese Konstellation. Schließlich und endlich geht es allein um das Wohl der Kinder.

Oma ohne biologische Bande

Mit einer fremden kleinen Familie kommt es nicht zum Familienstreit: Die Konstellation aus Eltern und Granny schleppt keine Altlasten mit sich und hegt keinen Groll. Und für die Kinder ist es ganz egal, dass die Oma nicht die biologische Oma ist. Wenn sie nur Zeit hat und aufmerksam ist, Spiele und Lieder kennt, Ausflüge macht, tröstet, tobt, lobt und tadelt, sich kümmert und einfach da ist, dann ist die Kinderseele zufrieden. Der kleine Abstand, der wegen des Fremdseins am Anfang zwischen Eltern und Granny vorhanden ist, sorgt für eine höfliche Ausgangsbasis. Und von hier aus kann man mit Riesenschritten in Richtung Wahlverwandtschaft wandern: Manchmal ist es ganz gut für alle Beteiligten, eine ganz neue Seite aufzuschlagen.

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