(openPR) Beschäftigte in der öffentlichen Verwaltung wie z.B. in Bürgerämtern, in Finanzämtern, in Jobcentern, im Ermittlungs- und Vollstreckungsaußendienst treffen verstärkt auf "Wutbürger", die glauben, ihnen "nun endlich einmal" alles sagen zu müssen und die sich dabei oft völlig uanangemessen verhalten. Hier ist oft eine gezielte Stärkung der Gesprächskompetenz der Beschäftigten wichtig.
Nach Christoph Seidl, Geschäftsführer der s(m)s GmbH gilt dies umso mehr, als zusätzlich in den letzten Jahren in wachsendem Maße sogen. "Reichsbürger" auftreten, die die Legitimität der staatlichen Ordnung und damit der öffentlichen Verwaltung und aller von ihr getroffenen Entscheidungen und Anordnungen grundsätzlich bestreiten.Im Weiteren legen sie es geradezu darauf an, die öffentliche Verwaltung lahmzulegen. immer wieder kommt es zusätzlich zu verbalen und physischen Angriffen auf die Beschäftigten.
Christoph Seidl: "Hier ist zunächst die Organisation gefragt, sich diesem Thema in ihrem Bedrohungsmanagement zu widmen. Zum anderen sind es die Beschäftigten, an deren Souveränität, psychische Belastbarkeit und Gesprächskompetenz besondere Anforderungen gestellt werden."
Er empfiehlt eine gezielte, strukturierte und Verhaltenssicherheit schaffende Beschäftigung mit
der Geschichte und Ideologie der "Reichsbürger", ihren Strategien und Maschen sowie mit einer vorausschauenden Risikoeinschätzung. Hier sollte immer Eigenschutz vor Kundenorientierung gehen.
Interventions- und Deeskalationstechniken sowie Handlungsempfehlungen für die tägliche Praxis sind aus seiner Sicht notwendig, um die Handlungskompetenz der Beschäftigten zu stärken.











