(openPR) Es gibt immer mehr ältere Mütter in den Industrienationen. Das hat zahlreiche Gründe: Frauen möchten erst studieren oder arbeiten, sich austoben und komplett bereit sein für einen neuen Lebensabschnitt. Manche stellen auch fest, dass der Partner, den sie in ihren jungen Erwachsenenjahren hatten, nicht der fürs Leben ist. Und so verschiebt sich die Mutterschaft immer weiter nach hinten.
Neue Studie stellt bisheriges Wissen auf den Kopf
Ist es nicht selbstsüchtig, sich an erste Stelle zu setzen und mit einer späten Geburt die Risiken für das Kind zu erhöhen? Diese Gedanken machen sich viele ältere Mütter und befinden sich damit in einem unauflöslichen Zwiespalt. Für sie dürfte es spannend sein, was nun in einer Studie der Max-Planck-Gesellschaft belegt wurde: Ältere Mütter haben zumeist Kinder, die größer, körperlich fitter und besser gebildet sind als die Kinder junger Mütter. Wer erst mit über 35 oder auch über 40 Jahren ein Kind bekommt, hat bereits einen ganz anderen Status als als junge Frau. Und das wirkt sich direkt auf die Kinder aus.
Fortschritt spielt eine große Rolle
Gerade in Bezug auf Medizin und Bildung machen die Industrienationen laufend Fortschritte. Ob eine Frau ein Kind in ihren frühen Zwanzigern oder ihren frühen Dreißigern bekommt, kann da bereits einen erheblichen Unterschied ausmachen. Doch auch die persönlichen Fortschritte der einzelnen Frau sorgen für eine andere Lebenssituation, in die das Kind hineingeboren wird: Meist hat sie mehr Geld als in jungen Jahren, kann ein gefestigtes Umfeld vorweisen und ruht mehr in sich selbst. Alle diese Faktoren wirken sich direkt auf das Kind aus, das eine hohe Sicherheit und Geborgenheit erlebt. Im Schnitt, so zeigen die Studienergebnisse, besuchen Kinder älterer Mütter ein Jahr länger die Schule oder die Universität.
Ältere Mütter starten ganz neu
Die Entscheidung, relativ spät im Leben ein Kind zu bekommen, will gut überlegt sein. Die meisten Frauen wissen um die Risiken der späten Schwangerschaft, während ihnen die Vorteile nicht bewusst sind. Und es gilt auch, andere Abwägungen zu treffen: Ist man wirklich bereit, sein Leben, wie man es kannte, aufzugeben? Denn genau das bedeutet ein Kind. Darüber sind sich Frauen in den späten Dreißigern und frühen Vierzigern oft deutlicher bewusst als Jüngere. Und entsprechend gut geplant ist dieser neue Lebensabschnitt im Normalfall auch.
Nicht ohne Hilfe
Über die Jahre hinweg haben viele ältere Mütter meist schon mitbekommen, wie viel Organisation das Leben mit einem Kind bedeutet. Die gesetzlich verankerte Elternzeit ist natürlich ideal, um die erste Zeit mit dem Baby zu genießen und all seine Fortschritte mitzubekommen. Doch viele Frauen möchten ihre Karriere nicht ganz aufgeben, sodass sie sich frühzeitig um eine angemessene Kinderbetreuung kümmern. Das kann die Kita sein oder die Tagesmutter, später auch der Kindergarten. Doch einen Platz zu finden, ist nicht immer einfach, und das soziale Netz, das man sich im Laufe der Jahre eingerichtet hat, ist auch nicht unendlich belastbar
Die Granny als perfekte Lösung
Viele ältere Mütter wissen die Weisheit einer Oma längst zu schätzen – der Generationenkonflikt und die Auflehnung junger Frauen gegen ihre Mütter betrifft sie nicht mehr. Aber was tun, wenn man selbst keine Mutter in der Nähe hat, die sich um das Kind kümmern kann? In diesem Fall hilft die Granny gern aus. Schließlich ist sie Granny geworden, um wieder Zeit mit Kindern verbringen zu können, sie zu unterstützen, zu trösten, mit ihnen zu spielen. Dass es immer mehr ältere Mütter gibt, bedeutet nämlich gleichzeitig auch, dass viel mehr Frauen im besten Alter vergeblich darauf warten, endlich Enkel zu bekommen. Selbst ist die Frau – und so suchen die angehenden Grannies sich einfach selbst eine Familie in ihrer Nachbarschaft, in der sie die Omastelle übernehmen können.
Ideal für beide Seiten
Die Granny ist entzückt, wenn sie eine Familie gefunden hat, in der sie bei der Kinderbetreuung helfen kann. Sie kann all ihr Wissen anwenden und ihre Liebe erneut einem Kind schenken, das sie beim Aufwachsen begleitet und umsorgt. Und ältere Mütter sind beruhigt, wenn sie ihre späten Wunschkinder in erfahrenen, liebevollen Händen wissen. So können sie beruhigt ihren Aufgaben nachgehen und dabei sicher sein, dass es ihrem Kind an nichts fehlt.













